30.07.2026, 2487 Zeichen
Andritz konnte den Umsatz im 1. Halbjahr um 5,2 Prozent auf 3.841,3 Mio. Euro steigern, das vergleichbare EBITA erhöhte sich um 8,7 Prozent auf 329,7 Mio. Euro, während sich die Rentabilität (vergleichbare EBITA-Marge) auf 8,6 Prozent verbesserte (H1 2025: 8,3 Prozent). Das Konzernergebnis stieg um 4,9 Prozent auf 201,0 Mio. Euro (H1 2025: 191,6 Mio. Euro). Der Auftragsstand erreichte mit 12.602,1 Mio. Euro einen neuen Höchstwert (+20,5 Prozent versus Jahresende 2025) und bildet laut Andritz somit eine solide Grundlage für die Umsatzentwicklung in den kommenden Quartalen. Der Auftragseingang beträgt per Ende Juni 5.919,7 Mio. Euro (+25,2 Prozent versus H1 2025: 4.726,6 Mio. Euro). Der Anstieg des Auftragseingangs im 1. Halbjahr 2026 ist laut dem Unternehmen von einem deutlichen Wachstum im Geschäftsbereich Hydropower – insbesondere im 1. Quartal – sowie von der anhaltend positiven Entwicklung im Bereich Pulp & Paper getragen (im 2. Quartal 2026 lag der Auftragseingang bei 2.321,9 Mio. Euro und damit um -3,0 Prozent unter dem Q2 2025: 2.394,4 Mio. Euro). Während der Auftragseingang im Geschäftsbereich Hydropower mit einem Anstieg von +81,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr besonders stark zulegen konnte, verzeichneten auch die Geschäftsbereiche Metals (+4,3 Prozent) und Pulp & Paper (+8,8 Prozent) Zuwächse und lagen damit ebenso über dem Vorjahresvergleichswert. Im Geschäftsbereich Environment & Energy ging der Auftragseingang hingegen um -12,7 Prozent zurück und lag damit deutlich unter dem Referenzwert des Vorjahres.
CEO Joachim Schönbeck: "Wir freuen uns sehr über den Rekordauftragseingang im ersten Halbjahr 2026. Dieses Vertrauen ist für uns Verpflichtung. Daher konzentrieren wir uns weiterhin auf eine konsequente Projektabwicklung und bestätigen unsere Prognose für 2026. Gleichzeitig sind wir weiterhin zuversichtlich, was unsere Aussichten auf ein langfristig profitables Wachstum angeht, das durch die steigende Nachfrage nach Strom, erneuerbaren Energien, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung gestützt wird.“
Andritz bestätigt seine Prognose für 2026 und geht davon aus, dass die Projektaktivitäten auf dem derzeitigen hohen Niveau bleiben werden. Für das Jahr 2026 prognostiziert der Konzern weiterhin eine Rückkehr zum Wachstum und einen Umsatz in einer Spanne von 8,0 bis 8,3 Mrd. Euro. Die vergleichbare EBITA-Marge (ohne nicht-operative Positionen) wird voraussichtlich weiterhin auf einem hohen Niveau zwischen 8,7 und 9,1 Prozent liegen.
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