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12 Tipps für die aktuelle Börsenlage (Tim Schaefer)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



17.09.2012, 3932 Zeichen

(Von: Tim Schaefer)

Ich habe Ihnen heute zwölf Tipps für die aktuelle Börsenlage zusammengestellt. Die Börse befindet sich seit ein paar Wochen in einem Höhenflug. Die Kurse laufen wie am Schnürchen gezogen nach oben. Wie geht es weiter? Denken Sie über meine zwölf Thesen nach.

1. Angst überwiegt in der Krise. Auf jede Krise folgt ein Boom. Die Masse ist nicht zurück an der Börse, weil sie noch die blanke Angst hat. Wenn die Lemminge anfangen, Aktien einzusammeln, geht es an den Weltbörsen schnell rauf. Die Menschen sind momentan viel zu pessimistisch. Sie horten ihr Geld auf unrentablen Konten, halten mickrig verzinste Staatsanleihen. Selbst die Großkonzerne haben Billionen auf der hohen Kante, weil deren Manager Angst vor der Zukunft haben. Das Geld ist der Inflation ausgesetzt.

2. Börse ist günstig. Das ist eigentlich ein herrliches Umfeld zum Einsammeln fundamental guter Aktien. Das durchschnittliche KGV ist in den großen Indizes mit zwölf oder 13 im historischen Vergleich nicht teuer. Die Dividenden sind zur Zeit zudem saftig.

3. Übernahmen stehen bevor. Wenn erst mal die Fusionen und Übernahmen beginnen, gehen die Kurse zügig rauf. Dann blickt die Meute über den Kurszettel und fragt sich: Wer ist der nächste Übernahmekandidat? Die Kriegskassen müssen ja irgendwann investiert werden. Es braucht nur ein paar Eisbrecher. Anschließend geht es Schlag auf Schlag. Ich vermute im nächsten Jahr (nach den Wahlen) kann es los gehen.

4. Korrektur möglich. Keiner weiß natürlich, was kurzfristig passieren wird an der Börse. Vielleicht kommt es zu einer Stagnation oder zu einer kleinen Korrektur bis zum Jahresende. Wir wissen es nicht. Korrekturen sind Teil der Börse.

5. Langfristig geht es immer höher. Aber eines wissen wir: Es geht langfristig immer weiter nach oben. Das ist einfach so. Die Börse ist eine Gewinnmaschine. In den großen Indizes sind die besten Unternehmen versammelt. Die stärksten, die profitabelsten.

6. Sperren Sie die Gefühle weg. Wer erfolgreich sein will, sollte seine Gefühle ausblenden. Kaufen Sie nur Firmen, deren Geschäft Sie verstehen bzw. kennen. Auch wenn dieser Rat Schwächen hat, überwiegen die Vorteile. Nutzen Sie Werkzeuge wie KGV, KBV oder Dividendenrendite bei der Auswahl Ihrer Aktien. Mit Hilfe dieser einfachen Formeln entlarven Sie vergessene Wertpapierperlen und emotional hochgetriebene Aktien wie Facebook.

7. Qualität ist besser. Ziehen Sie Qualitätsaktien immer Schrottbuden vor. Selbstverständlich sind die guten Firmen etwas teurer. Das macht nichts, das zahlt sich aus. Setzen Sie lieber auf die großen, starken Schlachtschiffe, auf die Marktführer, auf die Qualitätsführer.

8. Schulden sind Gift. Sie sollten auf Schulden strikt verzichten. Geben Sie niemals Geld aus, das Sie nicht haben. Verzichten Sie auf unnötigen Luxus.

9. Nur Fakten zählen. Nur Fakten zählen bei der Aktienauswahl, keine Wunschträume.

10. Die Rente reicht nicht. Auf die staatliche Rente oder das Sparbuch können Sie sich nicht verlassen. Also spielen Sie besser kein Poker an der Börse, denn das geht meistens schief. Schnell sind Ihre Ersparnisse verspielt. Einen Fondsmanager brauchen Sie nicht unbedingt. Es geht billiger und besser. Entweder kaufen Sie einen Indexfonds oder hochsolide Dividendentitel, die Sie über zehn Jahre halten sollten. Weil wir kaum besser als Warren Buffett sind, lohnt es sich, auf seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu setzen. Streuen Sie. So haut Sie eine Kodak-Pleite oder ein Enron-Betrug nicht aus den Socken.

11. Der nächste Crash kommt. Ein kräftiger Kursrücksetzer, eine Krise, eine Katastrophe, eine Panik, eine Rezession sind immer eine Chance, ein Geschenk (so hart es klingt). Kaufen Sie in solchen Phasen nach.

