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Fazits zu Andritz, Palfinger, Porr, Post, Flughafen Wien ...

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06.03.2026, 5605 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

Andritz: "Nachdem die Andritz bereits Anfang Februar Eckdaten zum GJ 2025 sowie ih- ren Ausblick 2026 veröffentlicht hatte, folgten diese Woche die finalen Zahlen sowie der Dividendenvorschlag von EUR 2,70/Aktie (2024: EUR 2,60/Aktie). Auf Basis des hohen Auftragsstands und des starken Wachstums im Bereich Hydropower bestätigte der Vorstand seinen Ausblick 2026 mit einem Umsatz von EUR 8,0 bis 8,3 Mrd. (+3,2% auf die Mitte der Guidance) und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,7% bis 9,1%. Auch der Ausblick 2027 mit einem Umsatz von 9 bis 10 Mrd. sowie einer vergleichbaren EBITA-Marge von über 9% bleibt aufrecht. Die Guidance für 2026 erscheint uns konservativ schon allein aufgrund der Beiträge der Übernahmen 2025. Die Ziele für 2027 sehen wir hingegen als durchaus ambitioniert an. Bewertungstechnisch hat die Andritz-Aktie ihre Ab- schläge zu den Mitbewerbern reduziert und notiert bei einem EV/EBITDA von 7x für 2026x, bzw. einem KGV von knapp 15x."

Palfinger: "Palfinger lag mit seinen Ergebnissen im 4. Quartal ergebnisseitig etwas unter unseren Erwartungen.Aufgrund der eingeschränkten Visibilität gibt der Vorstand derzeit noch keinen konkreten Finanzausblick für 2026, rechnet aber im 1. Halbjahr 2026 mit einer Performance leicht über dem Vorjahresniveau. Die Finanzziele 2030 mit einem Umsatz von EUR 3 Mrd., einer EBIT-Marge von 13% und einem ROCE von 15% bleiben weiter aufrecht. Wir erwarten, dass 2026 aus heutiger Sicht eine flache Entwicklung zeigen wird. Die umsatzstärkste Region EMEA (rund 60%) weist eine leicht positive Tendenz auf, während die Entwicklung in der Region NAM (24%) zusätzlich durch den schwachen Dollar und die Zölle belastet wird. Das Zwischenziel für 2027 (Umsatz von EUR 2,7 Mrd., 10% EBIT-Marge) benötigt unserer Meinung nach sicher noch eine stärkere Nachfrageerholung. Positiv ist, dass die Palfinger-Aktie ab dem 23. März erstmals seit 2010 wieder im ATX notieren wird."

Porr: "PORR veröffentlichte diese Woche vorläufige Ergebnisse für das GJ 2025, die vor allem bei der Profitabilität über unseren und den Konsensus-Schätzungen lagen. Auf Basis des hohen Auftragsbestandes und der erwarteten Marktentwicklung geht das Management 2026 von einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, ohne konkrete Finanzziele zu nennen. Das mittelfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5% – 4,0% bis 2030 bleibt weiter aufrecht. Wir sehen die Eckziffern 2025 und den Ausblick 2026 als positiv an und sehen die PORR weiter auf gutem Weg ihr Margenziel 2030 zu erreichen. Die finalen Zahlen 2025 und der Dividendenvorschlag werden am 26. März veröffentlicht."

Zumtobel: "Die Ergebnisse des 3. Quartals 2025/26 zeigten wie erwartet eine weiter schwache Umsatzentwicklung mit -5,2% im Jahresabstand auf EUR 237,4 Mio. Der Vorstand erwartet für das GJ 2025/26 weiter einen rückläufigen Umsatz im einstelligen Prozentbereich gegenüber dem Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge wird nun zwischen 2,5% und 4,0% erwartet (zuvor: 1% bis 4%). Die Anhebung der unteren Grenze der Prognose-Spanne kam für uns nicht überraschend. Die erwartete Spanne für die EBIT-Marge für das 4. Quartal bleibt dennoch groß. Ein Ergebnis am oberen Ende würde erfolgreiche Kosten- einsparungen signalisieren, während ein Ergebnis am unteren Ende ein weiter volatiles Marktumfeld widerspiegeln würde sowie die Auswirkungen eines anhaltenden Konflikts in der Golfregion, einem wichtigen Markt für Zumtobel. Wir bleiben bei unserer Halten-Einstufung der Zumtobel-Aktie."

Flughafen Wien: "Der Flughafen Wien veröffentlichte am Montag seine vorläufigen Zahlen 2025, die im Rahmen der Markt- sowie unserer Erwartungen lagen, und bestätigte seinen Ausblick 2026. Das Jahr 2026 wird für den Flughafen Wien herausfordernd. Die Ab- senkung bei Passagier- und Landegebühren und die negativen Effekte verbunden mit Passagierrückgänge am Standort Wien werden nur teilweise durch Kosteneinsparungen abgefedert können. Nichtdestotrotz erwartet das Management das Nettoergebnis im Jahresvergleich stabil halten zu können. Die Auswirkungen des Iran-USA-Konflikts sind, falls dieser vorrübergehend ist, beschränkt, der Passagieranteil der Nahost-Region lag 2025 bei unter 6%. Die Auswirkungen länger andauernder Spannungen im Nahost sind zum aktuellen Zeitpunkt jedoch schwierig einzuschätzen. Wir bleiben weiter bei unserer Halten-Einschätzung der Flughafen Wien-Aktie."

