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Im News-Teil: RHI Magnesita, Andritz, Strabag, A1 Telekom Austria, Lenzing, Valneva, Wienerberger ... (Christine Petzwinkler)

Der Feuerfest-Konzern RHI Magnesita hat das Trading Statement für das 3. Quartal veröffentlicht. Innerhalb der Steel Division hätten Nordamerika und Südamerika im 3. Quartal erste Anzeichen einer Erholung gezeigt, so das Unternehmen. Europa und Indien würden weiterhin die langsamere Erholung der Stahlindustrie in beiden Regionen widerspiegeln. In China habe sich das Aktivitätsniveau weiter verbessert, wenn auch von einer niedrigen Basis aus. Die Industriesparte blieb laut RHI Magnesita verhalten. Der Konzern erzielt eigenen Angaben zufolge weiterhin eine solide Marge aus seiner Rückwärtsintegration mit einem bereinigten EBITA-Margenbeitrag von 2,3 Prozent im 3. Quartal 2020, der gegenüber den Ergebnissen des 1. Halbjahres 2020 unverändert bleibt. Wie bereits angekündigt, erwartet der Konzern aufgrund der Covid-19-Maßnahmen kurzfristige Einsparungen bei den Fixkosten in Höhe von 50 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2020. Der Konzern macht eigenen Angaben zufolge auch bei seinen längerfristigen strategischen Kosteneinsparungsinitiativen weiterhin gute Fortschritte. Die Pläne zur Erweiterung des Produktionsoptimierungsplans seien nun abgeschlossen und der Konzern beabsichtigt, zusätzliche Produktionsstätten mit Schwerpunkt auf Europa und Südamerika zu schließen. Es sei beabsichtigt, die gesamte Anlagen-Rationalisierung bis zum 1.Halbjahr 2022 auf 10 Standorte zu erhöhen. Die Erweiterung des Produktionsoptimierungsplans erfordere Investitionen in Höhe von 25 Mio. Euro, womit sich die Gesamtinvestitionen für die strategischen Kosteneinsparungsinitiativen bis 2022 auf 160 Mio. Euro belaufen. Die außerordentlichen Restrukturierungskosten werden bis 2021 um 15 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro steigen. Die Wertminderungen werden um 40 Mio. Euro auf 110 Mio. Euro ansteigen, informiert das Unternehmen im Trading Statement. RHI Magnesita verfügt über liquide Mittel von 1,1 Mrd. Euro, keine wesentliche Schulden-Fälligkeiten vor 2023 und einen Spielraum im Rahmen der Nettoverschuldung gegenüber dem EBITDA. Der Konzern konzentriert sich eigenen Angaben zufolge weiterhin auf das Working Capital Management. Aufgrund der stabilen Cash-Generierung, der Stärke der Bilanz und des verbesserten Vertrauens in die Marktaussichten erklärt der Verwaltungsrat eine Interims-Dividende von 0,50 Euro je Aktie, was der Interims-Dividende 2019 entspricht.
RHI Magnesita ( Akt. Indikation:  31,54 /31,84, 0,28%)

Auftrag: Der internationale Technologiekonzern Andritz wurde von Hydro-Québec als exklusiver Partner zur Neuausrüstung von voraussichtlich allen vierzehn 54-MW-Turbinen-Generator-Einheiten im Kraftwerk Carillon am Ottawa River ausgewählt. Andritz sorgt für die Lieferung und Installation der ersten sechs Maschinensätze. Die erste Phase umfasst die vollständige Umrüstung von sechs Einheiten mit neuen Generatoren, Drehzahlreglern und Turbinen.
Andritz ( Akt. Indikation:  29,66 /29,76, -0,57%)

Auftrag: Eine Arbeitsgemeinschaft der Strabag-Tochter Züblin und der BAM Deutschland AG errichtet als Generalunternehmen den grundlegenden Neubau der Justizvollzugsanstalt Willich I. Der Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW, Niederlassung Münster, hat das Volumen eines niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Betrags.
Strabag ( Akt. Indikation:  25,85 /26,05, -1,33%)

Staatspreise: Die Lenzing Gruppe wurde mit dem „Staatspreis Innovation“ ausgezeichnet. Lenzing ging mit dem Projekt LenzingTM Web Technology als Sieger hervor. A1 gewinnt den Staatspreis Beruf & Familie in der Kategorie „Das beste Employer Branding zu Vereinbarkeit in Corona-Zeiten“.

Research: Die Analysten von Morgan Stanley stufen Wienerberger mit "Equal Weight" und Kursziel 27,0 Euro ein. RX Sec. bestätigt Valneva mit "Buy" und erhöht das Kursziel von 7,0 auf 7,5 Euro. Portzamparc bestätigt Valneva ebenfalls mit "Buy" und heben das Kursziel von 6,6 auf 7,2 Euro an. Jefferies stuft A1 Telekom Austria mit "Buy" und Kursziel 7,3 Euro ein.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  23,98 /24,08, -0,46%)
Valneva ( Akt. Indikation:  6,17 /6,18, -2,60%)
Telekom Austria ( Akt. Indikation:  5,85 /5,91, 0,51%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 22.10.)

(22.10.2020)

 

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Aktien auf dem Radar:Semperit, FACC, DO&CO, Warimpex, Agrana, Telekom Austria, Österreichische Post, Erste Group, AT&S, Athos Immobilien, Addiko Bank, Andritz, Wienerberger, Strabag, Rosenbauer, OMV, AMS, Cleen Energy, startup300, Verbund, SW Umwelttechnik, S Immo.


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