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Fazits zu Bawag, Strabag, Telekom Austria, EuroTeleSites, Agrana, FACC

Magazine aktuell


#gabb aktuell



03.05.2025, 5124 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Zu Bawag: "Das Management bestätigte sowohl den Ausblick 2025 als auch die Finanzziele 2025-2027. Für das heurige Geschäftsjahr wird unverändert ein Nettogewinn von über EUR 800 Mio. (2024: EUR 760 Mio.) und ein RoTCE von über 20% (2024: 26%) erwartet. Das Q1-Ergebnis werten wir insgesamt als stark."

Zu Agrana: "Wir stufen die langfristige Investment Story von Agrana, die auf einer diversifizierten Positionierung im Nahrungsmittelsektor und einer stabilen Dividendenpolitik beruht und von der NEXT LEVEL-Strategie unterstützt wird, weiter als intakt ein. Dennoch bestätigte die jüngste, gedämpfte Prognose für das GJ 25/26, dass das Unternehmen kurzfristig mit starkem Gegenwind zu kämpfen hat, wodurch seine Rentabilitätsparameter unter Druck und das Investoreninteresse beschränkt bleiben wird."

Zu Andritz: "Der Vorstand bestätigte seinen Ausblick 2025 mit einem Umsatz von EUR 8,0-8,3 Mrd. und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,6-9,0%. Der Mittelfristausblick 2027 (Umsatz von EUR 9-10 Mrd., EBITA-Marge bei über 9%) bleibt aufrecht.Der positive Trend beim Auftragseingang aus der 2. Jahreshälfte 2024 setzte sich im 1. Quartal fort und der Auftragsbestand beläuft sich nun wieder über EUR 10 Mrd. Bewertungstechnisch sehen wir die Aktie auf aktuellen Kursni- veaus mit einem EV/EBITDA unter 6.0x weiter unter den historischen Durch- schnittswerten und mit Abschlägen zu den Mitbewerbern bewertet. Unsere Empfehlung lautet Kaufen."

Zu EuroTelesites: Für 2025 erwartet der Vorstand unverändert ein Umsatzwachstum von 4%, Investitionen von rund 20% des Umsatzes und einen weiteren Schul- denabbau. Mittelfristig wird weiter ein Umsatzwachstum von 3-5% erwartet. Wir rechnen in den kommenden Quartalen mit weiteren Standortzugängen, um das Ziel von rund 200 neuen Makrostandorten im Jahr 2025 zu erreichen. Wir stufen die Q1-Zahlen und den Ausblick als sehr solide ein. Unsere aktuelle Empfehlung lautet Kaufen."

Zu Facc: Das Management bestätigte seine Finanzziele 2025 und den mittelfristigen Ausblick, der auf dem Kapitalmarkttag Anfang April vorgestellt worden war. 2025 wird ein Umsatzplus von 5-15% angestrebt sowie ein besseres operatives Ergebnis infolge von Skaleneffekten und dem Effizienzsteigerungsprogramm.  Wir sehen das solide Umsatzwachstum im 1. Quartal positiv, die schwache operative Marge will das Management durch bereits eingeleitete Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen und Materialkostensenkungen wieder heben."

Zu Mayr-Melnhof: "Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2025. Die Marktlage wird weiter als schwierig eingestuft. Das Unternehmen verfolgt daher seine Strategie der Kosten-, Technologie- und Innovationsführerschaft in seinen drei Divisionen. Der Verkauf der TANN Gruppe soll im 1. Halbjahr abgeschlossen sein. Die operativen Ergebnisse blieben trotz der Erholung im Jah- resabstand unter unseren Erwartungen. Hauptverantwortlich für die Ergebnisverbesserung zeichnete die Division Board&Paper, die beiden Verpackungsdivisionen leiden unter der schwachen Nachfrage. Für Board&Paper erwarten wir angesichts der Überkapazitäten am Markt nur eine langsame Erholung. Der gedämpfte Ausblick für 2025 bestätigt unsere vorsichtige Einschätzung, wir stufen die MMK-Aktie mit Halten ein."

Zu Strabag: "Der Vorstand bestätigte seinen Finanzausblick 2025. Die Leistung soll auf rund EUR 21 Mrd. steigen und die EBIT-Marge soll sich bei über 4,5% normalisieren, nachdem das GJ 2024 von positiven Ergebniseinflüssen gekennzeichnet war. Die STRABAG-Aktie ist seit Jahresbeginn der Spitzenreiter im ATX Prime mit einem Plus von nahe 90%, was dem starken operativen Geschäft und dem positiven Geschäftsausblick infolge der geplanten staatlichen Infrastrukturprogramme in Europa zuzuschreiben ist. Wir stufen die Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

Zu Telekom Austria: "Der Vorstand bestätigte seinen Ausblick für 2025 mit einem Um- satzwachstum von 2-3% im Jahresvergleich. Die CAPEX-Ausgaben (exkl. Spektruminvestitionen) werden nun bei rund EUR 800 Mio. erwartet (zuvor: rund EUR 850 Mio.). Die niedrigere CAPEX-Prognose bedeutet keine Strei- chung, sondern eine Verschiebung einiger nicht strategischer Projekte auf- grund der schwächer als erwarteten Konjunktur in Österreich und der Unsi- cherheiten hinsichtlich Zöllen und Zinssätzen. In Österreich konzentriert sich das Unternehmen sich stark auf den Schutz seines Kundenstamms, während der ARPU in der Rezession höchstwahrscheinlich nicht wachsen wird. Die Q1-Zahlen waren etwas besser als erwartet dank einem stärkeren internationalen Geschäft. Wir stufen die Aktie mit Akkumulieren ein."

