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Europäischer Energiemarkt im Wandel: Chancen für Öl- und Gasexplorer

Magazine aktuell


#gabb aktuell



25.07.2025, 8259 Zeichen

Nicht nur in Polen wird Öl- und Gas gefunden: Europa erlebte in den vergangenen Jahren eine Reihe von Entdeckungen. Die Russlandsanktionen und die strategische Neuausrichtung einiger Länder in der Energiepolitik eröffnen Explorationsunternehmen Chancen.

 

Anfang Mai erlebte das kanadische Gasexplorationsunternehmen CanCambria Energy (ISIN: CA13740E1079, WKN: A3EKUB) einen Meilenstein: Die Ressourcenbewertung für das Kiskunhalas-Tight-Gas-Projekt in Südungarn wurde bekanntgegeben. Auf 627,4 Milliarden Kubikfuß Erdgas und 66,5 Millionen Barrel Kondensat/Flüssiggas wird die Lagerstätte taxiert – mindestens. Die risikobehaftete förderbare bedingte Nettoressource beträgt 501,9 Milliarden Kubikfuß Erdgas und 53,2 Millionen Barrel Kondensat.

 

Wichtiger Beitrag zur EU-Energieversorgung

 

CanCambria Energy CEO Dr. Paul Clarke sieht in Kiskunhalas einen wichtigen Beitrag zur ungarischen und europäischen Energieversorgung. „Die Größe des Projekts macht es zu einem äußerst attraktiven Vorhaben mit einem potenziellen Bohrbestand für viele Jahre.“

 

Clarke und sein Team sind nicht neu im Geschäft. Das Führungsteam war direkt an der Entdeckung, Exploration und Entwicklung zahlreicher Lagerstätten beteiligt und hat eigener Zählung zufolge über 3.000 Brunnen gebohrt und fertiggestellt.

 

Nicht nur in Ungarn wird exploriert. Eine Meldung schaffte es sogar auf die Titelseiten: Vor der polnischen Küste wurde ein mächtiges Öl- und Gasvorkommen entdeckt. Das kanadische Unternehmen CEP hatte östlich der polnischen Ostseeinsel Wolin 2.715 Meter tief gebohrt und etwa 22 Millionen Tonnen Rohöl und verwandte Stoffe, dazu noch 5 Millionen Tonnen Erdgas gefunden.

 

EU-Importabhängigkeit von Öl- und Gas reduzieren

 

Kiskunhalas in Ungarn und der Fund vor Polen sind mangels Größe keine geopolitischen Gamechanger – jedenfalls für sich allein genommen. Doch in Kombination mit zahlreichen anderen Funden auf europäischem Gebiet kann die Abhängigkeit von Importen signifikant reduziert werden.

 

Das Öl- und Gasfeld Carmen in der nördlichen Nordsee wurde 2023 entdeckt. Das Projekt wird durch Wellesley Petroleum betrieben, wichtige Partner sind DNO und Equinor. Die Ressourcen der Lagerstätte werden auf 10,3 Millionen Standardkubikmeter Öläquivalent geschätzt.

 

Das Feld Lupa in der Barentssee wurde 2022 durch Var Energy entdeckt. Die vorläufigen Schätzungen gehen von 9-21 Mrd. Standardkubikmeter Gas aus. 2023 fand das Unternehmen Öl in der Nähe des älteren Feldes Goliat ebenfalls in der Barentssee. Vorläufige Schätzungen gehen von einem Vorkommen von 0,5 bis 2,1 Millionen Standardkubikmeter förderbarer Öläquivalente aus. Ebenfalls in der Nähe von Goliat wurde im Februar 2025 Zagato entdeckt: Die vorläufigen Schätzungen der förderbaren Ressourcen der Bohrung liegen zwischen 15 und 43 Millionen Barrel Öläquivalent.

 

Eni entdeckte 2022 Cronos vor der Küste Zyperns. Für das im Jahr 2024 gebohrte Loch Cronos 2 weist eine Bohrlochproduktionskapazität von über 150 Millionen Standardkubikfuß pro Tag auf. Cronos-2 ist nach der Entdeckung der Gasvorkommen Calypso im Jahr 2018 und Cronos und Zeus im Jahr 2022 die vierte Bohrung von Eni in dem Gebiet.

 

Anfang 2023 entdeckte Shell mit dem Pensacola-Gasfeld in der südlichen Nordsee eine der größeren Lagerstätten der vergangenen Jahre. Die Ressourcen werden auf bis zu 21,8 Mio. Barrel Öläquivalent geschätzt. 

 

Andere Länder – wie etwa Deutschland – entschließen sich, neu über die Förderung bekannter Vorkommen nachzudenken. So wurde kürzlich ein Abkommen mit den Niederlanden über die gemeinsame Ausbeutung von Gasfeldern in der Nordsee abgeschlossen. Im Rahmen der Vereinbarung soll das niederländische Unternehmen One-Dyas Gasfelder im deutsch-niederländischen Grenzbereich der Nordsee ausbeuten.

