05.02.2025, 2188 Zeichen
Aus den Morning News der Wiener Privatbank: "An der Wiener Börse ist der Aktienhandel am Dienstag mit leichten Abschlägen zu Ende gegangen. Der österreichische Leitindex ATX stand am Ende bei 3.789,97 Punkten und damit 0,03 Prozent unter dem Vortagesschluss. Der breiter gefasste ATX Prime gab um 0,07 Prozent nach auf 1.895,74 Zähler.
Mehrere in Wien gelistete Unternehmen machten am Dienstag mit Ergebniszahlen auf sich aufmerksam. Der teilstaatliche Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat im vergangenen Jahr bei einem deutlich gesunkenen Umsatz einen Gewinnrückgang um 6 Prozent auf 1,389 Milliarden Euro verbucht. Das jüngste Quartal lief aber deutlich besser. Die OMV-Aktien verloren zwei Prozent. Die Papiere der Raiffeisen Bank International (RBI) legten nach einem deutlichen Sturz am Vortag nun um gut 3,6 Prozent zu. Die RBI gab für 2024 einen Konzerngewinn (ohne Russland- und Belarusgeschäft) von 975 Millionen Euro an. Wegen eines Gerichtsstreits in Russland verbuchte das Geldhaus zudem Rückstellungen von 840 Millionen Euro. Die Zahlen entsprächen in etwa den Prognosen, schrieben die Analysten der Erste Group. Der Ausblick sei etwas besser als erwartet. Die ebenfalls schwergewichteten Aktien der Erste Group gewannen 1,3 Prozent. Die Bawag-Papiere verbilligten sich hingegen um 0,2 Prozent. Unter den weiteren ATX-Schwergewichten legten Voestalpine um 1,2 Prozent zu. Die Verbund-Aktien verloren wiederum 0,5 Prozent an Wert. Die Titel von AT&S fielen mit minus 6,8 Prozent ans untere Ende des Prime-Segments. Der Leiterplattenhersteller hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2024/25 mit einem schwachen Marktumfeld und Preisdruck gekämpft. Das Konzernergebnis drehte von plus 6,9 Millionen Euro in der Vorjahresperiode auf minus 95,3 Millionen Euro. Die Andritz-Anteile gaben um 0,3 Prozent nach. Der steirische Anlagenbauer hat die US-Firma LDX Solutions gekauft. Angaben zum Kaufpreis machte der Konzern am Dienstag nicht. Das amerikanische Unternehmen zähle zu den führenden Anbietern von Technologien und Dienstleistungen zur Emissionsreduktion für die dortige Industrie und weise einen Jahresumsatz von rund 100 Millionen Dollar (97 Millionen Euro) auf."
Börsepeople im Podcast S24/09: Bernadette Händlhuber
VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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