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USA kooperiert mit Australien bei Seltenen Erden

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22.12.2025, 11016 Zeichen

Seltene Erden sind zwar nicht wirklich selten, ihr Abbau ist jedoch aufwendig und teuer. Außerdem stammen sie überwiegend aus nur einem Land: China. Das Land spielt eine zentrale bis beherrschende Rolle beim Abbau und der Weiterverarbeitung dieser Rohstoffe, die etwa für Elektromobilität oder viele Hightech-Produkte benötigt werden. Kürzlich zeigte eine Umfrage der EU-Handelskammer in China, dass jedes dritte Unternehmen bei kritischen Rohstoffen nun unabhängiger von China werden möchte. Dafür sind die Firmen laut eigenen Angaben auch bereit, höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Zudem haben zahlreiche Staaten ihre Anstrengungen verstärkt, unabhängiger von der Volksrepublik zu werden. Besonders Japan und die USA intensivieren ihr Engagement in Afrika und Lateinamerika. Nun kommt eine entscheidende Kooperation mit Australien hinzu.

 

Seltene Erden werden heute fast ausschließlich nach element- und hochreiner Aufberei-tung in zahlreichen Hochtechnologiebereichen eingesetzt. Hauptanwendungsbereich sind Permanentmagnete (NdFeB-Magnete), Metalllegierungen (NiMH-Batterien), Katalysatoren und Polituren. Wobei die einzelnen Seltenen Erden für ganz verschiedene Anwendungen genutzt werden.

 

China dominiert mit mehr als 60 Prozent die Bergwerksförderung und mit etwa 90 Prozent die Raffinadeproduktion. Durch diese enorme Länderkonzentration auf China können Handelsbeschränkungen, wie etwa Exportzölle und Ausfuhrbeschränkungen, für Seltene Erden zu ernsthaften Lieferengpässen führen.

 

Diese Debatte wird seit längerem geführt, ist aber aktueller denn je. Gegenwärtig tragen Chinas Exportkontrollen zur Unsicherheit für europäische Unternehmen bei. Vielen Firmen drohten „Produktionsverlangsamungen oder sogar -stopps“, warnte die EU-Handelskammer in China Anfang Dezember in einem Artikel im Handelsblatt. Die Kammer ist eine Interessenvertretung europäischer Unternehmen in China mit mehr als 1.700 Mitgliedern.

 

Kosten sind ein wesentlicher Aspekt

 

Zwar sind die begehrten Rohstoffe in vielen Weltregionen vorhanden, doch bisher haben sich Investitionen oft nicht gelohnt, weil es kaum möglich ist, mit Chinas günstigen Preisen zu konkurrieren. Um diese Rohstoffe aus anderen Ländern zu beziehen, müssen die Unternehmen daher deutlich höhere Kosten in Kauf nehmen. Diese Mehrkosten sind derzeit jedoch schwer bezifferbar.

 

Die weltweit größten Ressourcen von Seltenen Erden (Daten von 2020) hat mit Abstand Russland, aber auch in Kanada, Südamerika und Afrika gibt es Vorkommen. Ressourcen sind dabei alle geschätzten Vorkommen, die irgendwo auf der Erde existieren – egal, ob man sie heben kann oder nicht. Reserven sind der wirtschaftlich und technisch förderbare Teil der Ressourcen. Und genau darin liegt die Besonderheit. In Indien liegen zwar nur 6,1 Prozent der Ressourcen, aber immerhin 3,7 Prozent der Reserven. Auf dem australischen Kontinent sollen 7,9 Prozent der Ressourcen und 1,9 Prozent der Reserven vorhanden sein. So gesehen ist Australien nach China, Russland und Indien, das Land mit den viertgrößten Reserven an Seltenen Erden.

 

Weltmacht schaltet sich ein

 

Im Oktober 2025 haben die USA mit Australien nun neue Kooperationen zur Förderung von Seltenen Erden beschlossen. Künftig sollen Milliarden in australische Förderprojekte fließen. Das vereinbarten US-Präsident Donald Trump und Australiens Ministerpräsident Anthony Albanese im Weißen Haus. Bei dem Ausbau der Kooperation mit dem verbündeten Australien geht es den USA vorrangig um die Reduzierung der problematischen Abhängigkeit von China.

 

Laut einem Bericht der Tagesschau vom Oktober 2025 sollen nach australischen Angaben Projekte zur Rohstoffförderung mit einem Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar gestartet werden. So will etwa das US-Verteidigungsministerium in den Bau einer großen Gallium-Raffinerie in Australien investieren. Das Weiße Haus erklärte in dem Bericht, die abzubauenden Rohstoffe hätten einen geschätzten Wert von 53 Milliarden US-Dollar.

