24.02.2026, 1958 Zeichen
wienerberger hat heute die bereits in der Vorwoche präsentierten Zahlen bestätigt und einen Ausblick auf das laufende Jahr gegeben. Zudem hat der Konzern eine Akquisition im Bereich Keramik-Fliesen bekanntgegeben. Erworben wird die Italcer Gruppe mit Produktionsstandorten in Italien und Spanien und einem Umsatz von 350 Mio. Euro in 2025. Die Finanzierung der Akquisition erfolgt aus vorhandenen liquiden Mitteln sowie über Bankdarlehen.
Zum Ausblick: Für 2026 erwartet wienerberger keine strukturelle Erholung im Wohnungsneubau und auch keine breite Marktbelebung. Es wird damit gerechnet, dass die Entwicklung im 1. Halbjahr aufgrund des kalten Winters unter der im 2. Halbjahr liegen wird. Im Conference Call betonte der Vorstand, dass die Energieinflation in 2026 30 Mio. Euro betragen werde. Vor diesem Hintergrund wird ein operatives EBITDA von rund 760 Mio. Euro erwartet (2025: 754 Mio. Euro). Kostenanpassungen und Effizienzsteigerungen stehen nach wie vor im Mittelpunkt, ebenso das im Vorjahr gestartete Fit for Growth-Programm. Strategisch wird sich wienerberger im Jahr 2026 auf eine überdurchschnittliche Marktperformance, die Generierung von Free Cashflow sowie den Ausbau der Ertragsbasis fokussieren.
Mit dem Italcer-Kauf habe man eine attraktive Ergänzung zum Portfolio im Renovierungsmarkt, und sei ideal für den weiteren Wachstumskurs aufgestellt. Laut CEO Heimo Scheuch werde die Integration rasch erfolgen und es können in einem ersten Schritt Synergien im Wert von ca. 10 Mio. Euro gehoben werden. Inklusive Italcer werde das operative EBITDA 2026 bei ca. 810 Mio. Euro liegen.
Seitens der Analysten von Raiffeisen Research heißt es in einer Kurzmitteilung: "Nach den Jahreszahlen in der Vorwoche reicht der Ziegelhersteller nun den EBITDA-Ausblick für 2026 nach, der unter den Erwartungen liegt. Im wachstumsstarken Renovierungsbereich vermeldet man zudem eine strategische Übernahme entlang der Wertschöpfungskette im Baustoffbereich."
Zertifikate Party Österreich: Investieren in unsicheren Zeiten (Heike Arbter / Gunter Deuber)
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3 Banken Generali
Die 3 Banken-Generali Investment-Gesellschaft m.b.H. ist die gemeinsame Fondstochter der 3 Banken Gruppe (Oberbank AG, Bank für Tirol und Vorarlberg Aktiengesellschaft, BKS Bank AG) und der Generali Holding Vienna AG. Die Fonds-Gesellschaft verwaltet aktuell 8,65 Mrd. Euro - verteilt auf etwa 50 Publikumsfonds und 130 Spezial- bzw. Großanlegerfonds (Stand 06/17)
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