26.06.2025, 8328 Zeichen
QIAGEN N.V. (NYSE: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) gab heute bekannt, dass Stephen H. Ruschkowski im Anschluss an die heutige Hauptversammlung vom Aufsichtsrat zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde.
Er tritt die Nachfolge von Lawrence A. Rosen an, der nach zwölf Jahren im Gremium nicht zur Wiederwahl antrat. Der niederländische Corporate Governance Kodex sieht vor, dass Mitglieder des Aufsichtsrats börsennotierter Unternehmen nicht länger als 12 Jahre im Amt sein sollten.
Auf der Hauptversammlung waren Aktionärinnen und Aktionäre mit insgesamt 80,4 % des ausgegebenen Grundkapitals vertreten und stimmten allen vorgeschlagenen Beschlüssen zu – darunter die erstmalige Ausschüttung einer jährlichen Bardividende sowie ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu $500 Mio.
Herr Rusckowski gehört bereits seit 2023 dem Aufsichtsrat an und war bislang Vorsitzender des Nominierungs- und Governance-Ausschusses sowie Mitglied des Personal- und Vergütungsausschusses. Er verfügt über umfassende internationale Managementerfahrung im Gesundheitswesen – unter anderem als Vorsitzender, Präsident und CEO von Quest Diagnostics sowie als CEO von Philips Healthcare.
„QIAGEN hat ein herausragendes Portfolio an Lösungen aufgebaut, die für ihre Qualität und wissenschaftliche Exzellenz geschätzt werden. Was mich besonders beeindruckt, ist die klare Vision, die das Unternehmen antreibt: die Entschlossenheit, Verbesserungen im Leben möglich zu machen“, so Rusckowski. „Ich übernehme dieses Amt mit großem Respekt gegenüber QIAGEN, seiner Kultur und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – und mit einem klaren Bewusstsein für die Verantwortung des Aufsichtsrats, ein starker und engagierter Partner für unsere Aktionärinnen und Aktionäre sowie andere Stakeholder zu sein.“
Herr Rosen gehörte seit 2013 dem Aufsichtsrat an und hatte seit 2020 den Vorsitz inne – nun legte er sein Mandat nieder. Unter seiner Führung hat QIAGEN eine Phase zielgerichteter strategischer Veränderungen durchlaufen und seine Governance-Strukturen gestärkt. Seit 2020 wurden fünf neue Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt, wodurch das Gremium sein starkes internationales Profil und seine fachliche Expertise weiter ausbauen konnte.
„Es war mir eine außerordentliche Ehre, QIAGEN in einer von bedeutenden Veränderungen und Wachstum geprägten Zeit zu begleiten. Ich bin überzeugt, dass QIAGEN heute stärker aufgestellt ist denn je“, so Rosen. „Ich freue mich darauf, die weiteren Fortschritte zu verfolgen, insbesondere die großartigen Leistungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die Wissenschaft weiter voranzubringen und die Gesundheitsversorgung weltweit zu verbessern.“
Darüber hinaus ist Prof. Dr. Elaine Mardis aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden, nachdem sie sich gegen eine Wiederwahl entschieden hatte. Seit 2014 brachte sie wertvolle wissenschaftliche Expertise – insbesondere durch ihre Mitarbeit in den Ausschüssen für Wissenschaft & Technologie sowie Personal & Vergütung - in das Gremium ein
Nach der Hauptversammlung besteht der Aufsichtsrat von QIAGEN nun aus acht Mitgliedern – entsprechend dem im Jahr 2024 angekündigten Plan, die Größe des Gremiums wieder auf ein historisch übliches Niveau zurückzuführen. Gleichzeitig stellt die neue Zusammensetzung sicher, dass weiterhin alle notwendigen Fachkenntnisse vertreten sind, um die zukünftige Entwicklung von QIAGEN bestmöglich zu unterstützen.
Auf der Hauptversammlung wurden zudem folgende Mitglieder des Aufsichtsrats für eine einjährige Amtszeit wiedergewählt: Dr. Metin Colpan, Dr. Toralf Haag, Prof. Dr. Ross L. Levine, Bert Van Meurs, Eva van Pelt, Dr. Eva Pisa, Elizabeth Tallett sowie Stephen H. Rusckowski.
Des Weiteren genehmigten die Aktionärinnen und Aktionäre die Einführung einer erstmaligen jährlichen Bardividende – ein bedeutender Meilenstein, der QIAGENs starke finanzielle Position und die disziplinierte Kapitalallokationsstrategie unterstreicht. Diese umfasst neben organischen Investitionen und wertsteigernden Akquisitionen künftig auch Dividenden sowie Aktienrückkäufe.
Die erste Dividendenausschüttung beträgt $0,25 pro Stammaktie, was insgesamt etwa $54 Mio. entspricht. Stichtag und Ex-Dividende-Tag ist der 2. Juli 2025 und Auszahlungstermin der 10. Juli 2025.