 

Hohe Umweltstandards und Bergbau-Boom müssen in Einklang gebracht werden

 

Australien verfügt nicht nur über einen Großteil entscheidender Rohstoffe und über die Seltenen Erden, die für die Rüstungsindustrie und andere fortschrittliche Technologien gebraucht werden. Auch boomt in Australien der Bergbau im Allgemeinen, etwa beim Abbau von Gold. Dieser Boom bringt wiederum Vorteile für die nachgelagerten Industriezweige. Stark profitieren etwa neben den Rohstoffkonzernen selbst, die Maschinen- und Ausrüstungshersteller, Firmen im Bereich Transport und Infrastruktur, Energieunternehmen sowie der australische Staat selbst. Der Boom wirkt also weit über den Bergbau hinaus. Es entsteht eine ganze Wertschöpfungskette, die Jobs schafft und die Wirtschaft trägt.

 

Wasserqualität und Wasserschutz als zentrale Herausforderung für den Bergbau

 

Die Umwandlung von Erzen in Mineralien bringt eine Reihe von Umweltproblemen mit sich, von radioaktiven Abfällen bis hin zu gefährlichen Chemikalien. Damit Australien zu einem wichtigen Akteur im Bereich Seltene Erden und kritische Mineralien werden kann, muss es diese Umweltrisiken besser bewältigen.

 

Zudem fordert Australien im Bergbau hohe Umweltstandards ein. Die Beeinträchtigung von Wasserqualität und die Wasserversorgung im Bergbau ist ein großes und kostspieliges Thema für die Bergbaufirmen. Trotz strenger Regeln gibt es Berichte über Umweltprobleme: z. B. Beeinträchtigung von Wasserqualität oder Wasserversorgung durch Bergbau in Wasserschutzgebieten. Da hohe Strafen drohen, müssen Bergbaufirmen nach Lösungen suchen.

 

Firmen wie etwa De.mem, ein führender Anbieter von dezentralen Wasseraufbereitungssystemen mit Sitz in Australien, beliefern zahlreiche Bergbaufirmen in Westaustralien. Australiens Bergbau-Industrie boomt derzeit in verschiedenen Segmenten, dabei insbesondere dem Abbau von Gold. Der Abbau wie auch die Raffinierung von Seltenen Erden sind ein Wachstumsbereich mit erheblichem Potenzial, nicht zuletzt auch aus politischen Gründen. Der Aufbau derartiger Kapazitäten bringt intensive Anforderungen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit mit sich, insbesondere in Bezug auf die Behandlung der Abwässer, welche beispielsweise durch Chemikalien verschmutzt sein können.

 

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Möchten Sie auf dem Laufenden gehalten werden über interessante Nebenwerte-Aktien oder De.mem? Dann lassen Sie sich in unseren kostenlosen Verteiler eintragen mit dem Stichwort: „Nebenwerte“ oder “De.mem”. Einfach per E-Mail an Eva Reuter: e.reuter@dr-reuter.eu

 

De.mem

ISIN: AU000000DEM4

https://demembranes.com/

Land: Australien

 

Quellen

https://www.deutsche-rohstoffagentur.de/DERA/DE/Downloads/m-seltene-erden.pdf?__blob=publicationFile&v=2

https://www.handelsblatt.com/politik/international/seltene-erden-eu-firmen-verlieren-vertrauen-in-china-und-bauen-lieferketten-um/100179655.html

https://www.environment.sa.gov.au/topics/native-vegetation/clearing/common-reasons-for-clearing/mining-and-exploration

https://theconversation.com/australia-wants-to-be-a-critical-minerals-superpower-but-processing-is-messy-and-dangerous-269799

 

Disclaimer/Risikohinweis

 

Interessenkonflikte: Mit De.mem existiert ein entgeltlicher IR und PR-Vertrag. Inhalt der Dienstleistungen ist u.a., den Bekanntheitsgrad des Unternehmens zu erhöhen. Dr. Reuter Investor Relations handelt daher bei der Erstellung und Verbreitung des Artikels im Interesse von De.mem. Es handelt sich um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von De.mem können sich im Besitz von Mitarbeitern oder Autoren von Dr. Reuter Investor Relations – unter Berücksichtigung der Regeln der Market Abuse Regulation (MAR) befinden.

 

Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie der IR-Webseite von De.mem entnehmen: https://demembranes.com/investors/

 

Investitionsrisiken: Investitionen sollten nur mit Mitteln getätigt werden, die zur freien Verfügung stehen und nicht für die Sicherung des Lebensunterhaltes benötigt werden. Es ist nicht gesichert, dass ein Verkauf der Anteile über die Börse zu jedem Zeitpunkt möglich sein wird. Grundsätzlich unterliegen Aktien immer dem Risiko eines Totalverlustes.

