13.05.2026, 2110 Zeichen
Die Polytec Group verzeichnet bei den Erlösen im 1. Quartal einen Rückgang von 20,8 Prozent auf 143,7 Mio. Euro Q1 2025: 181,4 Mio. Euro), was laut dem Unternehmen auf den Verkauf des operativen Geschäfts im Vereinigten Königreich zum 31. Dezember 2025 und weniger Umsatz im Marktbereich Smart Plastic & Industrial Applications zurückzuführen ist. Das EBITDA stieg im Quartals-Vergleich um 5,8 Prozent auf 11,5 Mio. Euro, die EBITDA-Marge erhöhte sich um 2 Prozentpunkte auf 8,0 Prozent. Das EBIT betrug im 1. Quartal 4,3 Mio. Euro (Q1 2025: 3,2 Mio. Euro). Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum ersten Vorjahresquartal um 1,2 Prozentpunkte auf 3,0 Prozent. Das Ergebnis wurde einerseits durch die geringeren Umsatzerlöse im Marktbereich Smart Plastic & Industrial Applications negativ beeinflusst, anderseits durch positive Effekte aus dem Verkauf des UK-Werkzeug- und Projektgeschäfts sowie der Veräußerung des Werks in Schoten, Belgien per Ende Jänner 2026, gestärkt, erklärt Polytec. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal von 1,0 Mio. auf 2,5 Mio. Euro, dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,11 Euro (Q1 2025: 0,04 Euro).
Für das Geschäftsjahr 2026 wird aus heutiger Sicht von einem Konzernumsatz in der Größenordnung von 560 Mio. bis 590 Mio. Euro ausgegangen. Der im Vergleich zum Vorjahr (2025: 666,8 Mio. Euro) niedrigere Gesamtumsatz sei mit dem Verkauf des operativen Geschäfts im Vereinigten Königreich sowie der Schließung des Werkes in Weierbach begründet, so das Unternehmen. Bezüglich der Margenentwicklung rechnet das Unternehmen, trotz des niedrigeren Gesamtumsatzes, mit einer stabilen oder leicht verbesserten Ertragslage und strebt für das Geschäftsjahr 2026 eine EBIT-Marge von rund 3 Prozent an. Mittelfristig erwartet sich das Management durch den Ausbau im Non-Automotive-Bereich eine positive Auswirkung auf die Ertragslage. Gemäß der Dividendenpolitik und dem jeweiligen Erreichen eines entsprechenden Ergebnisses nach Steuern, beabsichtigt das Unternehmen künftig wieder jährlich eine Dividende auszuschütten (0,2 Euro je Aktie für 2025)
Börsepeople im Podcast S25/04: Jana Tiffner
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