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Analysten sehen die erhöhte Volatilität anhalten

26.02.2022, 1517 Zeichen

Aus dem Equity weekly der Erste Group: Die russische Armee führte am Donnerstag eine unprovozierte Invasion der Ukraine durch. Eine Auswirkung sind deutlich gestiegene Preise für Öl und erhöhte Volatilität an den globalen Aktienmärkten. Da die EU, USA, GB und Taiwan starke wirtschaftliche Sanktionen gegen die russische Wirtschaft durchführen, haben wir unsere Empfehlung für Gazprom und Sberbank von Halten auf Verkaufen gesenkt. Die US-Sanktionen richten sich insbesondere gegen den russischen Bankensektor sowie durch Export-Verbote auf Hard- und Software gegen den russischen Industriesektor.

Wir erwarten, dass die Leitindizes weiterhin sehr volatil bleiben werden. Der Abwärtstrend des europäischen Aktienmarktes ist noch nicht beendet. Energie- und Rohstoffwerte sollten auch in der nächsten Woche eine Outperformance zeigen. Wir erwarten, dass der globale Aktienmarktindex in der nächsten Woche seitwärts tendieren wird. Der Goldpreis profitiert aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten von Sicheren-Hafen-Flüssen. Er sollte leicht ansteigen.

Der ATX rauschte diese Woche um mehr als 13% in die Tiefe schwer belastet vom Kursrutsch bei RBI (34,8%), Erste Group und OMV. Nur der Verbund schloss dank der Strompreisanstiege im Plus. Der Wiener Aktienmarkt wurde aufgrund seiner starken Verflechtung mit Osteuropa stärker getroffen als andere Aktienmärkte. Eine rasche Entspannung im Ukraine-Konflikt scheint unserer Meinung nach derzeit noch nicht in Sicht, sodass mit weiter erhöhter Volatilität zu rechnen ist.



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1. Chart, Trading, Börse (Bild: Pixabay/PIX1861 https://pixabay.com/de/chart-trading-kurse-analyse-1942057/ )   >> Öffnen auf photaq.com



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