 

Disclaimer: Alle in diesem Newsletter / Artikel veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältigen Recherchen. Es werden nur Quellen verwendet, die die Autoren für seriös halten. Dennoch kann für die verwendeten Informationen keine Haftung übernommen werden. Die Informationen stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Den Ausführungen liegen Quellen zugrunde, die der Herausgeber für vertrauenswürdig erachtet.

 

Quellen: Insbesondere werden zur Darstellung & Beurteilung der Gesellschaften Informationen der Unternehmenswebseite verfügbaren Informationen berücksichtigt. In der Regel besteht zudem ein direkter Kontakt zum Vorstand / IR-Team der jeweiligen analysierten bzw. vorgestellten Gesellschaft. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung De.mem vorgelegt, um die Richtigkeit aller Angaben prüfen zu lassen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen

 

Diese Mitteilung enthält bestimmte zukunftsgerichtete Aussagen, einschließlich Aussagen über das Unternehmen. Wo immer möglich, wurden Wörter wie "können", "werden", "sollten", "könnten", "erwarten", "planen", "beabsichtigen", "antizipieren", "glauben", "schätzen", "vorhersagen" oder "potenziell" oder die Verneinung oder andere Variationen dieser Wörter oder ähnliche Wörter oder Phrasen verwendet, um diese zukunftsgerichteten Aussagen zu identifizieren. Diese Aussagen spiegeln die gegenwärtigen Einschätzungen des Autors wider und basieren auf Informationen, die dem Autor zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts vorlagen.

 

Zukunftsgerichtete Aussagen sind mit erheblichen Risiken, Ungewissheiten und Annahmen verbunden. Viele Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen oder Errungenschaften erheblich von den Ergebnissen abweichen, die in den zukunftsgerichteten Aussagen erörtert oder impliziert werden. Diese Faktoren sollten sorgfältig berücksichtigt werden, und der Leser sollte sich nicht in unangemessener Weise auf die zukunftsgerichteten Aussagen verlassen. Obwohl die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen auf Annahmen beruhen, die der Autor für vernünftig hält, kann den Lesern nicht versichert werden, dass die tatsächlichen Ergebnisse mit diesen zukunftsgerichteten Aussagen übereinstimmen werden. Dr. Reuter Investor Relations ist nicht verpflichtet, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten, um neuen Ereignissen oder Umständen Rechnung zu tragen, sofern dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

 

Verantwortlich & Kontakt für Rückfragen

 

Dr. Reuter Investor Relations

Dr. Eva Reuter

Friedrich-Ebert-Anlage 35-37

60327 Frankfurt

+49 (0) 69 1532 5857

www.dr-reuter.eu

www.small-microcap.de

 

Für Fragen bitte Nachricht an ereuter@dr-reuter.eu



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    USA kooperiert mit Australien bei Seltenen Erden


    22.12.2025, 11016 Zeichen

    Seltene Erden sind zwar nicht wirklich selten, ihr Abbau ist jedoch aufwendig und teuer. Außerdem stammen sie überwiegend aus nur einem Land: China. Das Land spielt eine zentrale bis beherrschende Rolle beim Abbau und der Weiterverarbeitung dieser Rohstoffe, die etwa für Elektromobilität oder viele Hightech-Produkte benötigt werden. Kürzlich zeigte eine Umfrage der EU-Handelskammer in China, dass jedes dritte Unternehmen bei kritischen Rohstoffen nun unabhängiger von China werden möchte. Dafür sind die Firmen laut eigenen Angaben auch bereit, höhere Kosten in Kauf zu nehmen. Zudem haben zahlreiche Staaten ihre Anstrengungen verstärkt, unabhängiger von der Volksrepublik zu werden. Besonders Japan und die USA intensivieren ihr Engagement in Afrika und Lateinamerika. Nun kommt eine entscheidende Kooperation mit Australien hinzu.

     

    Seltene Erden werden heute fast ausschließlich nach element- und hochreiner Aufberei-tung in zahlreichen Hochtechnologiebereichen eingesetzt. Hauptanwendungsbereich sind Permanentmagnete (NdFeB-Magnete), Metalllegierungen (NiMH-Batterien), Katalysatoren und Polituren. Wobei die einzelnen Seltenen Erden für ganz verschiedene Anwendungen genutzt werden.

     

    China dominiert mit mehr als 60 Prozent die Bergwerksförderung und mit etwa 90 Prozent die Raffinadeproduktion. Durch diese enorme Länderkonzentration auf China können Handelsbeschränkungen, wie etwa Exportzölle und Ausfuhrbeschränkungen, für Seltene Erden zu ernsthaften Lieferengpässen führen.

     

    Diese Debatte wird seit längerem geführt, ist aber aktueller denn je. Gegenwärtig tragen Chinas Exportkontrollen zur Unsicherheit für europäische Unternehmen bei. Vielen Firmen drohten „Produktionsverlangsamungen oder sogar -stopps“, warnte die EU-Handelskammer in China Anfang Dezember in einem Artikel im Handelsblatt. Die Kammer ist eine Interessenvertretung europäischer Unternehmen in China mit mehr als 1.700 Mitgliedern.