12. Vergessen Sie die Schwarzmaler. Glauben Sie nicht solcheunsinnigen Prophezeiungen. Natürlich kommt der nächste Crash. Nur lässt sich das nicht exakt vorhersagen. Ein Crash ist, wie gesagt, eine Chance und keine Katastrophe.



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    1. Angst überwiegt in der Krise. Auf jede Krise folgt ein Boom. Die Masse ist nicht zurück an der Börse, weil sie noch die blanke Angst hat. Wenn die Lemminge anfangen, Aktien einzusammeln, geht es an den Weltbörsen schnell rauf. Die Menschen sind momentan viel zu pessimistisch. Sie horten ihr Geld auf unrentablen Konten, halten mickrig verzinste Staatsanleihen. Selbst die Großkonzerne haben Billionen auf der hohen Kante, weil deren Manager Angst vor der Zukunft haben. Das Geld ist der Inflation ausgesetzt.

    2. Börse ist günstig. Das ist eigentlich ein herrliches Umfeld zum Einsammeln fundamental guter Aktien. Das durchschnittliche KGV ist in den großen Indizes mit zwölf oder 13 im historischen Vergleich nicht teuer. Die Dividenden sind zur Zeit zudem saftig.

    3. Übernahmen stehen bevor. Wenn erst mal die Fusionen und Übernahmen beginnen, gehen die Kurse zügig rauf. Dann blickt die Meute über den Kurszettel und fragt sich: Wer ist der nächste Übernahmekandidat? Die Kriegskassen müssen ja irgendwann investiert werden. Es braucht nur ein paar Eisbrecher. Anschließend geht es Schlag auf Schlag. Ich vermute im nächsten Jahr (nach den Wahlen) kann es los gehen.

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    5. Langfristig geht es immer höher. Aber eines wissen wir: Es geht langfristig immer weiter nach oben. Das ist einfach so. Die Börse ist eine Gewinnmaschine. In den großen Indizes sind die besten Unternehmen versammelt. Die stärksten, die profitabelsten.

    6. Sperren Sie die Gefühle weg. Wer erfolgreich sein will, sollte seine Gefühle ausblenden. Kaufen Sie nur Firmen, deren Geschäft Sie verstehen bzw. kennen. Auch wenn dieser Rat Schwächen hat, überwiegen die Vorteile. Nutzen Sie Werkzeuge wie KGV, KBV oder Dividendenrendite bei der Auswahl Ihrer Aktien. Mit Hilfe dieser einfachen Formeln entlarven Sie vergessene Wertpapierperlen und emotional hochgetriebene Aktien wie Facebook.

    7. Qualität ist besser. Ziehen Sie Qualitätsaktien immer Schrottbuden vor. Selbstverständlich sind die guten Firmen etwas teurer. Das macht nichts, das zahlt sich aus. Setzen Sie lieber auf die großen, starken Schlachtschiffe, auf die Marktführer, auf die Qualitätsführer.

    8. Schulden sind Gift. Sie sollten auf Schulden strikt verzichten. Geben Sie niemals Geld aus, das Sie nicht haben. Verzichten Sie auf unnötigen Luxus.

    9. Nur Fakten zählen. Nur Fakten zählen bei der Aktienauswahl, keine Wunschträume.

    10. Die Rente reicht nicht. Auf die staatliche Rente oder das Sparbuch können Sie sich nicht verlassen. Also spielen Sie besser kein Poker an der Börse, denn das geht meistens schief. Schnell sind Ihre Ersparnisse verspielt. Einen Fondsmanager brauchen Sie nicht unbedingt. Es geht billiger und besser. Entweder kaufen Sie einen Indexfonds oder hochsolide Dividendentitel, die Sie über zehn Jahre halten sollten. Weil wir kaum besser als Warren Buffett sind, lohnt es sich, auf seine Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway zu setzen. Streuen Sie. So haut Sie eine Kodak-Pleite oder ein Enron-Betrug nicht aus den Socken.

    11. Der nächste Crash kommt. Ein kräftiger Kursrücksetzer, eine Krise, eine Katastrophe, eine Panik, eine Rezession sind immer eine Chance, ein Geschenk (so hart es klingt). Kaufen Sie in solchen Phasen nach.

    12. Vergessen Sie die Schwarzmaler. Glauben Sie nicht solcheunsinnigen Prophezeiungen. Natürlich kommt der nächste Crash. Nur lässt sich das nicht exakt vorhersagen. Ein Crash ist, wie gesagt, eine Chance und keine Katastrophe.



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