08.08.2025, 1930 Zeichen
Die Österreichische Post hat im 1. Halbjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von 1.488,1 Mio Euro erwirtschaftet, das ist 1,1 Prozent unter dem Niveau von 2024, in dem das Unternehmen positive Effekte aus Wahlen und Währung verbuchte. In der Division Brief & Werbepost ging der Umsatz im 1. Halbjahr 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 5,9 Prozent zurück. In der Division Paket & Logistik stiegen die Umsatzerlöse im Halbjahresvergleich um 1,5 Prozent zu 2024. Die Division Filiale & Bank zeigte einen Umsatzrückgang von 1,2 Prozent. Ein leichter Anstieg bei den Filialdienstleistungen konnte den Rückgang im Finanzdienstleistungsgeschäft durch das gesunkene Leitzinsniveau nicht vollständig kompensieren. Das EBITDA reduzierte sich um 5,7 Prozent auf 199,4 Mio. Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging um 11,0 Prozent auf 94,0 Mio Euro zurück. Ein Ergebnisrückgang im Briefgeschäft und eine geringere Profitabilität in Südost- und Osteuropa sowie der Türkei steht einer Ergebnisverbesserung in der Division Filiale & Bank gegenüber. Die 2020 gegründete bank99 hat mit ihren rund 300.000 Kund*innen in Österreich positiv zum Gesamtergebnis beitragen. So ergab sich ein Periodenergebnis im ersten Halbjahr 2025 von 68,4 Mio Euro (–12,8 Prozent). „Im schwierigen Marktumfeld hat sich die Österreichische Post solide entwickelt, besonders freut mich der erstmals positive Ergebnisbeitrag unserer bank99“, sagt der Generaldirektor der Österreichischen Post, Walter Oblin.
Für 2025 peilt die Österreichische Post Umsatzerlöse am Niveau des Vorjahres an. Nach dem 1. Quartal stellte die Post noch ein Wachstum beim Umsatz in Aussicht. Beim Ergebnis (EBIT) erwartet die Post im Jahr 2025 weiterhin eine Größenordnung von 200 Mio Euro zu erreichen. „Im herausfordernden Umfeld werden zusätzliche vertriebs- und kostenseitige Schritte gesetzt, um unsere Stabilität auch 2025 zu erhalten“, sagt Walter Oblin abschließend.
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Österreichische Post-24-7-Offensive Wien, Foto: Post
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