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Fazits zu wienerberger, FACC, Semperit, Agrana, Verbund ...

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15.05.2026, 5191 Zeichen

Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

wienerberger: "Wienerberber veröffentlichte am Mittwoch ihre Q1-Zahlen, die auf operativer und Nettoebene unter unseren und den Markterwartungen lagen. Der Vorstand bestätigt seinen Finanzausblick 2026 mit einem operativen EBITDA von EUR 810 Mio. inklusive der Italcer-Akquisition, die Ende April abgeschlossen wurde. Trotz des schwachen Starts in das GJ 2026 ist das Management zuversicht- lich, dass ab dem 2. Quartal eine sequenzielle Erholung einsetzt. Im März wurde bereits ein deutlicher Volumenanstieg verzeichnet. Zudem werden die Ergebnisse heuer durch die Übernahme von Italcer gestützt, die einen EBITDA- Beitrag von rund 50 Mio. EUR leisten dürfte. Insgesamt war das Quartal zwar operativ schwach, aber der unveränderte Ausblick und der Ergebnisbeitrag der Übernahmen unterstützen eine Ergebniserholung in den Folgequartalen. Wir stufen die Wienerberger-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

FACC: "Nach den starken Q1-Zahlen haben wir unsere Gewinnschätzungen für die FACC angehoben und erhöhen unser Kursziel auf EUR 18,70/Aktie (zuvor: EUR 15,0). Die FACC profitiert weiterhin von steigenden Produktionsraten bei den OEMs, von Skaleneffekten und den Effizienzmaßnahmen unter dem unternehmensinternen "CORE"-Programm. Trotz einiger Herausforderungen infolge von Lieferkettenproblemen (welche derzeit die Auslieferungen von Airbus einschränken) und geopolitischen Spannungen, die zu steigenden Energiekosten führen, bleibt der Gesamtausblick für die Luftfahrtindustrie unverändert mit einem massiven Mangel an Flugzeugen."

Verbund: "Mit dem Q1-Ergebnis lag der Verbund leicht über den Konsensus-Erwartungen. Der Vorstand hob das untere Ende der für heuer erwarteten Ergebnisspanne um EUR 100 Mio. an und erwartet nun für 2026 ein EBITDA von EUR 2,1-2,5 Mrd. und ein Konzernergebnis von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. Die Ausschüttungsquote soll zwischen 45 und 55% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. liegen. Die Q1-Ergebnisse lagen wie erwartet deutlich unter dem Vorjahr. Das Unter- nehmen hat jedoch seine Prognose für 2026 angehoben, wahrscheinlich aufgrund höherer Marktpreise aufgrund des Iran-Krieges und einer niedrigeren Gewinnabschöpfung als ursprünglich angenommen."

Agrana: "Agrana hatte bereits Mitte April vorläufige Zahlen zum GJ 2025/26, den Ausblick 2026/27 sowie den 2025/26 Dividendenvorschlag von EUR 0,35/Aktie veröffentlicht, sodass der finale 2025/26 Geschäftsbericht diese Woche keine wesentlichen Neuigkeiten mehr brachte. Für das GJ 2026/27 erwartet der Vorstand ein leichtes Umsatzplus (+1% bis +5%) sowie ein EBIT in einer Bandbreite von EUR 70-90 Mio. Die Prognose basiert auf der Erwartung eines zeitlich und regional begrenzten Nahostkriegs ohne gravierende Marktstörungen sowie der Annahme, dass Agrana steigende Rohstoff- und Energiepreise in neuen Kundenverträgen weiter- geben kann. Für das 1. Quartal 2026/27 erwartet der Vorstand ein zum Vorjahresquartal ein sehr deutlich höheres Betriebsergebnis (im Q1 25/26, belastet von negativen Einmaleffekten, lag EBIT bei nur EUR 5,7 Mio.). Die Management Guidance für das GJ 2026/27 bleibt relativ optimistisch. Jedoch ist die Visibilität des angestrebten Turnarounds immer noch gering, da der Nahostkonflikt die Unsicherheiten und Kosten auf den wichtigen Energie- und Agrarrohstoffmärkten erhöht. Wir stufen die Aktie weiterhin mit Halten ein."

Semperit: "Semperit veröffentlichte am Mittwoch ihre Ergebnisse des 1. Quartals 2026, die von EBIT bis Nettogewinn leicht über unseren Erwartungen lagen. Der Vorstand bestätigte seinen Finanzausblick 2026 mit einem operativen EBITDA von rund EUR 95 Mio. (vor Aufwendungen von rund EUR 5 Mio. für das konzernweite Digitalisierungsprojekt oneERP). Angesichts der aktuellen politischen Lage in Nahost sieht das Management jedoch erhöhte Unsicherheiten betreffend die Preisentwicklung und Verfügbarkeit von Rohstoffen sowie die allgemeine Nachfrage. Semperit diversifiziert seinen Rohstoffeinkauf sowohl auf regionaler als auch Mehrquellenebene. Bei einer weiteren Eskalation der Lage im Nahen Osten können Engpässe im weiteren Jahresverlauf allerdings nicht vollständig ausgeschlossen werden. Semperit startete mit einem sehr soliden Q1-Ergebnis ins GJ 2026. Gleichzeitig wies die Unternehmensleitung jedoch auf ein zunehmend schwierigeres Marktumfeld in naher Zukunft hin, wobei die Sorgen um die Konsequenzen des Nah- ostkonflikts im Mittelpunkt standen. Wir erwarten keinen signifikanten Einfluss der Ergebnisvorlage auf den Aktienkurs, da das Übernahmeangebot des Semperit-Mehrheitsaktionärs B&C Holding zu EUR 15,0/Aktie noch bis 12. Juni 2026 läuft. Wir stufen die Semperit-Aktie weiter mit Halten ein."

