10.06.2015, 5418 Zeichen
Glenmark erwirbt die Uranclaims DD-Group im Norden Saskatchewans
9. Juni 2015 - Glenmark Capital Corp. (TSX.V: GLM, US OTC: GLRKF und Frankfurt: 17G) („Glenmark“ oder „das Unternehmen“) freut sich, bekanntzugeben, dass es eine Vereinbarung mit einem unabhängigen Verkäufer über den Erwerb sämtlicher Rechte an den Claims DD-Group, die eine Fläche von mehr als 6.600 Hektar im Gebiet Key Lake Road im Norden Saskatchewans abdecken, abgeschlossen hat. Die neuen Claims werden das unternehmenseigenen Uranprojekt Key Lake Road auf mehr als 14.700 Hektar erweitern.
Forum Uranium Corp. grenzte die DD-Zone und die Molly Zone, die nun beide von Glenmark kontrolliert werden, als die aussichtsreichsten Gebiete im Projekt Key Lake Road ab. Zwischen 2005 und 2008 wurde die DD-Zone von Forum Uranium Corp systematisch mithilfe von geophysikalischen Flugvermessungen, Probenahmen an der Oberfläche, Grabungen und 27 Kurzlochbohrungen untersucht. Die Bohrungen in der DD-Zone sollten einer Reihe von parallelen leitfähigen Zonen (C-1, C-2 und C-3), die sich mit einer regionalen nach Nordosten streichenden Scherzone deckten, nachgehen. Viele der Bohrungen stießen unterhalb der Erdoberfläche auf Uran. Glenmark beabsichtigt, dem nachzugehen, und auf den umfassenden von Forum ausgeführten Arbeiten aufzubauen.
Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung kann Glenmark sämtliche Rechte an den DD-Claims erwerben, indem es innerhalb von fünf Tagen nach der Genehmigung durch die TSX Venture Exchange eine einmalige Zahlung in Höhe von 20.000 C$ an den Verkäufer leistet und 4.000.000 Aktien ausgibt. Dem Verkäufer wurde eine NSR-Gebühr von 1 % eingeräumt, die von Glenmark für 1.000.000 C$ zurückgekauft werden kann. Die Transaktion ist der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden einschließlich der TSX Venture Exchange vorbehalten.
Hintergrund
Die folgenden Informationen stammen aus dem Bericht mit dem Titel „Key Lake Road Project – 2007 Fall and 2008 Winter Drilling Report“, der von B. Tan (P.Geo.) und K Wheatley (P.Geo.) verfasst wurde.
2005 grenzte Forum Uranium Corp. 200 Meter östlich der leitfäfigen Schicht C-1 mehrere Ausbisse von Uranmineralisierung ab. Die Mineralisierung lag in graphitischem Pelit und Kalksilikat vor. Stichproben aus diesen Gräben enthielten bis zu 0,72 % U3O8. Im Sommer 2006 wurden mehrere Gräben ausgehoben und eingehend kartiert. Die Untersuchungen in diesen Gräben offenbarten, dass die Uranmineralisierung in einem nord-nordwestlich ausgerichteten Kluftsystem, das ausgeprägte kalihaltige Gesteinsveränderungen und Hämatitbildung aufweist, vorkommt.
Im Herbst 2006 wurden senkrecht zu diesem Kluftsystem drei Winkelbohrungen, DD-01, DD-03 und DD-04, niedergebracht, um die Ausdehnung der mineralisierten Ausbissen entlang des Einfallens zu untersuchen. In den Bohrungen DD-01 und DD-03 wurde Uranmineralisierung (0,022 % U3O8 auf 0,25 m und 0,078 % U3O8 auf 0,5 m bzw. 0,02 % U3O6 auf 0,5 m, 0,069 % U3O8 auf 0,75 m und 0,023 % U3O8 auf 0,95 m) durchteuft. Die Mineralisierung lag in Brüchen und Brekzien innerhalb des graphitischen Pelitgneises vor und stand mit ausgeprägter Pyritbildung in Unterzügen mit einer Weite von bis zu einem Zentimeter, Knollen und Kluftversätzen in Zusammenhang.
Im Herbst und Winter 2007/2008 brachte Forum Uranium Corp. Bohrungen entlang der 40 Kilometer langen Scherzone Key Lake Road nieder. Im Rahmen von VTEM-Vermessungen entlang dieser Scherzone wurden mehrere subparallele leitfähige Schichten (C-1, C-2, C-3 und mehrere andere unbenannte Leiter) abgegrenzt. Die leitfähigen Schichten C-1 und C-2 galten mit Leitwerten von 10 bis über 100 Siemens als besonders ausgeprägt. Entlang beider dieser leitfähigen Schichten wurden Überschiebungen mit stark graphitischen Scherungen durchteuft.
Im Winter 2007 wurde die Bohrung DD-16 50 Meter östlich von DD-03 niedergebracht. Sie stieß auf 0,2 Metern in einer Tiefe von bis zu 193 Metern auf unregelmäßige Mineralisierung mit Gehalten von bis zu 0,057 % U3O8. 2008 wurden zwei weitere Bohrungen mit demselben Bohrprofil niedergebracht. DD-19 befand sich östlich von DD-16 und DD-21 lag westlich von DD-03 (Abbildung 6). In beiden Bohrungen wurde unregelmäßige Uranmineralisierung mit Gehalten von 100 bis 786 ppm U308 durchteuft. Die Untersuchungsergebnisse sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt.
DDH # | von (m) | bis (m) | Länge (m) | ppm U3O8 |
DD-19 | 156,8 | 157,0 | 0,2 | 159 |
DD-19 | 157,1 | 157,3 | 0,2 | 127 |
DD-19 | 176,7 | 176,9 | 0,2 | 246 |
DD-19 | 176,9 | 177,1 | 0,2 | 123 |
DD-19 | 178,5 | 178,7 | 0,2 | 816 |
DD-19 | 178,7 | 178,9 | 0,2 | 157 |
DD-19 | 178,9 | 179,1 | 0,2 | 109 |
DD-19 | 179,3 | 179,5 | 0,2 | 192 |
DD-19 | 179,5 | 179,7 | 0,2 | 316 |
DD-19 | 179,7 | 179,9 | 0,2 | 115 |
DD-19 | 179,9 | 180,1 | 0,2 | 116 |
DD-19 | 237,3 | 237,5 | 0,2 | 115 |
DD-19 | 237,5 | 237,7 | 0,2 | 164 |
DD-19 | 237,7 | 237,9 | 0,2 | 786 |
DD-19 | 307,5 | 307,7 | 0,2 | 340 |
DD-19 | 138,0 | 138,2 | 0,2 | 202 |
DD-21 | 50,9 | 51,1 | 0,2 | 402 |
DD-21 | 92,3 | 92,5 | 0,2 | 105 |
In der südlichen Ausdehnung der DD-Zone wurde eine mächtige leitfähige Zone mit Leitwerten von weniger als 1 bis 4 Siemens abgegrenzt (Abbildung 5). Die schwache Leitfähigkeit könnte Interpretationen zufolge von einer mächtigen Zone an Sulfidmineralisierung, wie sie in der DD-Zone zu finden ist, verursacht worden sein. Die Uranmineralisierung in der DD-Zone steht mit Sulfidmineralisierung in Zusammenhang. Bohrung DD-20 wurde 600 Meter und Bohrung DD-23 1.200 Meter weiter südlich niedergebracht. In beiden Bohrungen wurde schwache eingesprengte Graphitmineralisierung und ausgeprägte Pyritbildung durchteuft; es konnten jedoch keine radioaktiven A
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