Zudem stimmte die Hauptversammlung einem neuen synthetischen Aktienrückkauf im Umfang von bis zu $500 Mio. zu. Damit bekräftigt QIAGEN das Ziel, Kapital an seine Aktionärinnen und Aktionäre zurückzuführen und gleichzeitig die finanzielle Flexibilität für Investitionen in Innovation und nachhaltiges Wachstum zu wahren.
Über QIAGEN
QIAGEN N.V., eine niederländische Holdinggesellschaft, ist der weltweit führende Anbieter von Komplettlösungen zur Gewinnung wertvoller molekularer Erkenntnisse aus biologischen Proben. Die Probentechnologien von QIAGEN ermöglichen die Aufreinigung und Verarbeitung von DNA, RNA und Proteinen aus Blut, Gewebe und anderen Stoffen. Testtechnologien bereiten diese Biomoleküle auf die Analyse vor, während Bioinformatik-Software und Wissensdatenbanken dazu genutzt werden können, Daten zu interpretieren und verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen. Automationslösungen integrieren diese Prozesse zu nahtlosen und kosteneffizienten molekularen Test-Workflows. QIAGEN bedient mehr als 500.000 Kunden weltweit aus den Bereichen Life Sciences (akademische Forschung, pharmakologische F&E und industrielle Anwendungen, hauptsächlich Forensik) und Molekulare Diagnostik für die klinische Gesundheitsversorgung. Zum 31. März 2025 beschäftigte QIAGEN weltweit rund 5.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an über 35 Standorten. Weitere Informationen über QIAGEN finden Sie unter www.qiagen.com.
Forward-Looking Statement
Einige der Angaben in dieser Pressemitteilung können im Sinne von Section 27A des U.S. Securities Act (US-Wertpapiergesetz) von 1933 in ergänzter Fassung und Section 21E des U.S. Securities Exchange Act (US-Börsengesetz) von 1934 in ergänzter Fassung als zukunftsgerichtete Aussagen („forward-looking statements") gelten. Diese Aussagen inklusive solcher über QIAGENs Produkte, den Zeitplan für Entwicklungen, Marketing und / oder regulatorische Genehmigungen, finanzielle und operative Prognosen, Wachstumsstrategien, Kollaborationen und operative Ergebnisse – wie der zu erwartende bereinigte Nettoumsatz und der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie – basieren auf derzeitigen Erwartungen und Annahmen. Diese sind jedoch mit Unsicherheiten und Risiken verbunden. Dazu zählen unter anderem: Risiken im Zusammenhang mit Herausforderungen bei der Steuerung von Wachstum und internationalen Geschäftsaktivitäten (einschließlich Auswirkungen von Währungsschwankungen und regulatorischer Prozesse sowie logistischer Abhängigkeiten); Schwankungen der Betriebsergebnisse, die kommerzielle Entwicklung unserer Produkte für Kunden in den Bereichen Life Sciences und der klinischen Gesundheitsversorgung, Veränderungen in den Beziehungen zu unseren Kunden, Lieferanten oder strategischen Partnern, das Wettbewerbsumfeld und schneller technologischer Fortschritt, Schwankungen in der Nachfrage nach QIAGEN-Produkten (aufgrund von Faktoren wie wirtschaftlicher Entwicklungen, Budgets unserer Kunden und Förderungszyklen), das Erlangen und die Aufrechterhaltung regulatorischer Zulassungen für unsere Produkte, Schwierigkeiten bei der Anpassung von QIAGENs Produkten an integrierte Lösungen sowie die Herstellung dieser Produkte sowie beim Schutz der Produktdifferenzierung vor dem Wettbewerb. Weitere Unsicherheiten könnten aufgrund der Marktakzeptanz neuer Produkte, der Integration von Akquisitionen, staatlichen Maßnahmen, globaler oder regionaler wirtschaftlicher Entwicklungen, Naturkatastrophen, politischer Krisen oder Krisen im Bereich der öffentlichen Gesundheit oder sonstiger Ereignisse „höherer Gewalt“ aufkommen. Es besteht außerdem keine Garantie, dass der erwartete Nutzen aus Restrukturierungsprogrammen und Akquisitionen wie erwartet eintritt. Für einen umfassenden Überblick der Risiken beziehen Sie sich bitte auf die „Risikofaktoren“ im aktuellen Annual Report Form 20-F und andere Berichte, die bei der U.S. Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde) eingereicht wurden.
Source: QIAGEN N.V.
Category: Corporate
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Die börsenotierte BKS Bank mit Sitz in Klagenfurt, Österreich, beschäftigt rund 1.100 Mitarbeiter und betreibt ihr Bank- und Leasinggeschäft in den Ländern Österreich, Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Die BKS Bank verfügt zudem über Repräsentanzen in Ungarn und Italien. Mit der Oberbank AG und der Bank für Tirol und Vorarlberg AG bildet die BKS Bank AG die 3 Banken Gruppe.
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