21.08.2025, 1845 Zeichen
Der Baukonzern Porr spürt eine Erholung "auf der ganzen Linie", wie CEO Karl-Heinz Strauss in einer Aussendung betont. Die Umsatzerlöse lagen im 1. Halbjahr 2025 bei 2.959,2 Mio. Euro, was einer Steigerung von 1,8 Prozent entspricht. Die Produktionsleistung stieg ebenso 1,8 Prozent auf 3.171 Mio. Euro. Der Auftragseingang erhöhte sich um 25,4 Prozent auf 4.049 Mio. Euro, der Auftragsbestand um 10,0 Prozent auf 9.421 Mio. Euro, was laut Porr einen neuen Höchstwert markiert. Nach wie vor steuert der Tiefbau 60,6 Prozent des Auftragsbestands bei und zeigt sich als Wachstumsmotor der Branche, wie Porr mitteilt.
Das EBITDA verbesserte sich im Halbjahr um 3,6 Prozent auf 153,4 Mio. Euro, das EBIT um 15,5 Prozent auf 48,7 Mio. Euro. Die EBIT-Marge erhöhte sich um 0,2 Prozentpunkte auf 1,6 Prozent. Das Periodenergebnis konnte um 7 Prozent auf 29,4 Mio. Euro verbesssert werden. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet der Vorstand weiterhin mit einer moderaten Leistungs- und Umsatzsteigerung sowie mit einer EBIT-Marge von 2,8 bis 3,0 Prozent. Das Ziel bis 2030 ist eine EBIT-Marge von 3,5 bis 4,0 Prozent.
Porr CEO Karl-Heinz Strauss: „Der Infrastrukturausbau in unseren Heimmärkten hat an Tempo zugelegt und die Porr konnte in diesem Bereich große und spannende Neuaufträge gewinnen. Zusätzlich merken wir, dass der Hochbau wieder erstarkt. Unser Auftragseingang ist dadurch sehr vielfältig, von Projekten im Infrastruktur- und Industriebau über Gesundheitsbau bis zum Wohnbau ist hier alles dabei.“
Karl-Heinz Strauss zu den Trends: „Zur Jahresmitte sehen wir eine robuste Weltwirtschaft, auch wenn sich nicht jeder Markt gleich stark entwickelt. Die europäische Bauwirtschaft zeigt Wachstumstendenzen gerade in Zukunftsbereichen wie Datencentern und der Infrastruktur rund um die Energiewende – und natürlich im weiteren Ausbau der Verkehrsnetze."
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