 

Neuaufstellung der Energiemarktinfrastruktur in Europa

 

Einige Länder stellen sich auch infrastrukturell neu auf.  So haben Ungarn und Serbien im Juli ein Großprojekt mit strategischen Auswirkungen für die gesamte Region angekündigt: Den Bau einer neuen Ölpipeline, die die beiden Länder verbinden und bis 2027 in Betrieb gehen und Öl aus dem Osten über Ungarn nach Serbien transportieren soll

 

Die Initiative erfolgt vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Transitinfrastruktur der Ukraine und der Russlandsanktionen.  Serbien ist in der Energiepolitik bereits zu einem wichtigen Partner Ungarns geworden und stellt den täglichen Transit von mehr als 20 Millionen Kubikmetern Erdgas sicher – das entspricht etwa 7,5 Milliarden Kubikmetern Gas jährlich.

 

Auch wenn der Deal in Brüssel weniger gut ankommen dürfte (weil russisches Öl nach Serbien geliefert wird), zeigt die Absicht die Veränderungsdynamik auf den europäischen Energiemärkten deutlich auf. Die Vereinbarung zeigt vor allem, dass Ungarn seine Rolle auf dem Energiemarkt neu definiert – was Unternehmen wie CanCambria Energy zu Gute kommt.

 

CanCambria mit erfolgreicher Finanzierung für Konzessionsgebühr

 

Im Juni wurde der Konzessionsvertrag für Kiskunhalas mit dem ungarischen Energieministerium unterzeichnet. CEO Dr. Paul Clarke ist im Hinblick auf die weitere Projektentwicklung optimistisch. „Unser Team hat bereits mit der Integration und Auswertung der Daten aus diesem bedeutenden Konzessionsgebiet begonnen. Wir sind überzeugt, dass das Projekt das Potenzial für ein mehrjähriges Bohrportfolio hat.“

 

Diesen Optimismus teilen offenbar auch die Investoren des an der Börse derzeit mit gut 36 Mio. EUR bewerteten Unternehmens. Anfang Juli wurde eine 2,5 Mio. CAD schwere Finanzierungsrunde auf den Weg gebracht. Wer sich an der Privatplatzierung beteiligte, erwarb Pakete aus Aktien und Kaufoptionen. Die Kaufoptionen sehen einen Ausübungspreis von 0,75 CAD vor.

 

Die Geldgeber sehen offenbar Potenzial: Nur eine Woche später waren mehr als 3,0 Mio. CAD gezeichnet, die Platzierung wurde auf 3,2 Mio. CAD aufgestockt. Die Mittel werden unter anderem zur Zahlung der Konzessionsgebühr benötigt.

 

Der Aktienkurs von CanCambria ist nach Ausbruch auf knapp $0.90 CAD im Mai 2025 aktuell wieder auf $0.55 CAD zurückgekommen, was einer Marktkapitalisierung von rund $60 Mio. CAD entspricht. Aufgrund des beschriebenen Potenzials könnte das derzeitige Preisniveau daher wieder Kaufkurse darstellen.

 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte

 

Die hier angebotene Berichterstattung stellt keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlung dar und ist weder explizit noch implizit als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Die hanseatic stock publishing UG und ihre Autoren schließen jede Haftung diesbezüglich aus. Die Berichterstattung dient ausschließlich der Leserinformation und stellt zu keinem Zeitpunkt eine Handlungsaufforderung dar. Zwischen der hanseatic stock publishing UG und den Lesern der von ihr veröffentlichten Artikel entsteht keinerlei Vertrags- und/oder Beratungsverhältnis, da sich die Berichterstattung ausschliesslich lediglich auf das jeweils genannte Unternehmen, nicht aber auf die Anlageentscheidung bezieht. Wir weisen darauf hin, dass Partner, Autoren und Mitarbeiter der hanseatic stock publishing UG Aktien der jeweils angesprochenen Unternehmen halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenkonflikt besteht. Ferner besteht zwischen dem hier erwähnten Unternehmen oder mit ihm verbundenen Unternehmen und der hanseatic stock publishing UG ein Beratungs- oder sonstiger Dienstleistungsvertrag, womit ebenfalls ein Interessenkonflikt besteht. Da wir zu keinem Zeitpunkt ausschliessen können, dass auch andere, Medien, Research- und Börseninformationsdienste die von uns erwähnten Werte im gleichen Zeitraum besprechen, kann es zu einer symmetrischen Informations- und Meinungsgenerierung kommen. Mitarbeiter des Herausgebers halten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung keine Aktien oder Aktien-Optionen des besprochenen Wertpapieres. Eine Veränderung, Verwendung oder Reproduktion dieser Publikation ohne eine vorherige schriftliche Zustimmung von der hanseatic stock publishing UG (haftungsbeschränkt) ist untersagt. Bitte lesen Sie auch unseren Disclaimer: https://www.miningscout.de/disclaimer-agb/.

 

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    Auch wenn der Deal in Brüssel weniger gut ankommen dürfte (weil russisches Öl nach Serbien geliefert wird), zeigt die Absicht die Veränderungsdynamik auf den europäischen Energiemärkten deutlich auf. Die Vereinbarung zeigt vor allem, dass Ungarn seine Rolle auf dem Energiemarkt neu definiert – was Unternehmen wie CanCambria Energy zu Gute kommt.

     

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