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Ein Geldanlageinstrument, das wissensbasiert Risiko minimiert (Bernhard Grabmayr)

Magazine aktuell


#gabb aktuell



21.04.2013, 2492 Zeichen



Der Erfolg von Zertifikaten liegt darin, dass das gesamt Know-how der Investmentbanker genützt und für den Erfolg des Anlegers eingesetzt wird. Der Einsatz von Zertifikaten führt zu einem Gefühl von Cleverness, aber auch zu einem Hauch von Überlegenheit, weil die Risiken begrenzt und der Ertrag erhöht werden kann.

Es gibt viele rationale Argumente für Zertifikate. Es ist ein Universum für sich, das wissensbasiert Risiko minimiert und Ertragschancen in jeder Marktlage anbietet. Meiner Meinung nach wird aber viel zu wenig über die Emotionalität von Zertifikaten gesprochen. Wir wissen aus Untersuchungen, dass derzeit etwa drei Prozent der Personen in Österreich, die sparen oder ihr Geld anlagen, in Zertifikate investieren. Drei Prozent der Österreicher glauben damit fest an dieses Anlageinstrument, aber der Rest sieht nach wie vor eine Barriere darin, dass man sich bei Zertifikaten auskennen, sie verstehen muss und dass es eben nicht ganz einfach ist, mit Zertifikaten erfolgreich umzugehen.

Dies liegt sicher auch daran, dass über Zertifikate und ihren Einsatz und vor allem über die Erfolge zu wenig gesprochen wird. Sieht man sich die Berichterstattung in den Medien genauer an, dann lesen wir über Personen, die sehr erfolgreich in Aktien investiert haben. Und die Identifikation oder das „Mitsurfen“ auf der Erfolgswelle von Unternehmerpersönlichkeiten oder auch Führungskräften, wie etwa Steve Jobs, sind ganz entscheidend für den Erfolg. Gut performende Aktien haben den Nimbus von Marken.

Bei Zertifikaten ist dies anders. Es wird viel über Technisches gesprochen, über Regularien. Aus meiner Sicht ist es jedoch viel wichtiger und entscheidender, mit Begeisterung über das gute Gefühl der Überlegenheit zu sprechen, sein Wissen einzusetzen, smart zu sein. Wir müssen mit Begeisterung darüber reden, welche Erfolge wir mit Zertifikate gehabt haben, denn es ist wichtig, Anlegern neben allem Wissen und allen Risikohinweisen auch ein gutes Gefühl zu vermitteln – mit dem Ziel, die Gemeinschaft der Zertifikatebesitzer auszuweiten und sie sichtbarer zu machen. Je mehr Anleger Zertifikaten vertrauen, desto stärker wird der Markt. Und je größer dieser ist, umso besser funktioniert er, umso ausgeglichener und auch liquider ist er, und dies kommt letztendlich jedem einzelnen wieder zugute. 

( Bernhard Grabmayr, Geschäftsführender Gesellschafter Scholdan & Company, ist auch Mitglied des Beirates des Zertifikate Forum Austria - der Newsletter des ZFA ist HIER ABONNIERBAR )




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    21.04.2013, 2492 Zeichen

    Der Erfolg von Zertifikaten liegt darin, dass das gesamt Know-how der Investmentbanker genützt und für den Erfolg des Anlegers eingesetzt wird. Der Einsatz von Zertifikaten führt zu einem Gefühl von Cleverness, aber auch zu einem Hauch von Überlegenheit, weil die Risiken begrenzt und der Ertrag erhöht werden kann.

    Es gibt viele rationale Argumente für Zertifikate. Es ist ein Universum für sich, das wissensbasiert Risiko minimiert und Ertragschancen in jeder Marktlage anbietet. Meiner Meinung nach wird aber viel zu wenig über die Emotionalität von Zertifikaten gesprochen. Wir wissen aus Untersuchungen, dass derzeit etwa drei Prozent der Personen in Österreich, die sparen oder ihr Geld anlagen, in Zertifikate investieren. Drei Prozent der Österreicher glauben damit fest an dieses Anlageinstrument, aber der Rest sieht nach wie vor eine Barriere darin, dass man sich bei Zertifikaten auskennen, sie verstehen muss und dass es eben nicht ganz einfach ist, mit Zertifikaten erfolgreich umzugehen.

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