13.11.2025, 1604 Zeichen
Die Polytec Group weist nach drei Quartalen Umsatzerlöse in Höhe von 514,8 Mio. Euro aus, was einem Plus von 1,5 Prozent zur Vorjahresperiode entspricht. Der Anstieg ist laut Polytec überwiegend auf erhöhte Werkzeug- und Entwicklungsumsätze zurückzuführen. Das EBIT stieg von 1,4 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf nunmehr 8,9 Mio.Euro, die EBIT-Marge erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 0,3 auf 1,7 Prozent. Das Ergebnis nach Steuern drehte sich von -7,4 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr +2,4 Mio. Euro. Der Ausblick wird konkretisiert: Für das Gesamtjahr wird von einem Umsatz in der Größenordnung von 660 Mio. bis 680 Mio. Euro (davor 650 Mio. bis 700 Mio. Euro) und einer EBIT-Marge von rund 2,5 Prozent (davor 2 bis 3 Prozent) ausgegangen. Weiters wird für das Gesamtjahr 2025 ein positives Ergebnis nach Steuern angepeilt.
Weiters betont das Unternehmen, dass weiter an der Anpassung des aktuellen Produktions- und Leistungsportfolios gearbeitet wird. Wie berichtet, wurde Anfang Juli 2025 entschieden, das Werk Weierbach in Idar-Oberstein, Deutschland, mit Ende April 2026 zu schließen. In diesem Zusammenhang wurde bereits im 1. Halbjahr 2025 ein negativer Einmaleffekt verbucht.
Des Weiteren wird angestrebt, die Umsätze im Marktbereich "Smart Plastic & Industrial Applications" mittelfristig auf rund 30 Prozent des Konzernumsatzes zu erhöhen. Daraus resultierend, soll sich die Ertragslage weiter verbessern. In den ersten neun Monaten ist der Anteil dieses Marktbereichs am Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,6 Prozentpunkte auf 9,9 Prozent zurückgegangen.
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Polytec Group, Firmengebäude, Hörsching, Fotocredit: Polytec
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Kontron
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