24.02.2014, 2317 Zeichen
(Rudolf Brenner, Philoro - Bilder des Autors HIER, Goldbilder allg. HIER)
Gold
In der vergangenen Woche verzeichnete Gold:
in Euro ein Minus von 0,41 % (- 4,00 Euro)
in USD ein Minus von 0,15 % (- 2,00 Dollar)
Silber
Der Silberpreis verzeichnete in der vergangenen Woche:
in Euro ein Minus von 0,06 % (- 0,01 Euro)
in USD ein Plus von 0,14 % (+0,03 Dollar)
Der kommende Silbersturm
Steve St. Angelo, Herausgeber des SRSROCCO-Report, geht in der Annahme, dass der (physische) Silbermarkt sich in einer Situation enormer Unterbewertung befindet. Er begründet seine Analysen unter anderem mit dem sogenannten EROI (energy return on investment), welcher die rapide steigenden Energiekosten beim Abbau von Edelmetallen berücksichtigt.
In seinem jüngsten Report zeigt er auf, wie gering (in Dollar gemessen) die weltweiten physischen Sil- berbestände (ETFs, Futures-Börsen) sind. Lediglich 0,2% beträgt der Anteil der weltweiten Silberanlagen an der US-Dollar-Menge (Time & Savings Deposits). Wenn man bedenkt, dass vor etwa 50 Jahren noch fast alle Münzen Silber enthielten, und einige weitere Faktoren, die im Folgenden aufgeschlüsselt werden, einbezieht, dann ist das ein wirklich geringer Prozentsatz.
Nachdem in 1965 der „Coinage Act“ verabschiedet wurde, welcher sämtliches Silber aus den amerikanischen Münzen verbannte, wurde das nun vorhandene Silber größtenteils auf den Markt „geschüttet“, was den Preis dauerhaft niedrig hielt. Damit sollte verhindert werden, dass Silber zu Anlagezwecken „gehortet“ werden würde.
St. Angelo ist der Meinung, dass der große Fluss chinesischen Geldes, der in physisches Gold fließt, auch vor Silber nicht Halt machen wird. Man könne dies unter anderem daran erkennen, dass China vom Exporteur zum Importeur avanciert ist und Indien aufgrund der Importbeschränkungen bei Gold große Mengen Silber im Jahr 2013 importierte.
Wiener Börse Party #1109: ATX weiter leicht erholt, Verbund, FACC und Andritz gesucht, Wiener Börse grosser Profiteur dieser Marktphase
1.
Nina Krist, Philoro-Chef Rudolf Brenner
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