Post: "In unserer neuen Analyse bestätigen wir unsere Empfehlung „Halten“, heben jedoch das Kursziel auf EUR 35,0 (zuvor EUR 31,0) aufgrund höherer Annahmen für den Terminal-Value in unserem DCF-Modell. Die gute Kursentwicklung seit Jahresbeginn überrascht angesichts eines nur sehr dünnen unternehmensbezogenen Newsflows. Medienberichte zu einer möglichen Teilnahme der Post im Rahmen eines Konsortiums bei der Ausschreibung der Lotterien-Konzession ab Herbst 2027 könnten eine Rolle gespielt haben, jedoch teilte das Unternehmen in dieser Woche mit, sich nicht an einer Ausschreibung beteiligen zu wollen. Als Kurstreiber bleibt noch der im- mer näher rückende Dividendenzahltag (Ende April)."

Ausblick: Kommende Woche präsentieren VIG und UNIQA ihre vorläufigen Ergebnisse 2025 und die Post legt ihre finalen Zahlen 2025 vor. Die Erste Group veröffentlicht ihren Jahresfinanzbericht 2025. Der Flughafen Wien präsentiert seine Verkehrsergebnisse für den Februar 2026.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Société Générale ist einer der weltweit größten Derivate-Emittenten und auch in Deutschland bereits seit 1989 konstant als Anbieter für Optionsscheine, Zertifikate und Aktienanleihen aktiv. Mit einer umfangreichen Auswahl an Basiswerten aller Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen) überzeugt Société Générale und nimmt in Deutschland einen führenden Platz im Bereich der Hebelprodukte ein.

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Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    Andritz: "Nachdem die Andritz bereits Anfang Februar Eckdaten zum GJ 2025 sowie ih- ren Ausblick 2026 veröffentlicht hatte, folgten diese Woche die finalen Zahlen sowie der Dividendenvorschlag von EUR 2,70/Aktie (2024: EUR 2,60/Aktie). Auf Basis des hohen Auftragsstands und des starken Wachstums im Bereich Hydropower bestätigte der Vorstand seinen Ausblick 2026 mit einem Umsatz von EUR 8,0 bis 8,3 Mrd. (+3,2% auf die Mitte der Guidance) und einer vergleichbaren EBITA-Marge von 8,7% bis 9,1%. Auch der Ausblick 2027 mit einem Umsatz von 9 bis 10 Mrd. sowie einer vergleichbaren EBITA-Marge von über 9% bleibt aufrecht. Die Guidance für 2026 erscheint uns konservativ schon allein aufgrund der Beiträge der Übernahmen 2025. Die Ziele für 2027 sehen wir hingegen als durchaus ambitioniert an. Bewertungstechnisch hat die Andritz-Aktie ihre Ab- schläge zu den Mitbewerbern reduziert und notiert bei einem EV/EBITDA von 7x für 2026x, bzw. einem KGV von knapp 15x."

    Palfinger: "Palfinger lag mit seinen Ergebnissen im 4. Quartal ergebnisseitig etwas unter unseren Erwartungen.Aufgrund der eingeschränkten Visibilität gibt der Vorstand derzeit noch keinen konkreten Finanzausblick für 2026, rechnet aber im 1. Halbjahr 2026 mit einer Performance leicht über dem Vorjahresniveau. Die Finanzziele 2030 mit einem Umsatz von EUR 3 Mrd., einer EBIT-Marge von 13% und einem ROCE von 15% bleiben weiter aufrecht. Wir erwarten, dass 2026 aus heutiger Sicht eine flache Entwicklung zeigen wird. Die umsatzstärkste Region EMEA (rund 60%) weist eine leicht positive Tendenz auf, während die Entwicklung in der Region NAM (24%) zusätzlich durch den schwachen Dollar und die Zölle belastet wird. Das Zwischenziel für 2027 (Umsatz von EUR 2,7 Mrd., 10% EBIT-Marge) benötigt unserer Meinung nach sicher noch eine stärkere Nachfrageerholung. Positiv ist, dass die Palfinger-Aktie ab dem 23. März erstmals seit 2010 wieder im ATX notieren wird."

    Porr: "PORR veröffentlichte diese Woche vorläufige Ergebnisse für das GJ 2025, die vor allem bei der Profitabilität über unseren und den Konsensus-Schätzungen lagen. Auf Basis des hohen Auftragsbestandes und der erwarteten Marktentwicklung geht das Management 2026 von einer positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung aus, ohne konkrete Finanzziele zu nennen. Das mittelfristige Ziel einer EBIT-Marge von 3,5% – 4,0% bis 2030 bleibt weiter aufrecht. Wir sehen die Eckziffern 2025 und den Ausblick 2026 als positiv an und sehen die PORR weiter auf gutem Weg ihr Margenziel 2030 zu erreichen. Die finalen Zahlen 2025 und der Dividendenvorschlag werden am 26. März veröffentlicht."

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