 
 

Ausblick: Kommende Woche präsentieren RBI, AMAG, Lenzing und die Österreichische Post ihre Q1-Ergebnisse. Agrana veröffentlicht ihren Geschäftsbericht 2024/25. CA Immo und FACC halten ihre Hauptversammlungen ab. Verbund, PORR, Mayr-Melnhof, SBO und CA Immo handeln Ex-Dividende.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

Aktien auf dem Radar:Telekom Austria, AT&S, Flughafen Wien, Amag, CPI Europe AG, voestalpine, Oberbank AG Stamm, Verbund, OMV, CA Immo, Zumtobel, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, BKS Bank Stamm, EuroTeleSites AG, Österreichische Post, Allianz, Rheinmetall, Continental, Porsche Automobil Holding, Fresenius Medical Care, Fresenius, Zalando, Deutsche Boerse, Brenntag, adidas, Commerzbank, Infineon, MTU Aero Engines, SAP.


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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Zu Bawag: "Das Management bestätigte sowohl den Ausblick 2025 als auch die Finanzziele 2025-2027. Für das heurige Geschäftsjahr wird unverändert ein Nettogewinn von über EUR 800 Mio. (2024: EUR 760 Mio.) und ein RoTCE von über 20% (2024: 26%) erwartet. Das Q1-Ergebnis werten wir insgesamt als stark."

    Zu Agrana: "Wir stufen die langfristige Investment Story von Agrana, die auf einer diversifizierten Positionierung im Nahrungsmittelsektor und einer stabilen Dividendenpolitik beruht und von der NEXT LEVEL-Strategie unterstützt wird, weiter als intakt ein. Dennoch bestätigte die jüngste, gedämpfte Prognose für das GJ 25/26, dass das Unternehmen kurzfristig mit starkem Gegenwind zu kämpfen hat, wodurch seine Rentabilitätsparameter unter Druck und das Investoreninteresse beschränkt bleiben wird."

    Zu Andritz: "Der Vorstand bestätigte seinen Ausblick 2025 mit einem Umsatz von EUR 8,0-8,3 Mrd. und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,6-9,0%. Der Mittelfristausblick 2027 (Umsatz von EUR 9-10 Mrd., EBITA-Marge bei über 9%) bleibt aufrecht.Der positive Trend beim Auftragseingang aus der 2. Jahreshälfte 2024 setzte sich im 1. Quartal fort und der Auftragsbestand beläuft sich nun wieder über EUR 10 Mrd. Bewertungstechnisch sehen wir die Aktie auf aktuellen Kursni- veaus mit einem EV/EBITDA unter 6.0x weiter unter den historischen Durch- schnittswerten und mit Abschlägen zu den Mitbewerbern bewertet. Unsere Empfehlung lautet Kaufen."

    Zu EuroTelesites: Für 2025 erwartet der Vorstand unverändert ein Umsatzwachstum von 4%, Investitionen von rund 20% des Umsatzes und einen weiteren Schul- denabbau. Mittelfristig wird weiter ein Umsatzwachstum von 3-5% erwartet. Wir rechnen in den kommenden Quartalen mit weiteren Standortzugängen, um das Ziel von rund 200 neuen Makrostandorten im Jahr 2025 zu erreichen. Wir stufen die Q1-Zahlen und den Ausblick als sehr solide ein. Unsere aktuelle Empfehlung lautet Kaufen."

    Zu Facc: Das Management bestätigte seine Finanzziele 2025 und den mittelfristigen Ausblick, der auf dem Kapitalmarkttag Anfang April vorgestellt worden war. 2025 wird ein Umsatzplus von 5-15% angestrebt sowie ein besseres operatives Ergebnis infolge von Skaleneffekten und dem Effizienzsteigerungsprogramm.  Wir sehen das solide Umsatzwachstum im 1. Quartal positiv, die schwache operative Marge will das Management durch bereits eingeleitete Maßnahmen zur Effizienzsteigerungen und Materialkostensenkungen wieder heben."

    Zu Mayr-Melnhof: "Der Vorstand gibt keinen konkreten Finanzausblick für 2025. Die Marktlage wird weiter als schwierig eingestuft. Das Unternehmen verfolgt daher seine Strategie der Kosten-, Technologie- und Innovationsführerschaft in seinen drei Divisionen. Der Verkauf der TANN Gruppe soll im 1. Halbjahr abgeschlossen sein. Die operativen Ergebnisse blieben trotz der Erholung im Jah- resabstand unter unseren Erwartungen. Hauptverantwortlich für die Ergebnisverbesserung zeichnete die Division Board&Paper, die beiden Verpackungsdivisionen leiden unter der schwachen Nachfrage. Für Board&Paper erwarten wir angesichts der Überkapazitäten am Markt nur eine langsame Erholung. Der gedämpfte Ausblick für 2025 bestätigt unsere vorsichtige Einschätzung, wir stufen die MMK-Aktie mit Halten ein."

    Zu Strabag: "Der Vorstand bestätigte seinen Finanzausblick 2025. Die Leistung soll auf rund EUR 21 Mrd. steigen und die EBIT-Marge soll sich bei über 4,5% normalisieren, nachdem das GJ 2024 von positiven Ergebniseinflüssen gekennzeichnet war. Die STRABAG-Aktie ist seit Jahresbeginn der Spitzenreiter im ATX Prime mit einem Plus von nahe 90%, was dem starken operativen Geschäft und dem positiven Geschäftsausblick infolge der geplanten staatlichen Infrastrukturprogramme in Europa zuzuschreiben ist. Wir stufen die Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

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