28.08.2025, 2156 Zeichen
Die UBM Development hat den Umsatz im 1. Halbjahr um 39 Prozent auf 59,6 Mio. Euro steigern können. Mit über 200 verkauften Wohnungen wurde die Zahl des Vergleichszeitraums 2024 mehr als verdoppelt. Auch das Ergebnis wurde verbessert: Das EBT liegt bei -5,8 Mio. Euro (vs. -10,9 Mio. Euro nach dem 1. Halbjahr 2024), das Konzernergebnis wird mit -6,6 Mio. Euro ausgewiesen (vs. -12,5 Mio. Euro). Im ersten Halbjahr 2025 erwirtschaftete die UBM eine geringere Gesamtleistung von 140,3 Mio. Euro (nach 249,1 Mio. Euro), was laut dem Unternehmen auf die vier großen Verkäufe nicht-strategischer Assets im Vorjahreszeitraum zurückzuführen sei. Im Halbjahresbericht meint der Vorstand im Vorwort: "Wir befinden uns auf dem Weg zurück zur Profitabilität und haben gleichzeitig unsere Kapsitalstruktur gestärkt. Im 2. Quartal konnten wir bereits eine schwarze Null erzielen."
Zum 30. Juni 2025 betrugen die liquiden Mittel der UBM 167,3 Mio. Euro. Die im November 2025 fällige UBM-Anleihe 2019–2025 wird aus den vorhandenen liquiden Mitteln "problemlos zurückgezahlt", wie es heißt. Das nächste offene Fenster am Kapitalmarkt könnte wieder für eine Anleihen-Emission genutzt werden, so das Unternehmen.
Auf Basis der aktuellen Entwicklungen rechnet die UBM mit einer Rückkehr in die Profitabilität im zweiten Halbjahr 2025. Die UBM profitiert dabei eigenen Angaben zufolge von den aktuellen Unsicherheiten. Sie haben bereits eine Flucht in Sachwerte ausgelöst, "wobei Immobilien aufgrund der negativen Berichterstattung noch erhebliches Aufholpotenzial aufweisen", so das Unternehmen. Zusätzlich befeuert wird diese Entwicklung durch eine starke Nachfrage, der ein immer kleiner werdendes Angebot gegenübersteht. So sind die Baustarts von Wohnungen in Deutschland im Q2/25 um 85 Prozent gegenüber der Spitze im Q4/22 zurückgegangen. Gleichzeitig sind die Preise im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, in Österreich um 4 Prozent und in Tschechien sogar um 17 Prozent gestiegen. "Wir sehen gerade eine Flucht in Sachwerte. Gold und Aktien sind nicht weit von ihren Höchstständen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Immobilien nachziehen", sagt UBM-CEO Thomas G. Winkler.
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