07.07.2025, 1609 Zeichen
Bei der kanadischen AMAG-Beteiligung Alouette wird ein neuer Stromvertrag abgeschlossen, der die langfristige Energieversorgung von Alouette zu wettbewerbsfähigen Preisen absichert, wie AMAG mitteilt. Der neue Stromvertrag soll einen Bezug von 1.035 MW, von 1. Jänner 2030 bis 31. Dezember 2045, ermöglichen. Zusätzlich werden 50 MW, aufgeteilt auf zwei Tranchen zu je 25 MW, für weiteres organisches Wachstum zur Verfügung gestellt. Der Strompreis hängt - wie auch im derzeitigen Stromvertrag geregelt - vom Aluminiumpreis sowie von der Midwest-Prämie ab (sog. Risk-sharing contract), wie AMAG mitteilt. AMAG-CFO Claudia Trampitsch: "Unsere strategische Beteiligung an der Elektrolyse Alouette ist ein fixer Bestandteil des Geschäftsmodells der AMAG-Gruppe. Zum einen sichert sie die Versorgung mit Primäraluminium für den Standort Ranshofen, zum anderen stärkt sie die Profitabilität der AMAG-Gruppe. Mit der Einigung über wesentliche Rahmenbedingungen zum neuen Stromvertrag wurde die Grundvoraussetzung für die profitable Weiterentwicklung unserer global führenden Elektrolyse in den kommenden 20 Jahren geschaffen."
Mit dem Abschluss eines neuen Stromvertrages verpflichtet sich Alouette unter anderem in den kommenden Jahren Investitionen zu tätigen, die die nachhaltige und profitable Unternehmensentwicklung unterstützen. Mit einer jährlichen Gesamtkapazität von über 620.000 Tonnen Primäraluminium ist Alouette die größte Elektrolyse in Nord- und Südamerika. Die Produktion erfolgt durch den effizienten Einsatz von elektrischer Energie aus Wasserkraft mit einem ausgesprochen niedrigen CO2-Fußabdruck.
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