     

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    Zwar sind die begehrten Rohstoffe in vielen Weltregionen vorhanden, doch bisher haben sich Investitionen oft nicht gelohnt, weil es kaum möglich ist, mit Chinas günstigen Preisen zu konkurrieren. Um diese Rohstoffe aus anderen Ländern zu beziehen, müssen die Unternehmen daher deutlich höhere Kosten in Kauf nehmen. Diese Mehrkosten sind derzeit jedoch schwer bezifferbar.

     

    Die weltweit größten Ressourcen von Seltenen Erden (Daten von 2020) hat mit Abstand Russland, aber auch in Kanada, Südamerika und Afrika gibt es Vorkommen. Ressourcen sind dabei alle geschätzten Vorkommen, die irgendwo auf der Erde existieren – egal, ob man sie heben kann oder nicht. Reserven sind der wirtschaftlich und technisch förderbare Teil der Ressourcen. Und genau darin liegt die Besonderheit. In Indien liegen zwar nur 6,1 Prozent der Ressourcen, aber immerhin 3,7 Prozent der Reserven. Auf dem australischen Kontinent sollen 7,9 Prozent der Ressourcen und 1,9 Prozent der Reserven vorhanden sein. So gesehen ist Australien nach China, Russland und Indien, das Land mit den viertgrößten Reserven an Seltenen Erden.

     

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    Im Oktober 2025 haben die USA mit Australien nun neue Kooperationen zur Förderung von Seltenen Erden beschlossen. Künftig sollen Milliarden in australische Förderprojekte fließen. Das vereinbarten US-Präsident Donald Trump und Australiens Ministerpräsident Anthony Albanese im Weißen Haus. Bei dem Ausbau der Kooperation mit dem verbündeten Australien geht es den USA vorrangig um die Reduzierung der problematischen Abhängigkeit von China.

     

    Laut einem Bericht der Tagesschau vom Oktober 2025 sollen nach australischen Angaben Projekte zur Rohstoffförderung mit einem Wert von 8,5 Milliarden US-Dollar gestartet werden. So will etwa das US-Verteidigungsministerium in den Bau einer großen Gallium-Raffinerie in Australien investieren. Das Weiße Haus erklärte in dem Bericht, die abzubauenden Rohstoffe hätten einen geschätzten Wert von 53 Milliarden US-Dollar.

     

    Hohe Umweltstandards und Bergbau-Boom müssen in Einklang gebracht werden

     

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    Zudem fordert Australien im Bergbau hohe Umweltstandards ein. Die Beeinträchtigung von Wasserqualität und die Wasserversorgung im Bergbau ist ein großes und kostspieliges Thema für die Bergbaufirmen. Trotz strenger Regeln gibt es Berichte über Umweltprobleme: z. B. Beeinträchtigung von Wasserqualität oder Wasserversorgung durch Bergbau in Wasserschutzgebieten. Da hohe Strafen drohen, müssen Bergbaufirmen nach Lösungen suchen.

     

    Firmen wie etwa De.mem, ein führender Anbieter von dezentralen Wasseraufbereitungssystemen mit Sitz in Australien, beliefern zahlreiche Bergbaufirmen in Westaustralien. Australiens Bergbau-Industrie boomt derzeit in verschiedenen Segmenten, dabei insbesondere dem Abbau von Gold. Der Abbau wie auch die Raffinierung von Seltenen Erden sind ein Wachstumsbereich mit erheblichem Potenzial, nicht zuletzt auch aus politischen Gründen. Der Aufbau derartiger Kapazitäten bringt intensive Anforderungen hinsichtlich der Umweltverträglichkeit mit sich, insbesondere in Bezug auf die Behandlung der Abwässer, welche beispielsweise durch Chemikalien verschmutzt sein können.

     

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    https://www.handelsblatt.com/politik/international/seltene-erden-eu-firmen-verlieren-vertrauen-in-china-und-bauen-lieferketten-um/100179655.html

    https://www.environment.sa.gov.au/topics/native-vegetation/clearing/common-reasons-for-clearing/mining-and-exploration

    https://theconversation.com/australia-wants-to-be-a-critical-minerals-superpower-but-processing-is-messy-and-dangerous-269799

     

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    Unternehmensrisiken: Wie bei jedem Unternehmen bestehen Risiken hinsichtlich der Umsetzung des Geschäftsmodells. Es ist nicht gewährleistet, dass sich das Geschäftsmodell entsprechend den Planungen umsetzen lässt. Weitere Unternehmensrisiken können Sie der IR-Webseite von De.mem entnehmen: https://demembranes.com/investors/

     

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