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Im News-Teil: SBO, Rosenbauer, Semperit, dazu Research zu Wienerberger und RBI (Christine Petzwinkler)

Der Rosenbauer Konzern ist im 1. Halbjahr 2020 trotz der Einschränkungen durch die Covid-19 Pandemie weiter gewachsen. So stieg der Umsatz der Gruppe um 16 Prozent auf 458,0 Mio. Euro. Das EBIT verbesserte sich von 5,2 Mio. Euro auf nunmehr 5,4 Mio. Euro, das Konzern-EBT beträgt 2,5 Mio. Euro (1-6/2019: 2 Mio. Euro). Der Auftragseingang lag mit 455,3 Mio. Euro von Jänner bis Juni dieses Jahres unter dem entsprechenden Vorjahreswert (1-6/2019: 571,1 Mio. Euro), was vor allem auf eine rückläufige Entwicklung in der Area APAC zurückzuführen sei, so das Unternehmen. Der Auftragsbestand liegt bei 1.118,2 Mio. Euro (1-6/2019: 1.229,4 Mio. Euro). Das Management erwartet für 2020 basierend auf einem soliden Auftragsbestand ein leichtes Umsatzplus, die EBIT-Marge wird zwischen 4 und 5 Prozent liegen.
Rosenbauer ( Akt. Indikation:  31,90 /32,40, 0,47%)

Die börsennotierte Semperit-Gruppe hat im 1. Halbjahr beim Umsatz nur leicht, um 4,2 Prozent, auf 418,9 Mio. Euro eingebüßt. Im Sektor Industrie ging der Umsatz um -13,9 Prozent zurück, hingegen konnte der Sektor Medizin eine Steigerung von +14,8 Prozent verzeichnen.Das Ergebnis wurde hingegen gesteigert. Das EBITDA stieg um 47,2 Prozent auf 57,6 Mio. Euro, die EBITDA-Marge von 9,0 auf 13,7 Prozent, das EBIT verbesserte sich durch Wertaufholungsbedarf im Segment Sempermed in Höhe von 88,8 Mio. Euro um ein Vielfaches auf 112,2 Mio. Euro, die EBIT-Marge von 4,8 auf 26,8 Prozent. CEO Martin Füllenbach: "Wir blicken auf eine sehr positive Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr zurück. Unser umfassendes Restrukturierungs- und Transformationsprogramm trägt nun auch im Sektor Medizin Früchte: Die operative Performance konnte deutlich gesteigert werden. Dazu kommt die durch die Corona-Pandemie ausgelöste und von Preisanstiegen begleitete Sonderkonjunktur bei medizinischen Schutzhandschuhen. Aber auch der konjunktursensitive Sektor Industrie zeigt sich bisher bemerkenswert widerstandsfähig." Das Unternehmen teilt auch mit, dass das Vorstandsmandat von Felix Fremerey plangemäß per 30. November 2020 ausläuft. Er habe dem Aufsichtsrat mitgeteilt, dass er für eine Verlängerung nicht zur Verfügung steht. Seine Zuständigkeiten bei Semperit übernehmen CEO Martin Füllenbach (Business Medical Sector), COO Kristian Brok (Production Operations Medical Sector) und CFO Petra Preining (IT). Hinsichtlich Gesamtjahr sei derzeit auf Basis aktueller Zahlen davon auszugehen, dass das EBITDA der Semperit-Gruppe auf Gesamtjahres-Sicht signifikant über dem Wert des Vorjahres (2019: 67,8 Mio. Euro) liegen werde. Es seien Anhaltspunkte geprüft worden und eine Wertaufholung im Segment Sempermed bzw. Wertminderung im Segment Sempertrans Ende des zweiten Quartals 2020 festgestellt. Dies berücksichtigend sei aktuell von einem EBIT der Semperit-Gruppe von 110 Mio. bis 160 Mio. Euro (2019: -16,5 Mio.) für das Gesamtjahr 2020 auszugehen - insbesondere abhängig von der weiteren Entwicklung des Preisniveaus für medizinische Schutzhandschuhe und der hinreichenden Verfügbarkeit von Rohstoffen für deren Produktion, so das Unternehmen. In den kommenden Monaten werde der Fokus auf Kostensenkungsmaßnahmen nochmals geschärft, so das Unternehmen.
Semperit ( Akt. Indikation:  17,58 /17,94, -4,52%)

Der Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) hat Covid-19-bedingt nicht zahlungswirksame Wertminderungen von Vermögenswerten bei Tochtergesellschaften in Nordamerika vorgenommen, die deutlich auf das Ergebnis drücken. Das Betriebsergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten im ersten Halbjahr 2020 beträgt demnach 12 Mio. Euro (1-6/2019: 38,9 Mio. Euro) und wird durch Wertminderungen in der Höhe von rund 20 Mio. Euro belastet, womit das EBIT nach Einmaleffekten bei minus 9 Mio. Euro liegt, so die Gesellschaft. Das Ergebnis nach Steuern kommt auf minus 12 Mio. Euro (1-6/2019: 17,2 Mio. Euro). Der Halbjahresumsatz beläuft sich auf 185 Mio. Euro (1-6/2019: 236,2 Mio. Euro), teilt das Unternehmen mit.
SBO ( Akt. Indikation:  24,90 /25,15, 1,11%)

Neue Analysten-Einschätzungen: Die Deutsche Bank bestätigt Wienerberger mit "Buy" und erhöht das Kursziel von 23,0 auf 25,0 Euro. Die Analysten der Wiener Privatbank bleiben bei Wienerberger ebenfalls auf "Kaufen" und heben das Kursziel von 21,8 auf 25,6 Euro an. Exane BNP Paribas bestätigt Wienerberger mit "Outperformer" und nehmen das Kursziel ebenfalls hoch, und zwar von 24,0 auf 25,0 Euro. Die Exane BNP Paribas-Experten bleiben auch für Raiffeisen Bank International auf "Outperformer" und reduzieren das Kursziel von 22,4 auf 20,5 Euro. Die Analysten der Baader Bank stufen die Rosenbauer-Aktie nach Zahlen weiter mit "Reduce" und Kursziel 30,0 Euro ein. Das Ergebnis im 2. Quartal sei ihrer Meinung nach sehr schwach gewesen, der Umsatz solide.
Wienerberger ( Akt. Indikation:  21,84 /21,90, -3,14%)
RBI ( Akt. Indikation:  15,55 /15,60, -2,29%)

(Der Input von Christine Petzwinkler für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 14.08.)

(14.08.2020)

 

Bildnachweis

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