19.05.2013, 1687 Zeichen
Österreichische Unternehmen brauchen einen Kapitalmarkt, um sich zu finanzieren, sei es über Anleihen, sei es über Eigenkapital. Ohne Kapital können die Unternehmen keine Innovationen und Expansionen finanzieren. In Österreich gibt es viele erfolgreich am Weltmarkt agierende Unternehmen, die sich über die Wiener Börse finanzieren. Diese Unternehmen stellen sicher, dass einerseits das Innovationstempo in der österreichischen Wirtschaft hoch bleibt und andererseits, dass auch ein ständiger Antrieb zur Verbesserung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit gegeben ist. Beides führt nicht nur zu höherer Widerstandfähigkeit in Krisenzeiten – was sich in der Vergangenheit schon günstig in Österreich ausgewirkt hat, sondern eröffnet ein weites Potenzial für künftiges Wachstum und globale Markterfolge, das Österreich letztlich Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand bringt.
Die Bedeutung der Börse innerhalb einer Volkswirtschaft steht somit für mehr als die bloße Unternehmensfinanzierung: Die Entwicklung des Kapitalmarktes ist als Basis für zukünftiges Wachstum und Fortschritt anzusehen. Letztlich heißt das, dass ein Aktionär mit seiner Beteiligung an einem Unternehmen für Wachstum und somit für Arbeitsplätze und Wohlstand in Österreich sorgt.
Schon vor 100 Jahren hat Schumpeter in seinen Arbeiten die Bedeutung des Kapitalmarkts für die Realwirtschaft hervorgehoben. Damals wie heute gilt: Der Kapitalmarkt ist Motor der Gesamtwirtschaft und somit für eine funktionierende Wirtschaft unverzichtbar!
Birgit Kuras ist auch Mitglied des Beirates des Zertifikate Forum Austria.
(Birgit Kuras, Börsechefin, für den Newsletter des ZFA - dieser ist HIER ABONNIERBAR )
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Gegründet 1819 als die „Erste österreichische Spar-Casse“, ging die Erste Group 1997 mit der Strategie, ihr Retailgeschäft in die Wachstumsmärkte Zentral- und Osteuropas (CEE) auszuweiten, an die Wiener Börse. Durch zahlreiche Übernahmen und organisches Wachstum hat sich die Erste Group zu einem der größten Finanzdienstleister im östlichen Teil der EU entwickelt.
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