Ausblick: Kommende Woche berichten SBO, CA Immo und Flughafen Wien über ihre Q1-Ergebnisse. Die AT&S präsentiert ihr vorläufiges Jahresergebnis 2025/26. Die Strabag veröffentlicht ihr Trading Statement zum 1. Quartal. Die VIG hält ihre Hauptversammlung ab.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Autor
Christine Petzwinkler
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    15.05.2026, 5191 Zeichen

    Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:

    wienerberger: "Wienerberber veröffentlichte am Mittwoch ihre Q1-Zahlen, die auf operativer und Nettoebene unter unseren und den Markterwartungen lagen. Der Vorstand bestätigt seinen Finanzausblick 2026 mit einem operativen EBITDA von EUR 810 Mio. inklusive der Italcer-Akquisition, die Ende April abgeschlossen wurde. Trotz des schwachen Starts in das GJ 2026 ist das Management zuversicht- lich, dass ab dem 2. Quartal eine sequenzielle Erholung einsetzt. Im März wurde bereits ein deutlicher Volumenanstieg verzeichnet. Zudem werden die Ergebnisse heuer durch die Übernahme von Italcer gestützt, die einen EBITDA- Beitrag von rund 50 Mio. EUR leisten dürfte. Insgesamt war das Quartal zwar operativ schwach, aber der unveränderte Ausblick und der Ergebnisbeitrag der Übernahmen unterstützen eine Ergebniserholung in den Folgequartalen. Wir stufen die Wienerberger-Aktie mit einer Kaufen-Empfehlung ein."

    FACC: "Nach den starken Q1-Zahlen haben wir unsere Gewinnschätzungen für die FACC angehoben und erhöhen unser Kursziel auf EUR 18,70/Aktie (zuvor: EUR 15,0). Die FACC profitiert weiterhin von steigenden Produktionsraten bei den OEMs, von Skaleneffekten und den Effizienzmaßnahmen unter dem unternehmensinternen "CORE"-Programm. Trotz einiger Herausforderungen infolge von Lieferkettenproblemen (welche derzeit die Auslieferungen von Airbus einschränken) und geopolitischen Spannungen, die zu steigenden Energiekosten führen, bleibt der Gesamtausblick für die Luftfahrtindustrie unverändert mit einem massiven Mangel an Flugzeugen."

    Verbund: "Mit dem Q1-Ergebnis lag der Verbund leicht über den Konsensus-Erwartungen. Der Vorstand hob das untere Ende der für heuer erwarteten Ergebnisspanne um EUR 100 Mio. an und erwartet nun für 2026 ein EBITDA von EUR 2,1-2,5 Mrd. und ein Konzernergebnis von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. Die Ausschüttungsquote soll zwischen 45 und 55% des um Einmaleffekte bereinigten Konzernergebnisses von rund EUR 1,0-1,2 Mrd. liegen. Die Q1-Ergebnisse lagen wie erwartet deutlich unter dem Vorjahr. Das Unter- nehmen hat jedoch seine Prognose für 2026 angehoben, wahrscheinlich aufgrund höherer Marktpreise aufgrund des Iran-Krieges und einer niedrigeren Gewinnabschöpfung als ursprünglich angenommen."

    Agrana: "Agrana hatte bereits Mitte April vorläufige Zahlen zum GJ 2025/26, den Ausblick 2026/27 sowie den 2025/26 Dividendenvorschlag von EUR 0,35/Aktie veröffentlicht, sodass der finale 2025/26 Geschäftsbericht diese Woche keine wesentlichen Neuigkeiten mehr brachte. Für das GJ 2026/27 erwartet der Vorstand ein leichtes Umsatzplus (+1% bis +5%) sowie ein EBIT in einer Bandbreite von EUR 70-90 Mio. Die Prognose basiert auf der Erwartung eines zeitlich und regional begrenzten Nahostkriegs ohne gravierende Marktstörungen sowie der Annahme, dass Agrana steigende Rohstoff- und Energiepreise in neuen Kundenverträgen weiter- geben kann. Für das 1. Quartal 2026/27 erwartet der Vorstand ein zum Vorjahresquartal ein sehr deutlich höheres Betriebsergebnis (im Q1 25/26, belastet von negativen Einmaleffekten, lag EBIT bei nur EUR 5,7 Mio.). Die Management Guidance für das GJ 2026/27 bleibt relativ optimistisch. Jedoch ist die Visibilität des angestrebten Turnarounds immer noch gering, da der Nahostkonflikt die Unsicherheiten und Kosten auf den wichtigen Energie- und Agrarrohstoffmärkten erhöht. Wir stufen die Aktie weiterhin mit Halten ein."

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