04.03.2026, 2894 Zeichen
Caesarstone verbuchte im Geschäftsjahr 2025 deutliche Umsatzrückgänge und kämpft mit anhaltenden Verlusten in einem schwierigen Marktumfeld. Das Management reagiert mit einer drastischen Umgestaltung des Produktionsnetzwerks, um die Kostenbasis nachhaltig zu senken. Kann dieser Umbau die geplante Rückkehr in die Gewinnzone im kommenden Jahr sichern?
Die heute veröffentlichten Zahlen für das vierte Quartal unterstreichen die angespannte Lage. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 % auf 94,4 Millionen US-Dollar. Auf Jahressicht fällt das Minus mit 10,4 % auf insgesamt 397,2 Millionen US-Dollar noch deutlicher aus. Insbesondere der Wettbewerbsdruck in Nordamerika und die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit belasteten das Geschäft massiv.
Die Ertragsseite zeigt ebenfalls ein tiefrotes Bild: Der bereinigte EBITDA-Verlust weitete sich im Schlussquartal auf 11,1 Millionen US-Dollar aus, nach einem Minus von 8,0 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Unter dem Strich stand im vierten Quartal ein bereinigter Verlust je Aktie von 0,48 US-Dollar.
Ein wesentlicher Grund für das schwache Nettoergebnis sind die hohen Kosten für den Konzernumbau. Mit dem Abschluss der Werksschließung im israelischen Bar-Lev im vierten Quartal fielen Wertminderungen in Höhe von 45,7 Millionen US-Dollar sowie Restrukturierungskosten von 3,1 Millionen US-Dollar an. Caesarstone stellt seine Quarzproduktion derzeit auf ein globales Netzwerk externer Drittanbieter um, um flexibler agieren zu können.
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Das Management verspricht sich von dieser Strategie signifikante Entlastungen. Allein die Werksschließung soll jährliche Einsparungen von 20 bis 22 Millionen US-Dollar bringen. Insgesamt strebt das Unternehmen durch verschiedene Kostensenkungsprogramme seit 2023 jährliche Einsparungen von rund 100 Millionen US-Dollar an. Parallel dazu setzt der Konzern auf Produktinnovationen wie die silikatreie Kollektion in Australien und den Ausbau des Porzellansegments.
Trotz der aktuellen Verluste blickt die Führungsebene optimistisch auf die kommenden Quartale. Das erklärte Ziel ist es, bereits im dritten Quartal 2026 wieder ein positives bereinigtes EBITDA auszuweisen. Ob die Markterholung und die Effizienzsteigerungen ausreichen, um diesen Zeitplan einzuhalten, bleibt der zentrale Fokus für das laufende Geschäftsjahr.
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