09.08.2025, 2627 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu Kontron: "Insgesamt sehen wir Kontron auf gutem Weg, die Wachstumsdynamik im 2. Halbjahr 2025 wieder aufzunehmen. Wir betrachten 2025 als ein Übergangsjahr, in dem die Katek-Akquisition integriert wird und Geschäftsbereiche, die nicht zum Kerngeschäft gehören, veräußert oder aufgegeben werden. Die Kontron-Aktie bleibt zudem gegenüber ihrem Hauptmitbewerber Advantech weiter äußerst günstig bewertet. Die Kursrückgänge nach der Ergebnisvorlage sehen wir für langfristig orientierte Anleger daher als interessante Einstiegsmöglichkeiten."
Zu voestalpine: "Der Vorstand erwartet für das GJ 2025/26 unverändert einen Anstieg des EBITDA auf EUR 1,40-1,55 Mrd. Die Prognose für den Freien Cash-flow wurde von EUR 200 Mio. auf EUR 300 Mio. erhöht. Aus Abnehmersicht erwartet der Vorstand, dass die wesentlichen Markttrends bestehen bleiben: So wird die Automobilindustrie weiter stabil erwartet, ebenso Maschinenbau, Bau und die Konsumgüterindustrie, wenn auch auf niedrigem Niveau. Die Bereiche Eisenbahnsysteme, Luftfahrt und Lagertechnik sollten ihre gute Nachfragedynamik auch im gesamten GJ 2025/26 weiter fortsetzen. Die EBITDA-Prognose für 25/26 wurde bestätigt und beinhaltet bereits die direkten Ergebnisauswirkungen der 50%igen Zölle auf Stahlimporte in die USA. Positiv zu vermerken ist, dass die FCF-Prognose angehoben wurde. Schließlich erwähnte das Management in der Telekonferenz mit Investoren und Analysten, dass die Stahlpreise in Europa die Talsohle erreicht zu haben scheinen und ein allmählicher Anstieg zu erwarten ist. Insgesamt bleiben wir bei unserer positiven Einschätzung und der Akkumulieren-Einstufung."
Zu Post: "Der Vorstand bestätigte den Ausblick für 2025. Nach dem starken Umsatzanstieg von 13,9% im Jahr 2024, geprägt durch einige positive Sondereffekte, wird heuer ein leichtes Umsatzplus angestrebt sowie ein EBIT von rund EUR 200 Mio. (2024: EUR 207,3 Mio.). Wir stufen die Halbjahreszahlen als kursneutral ein. Unsere aktuelle Empfehlung lautet Halten."
Zu Lenzing: "Die Lenzing-Aktie reagierte gestern sehr positiv auf die vorgelegten Halbjah- reszahlen. Das schwache Konsumklima spiegelte sich jedoch in einem stagnie- renden Umsatz im 2. Quartal wider, auch der Quartalsverlust blieb auf Vorjah- resniveau."
Ausblick: Kommende Woche berichten Wienerberger, Frequentis und Semperit ihre Halbjahresergebnisse. DO&CO legt ihren Bericht zum 1. Quartal 2025/26 vor.
Wiener Börse Party #1067: ATX leicht im Minus; AT&S-Serie hält, weiter fortgeschrittene Bawag-Serie nicht, DAX-Close erstmals über 25.000
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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).
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Aktien auf dem Radar:Austriacard Holdings AG, Addiko Bank, Agrana, ATX Prime, Mayr-Melnhof, Rosgix, AT&S, Palfinger, Pierer Mobility, Porr, EVN, Österreichische Post, Warimpex, EuroTeleSites AG, Andritz, CA Immo, Frequentis, Gurktaler AG Stamm, Semperit, voestalpine, Wienerberger, Frauenthal, UBM, Kapsch TrafficCom, Telekom Austria, Marinomed Biotech, BTV AG, Oberbank AG Stamm, BKS Bank Stamm, Josef Manner & Comp. AG, Zumtobel.
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