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APA-OTS-Meldungen aus dem Finanzsektor in der "BSN Extended Version"
Wichtige Originaltextaussendungen aus der Branche. Wir ergänzen vollautomatisch Bilder aus dem Fundus von photaq.com und Aktieninformationen aus dem Börse Social Network. Wer eine Korrektur zu den Beiträgen wünscht: mailto:office@boerse-social.com . Wir wiederum übernehmen keinerlei Haftung für Augenerkrankungen aufgrund von geballtem Grossbuchstabeneinsatz der Aussender. Wir meinen: Firmennamen, die länger als drei Buchstaben sind, schreibt man nicht durchgängig in Grossbuchstaben (Versalien).
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17.03.2016, 10190 Zeichen

Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
Jahresgeschäftsbericht/Jahresergebnis
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Jahresergebnis 2015
Massiver Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten drückte auf Ergebnis\nDennoch positives EBIT vor Einmaleffekten und Free Cashflow auf Rekord-Niveau\nKerngesunde Bilanzstruktur: Liquide Mittel auf fast MEUR 200 gestiegen\nDividendenvorschlag EUR 0,50 je Aktie\n Ternitz/Wien, 17. März 2016. Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) war im Geschäftsjahr 2015 wie die gesamte Oilfield Service-Industrie vom massiven Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten um 45 % betroffen. In diesem sehr schwierigen Umfeld konnte SBO dennoch ein positives operatives Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen und einen Rekord Free Cashflow erzielen sowie die liquiden Mittel deutlich erhöhen.
SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann: "Die Oilfield Service-Industrie hat 2015 einen tiefen Abschwung erlebt - und dieser Abschwung ist noch nicht vorbei. Wir stellen uns auch für 2016 auf ein schwieriges Geschäftsjahr ein. Mit ihrer kerngesunden Bilanzstruktur und der verbesserten Kostenstruktur ist die SBO aber sehr gut aufgestellt. Wir werden weiterhin aktives Kostenmanagement betreiben und gleichzeitig die Suche nach attraktiven Akquisitionszielen, die strategisch zu uns passen, konsequent fortsetzen. Wir nutzen den Abschwung um die SBO so auszurichten, dass sie vom nächsten Aufschwung optimal profitieren kann."
Im Geschäftsjahr 2015 ging der Umsatz um 35,8 % auf MEUR 313,7 zurück (2014: 488,6). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 63,1 % auf MEUR 55,1 (2014: MEUR 149,3). Die EBITDA-Marge betrug 17,6 % (2014: 30,6 %).
SBO konnte dennoch ein positives operatives Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten von MEUR 3,7 (2014: MEUR 106,7) erzielen. Das EBIT nach Einmaleffekten betrug MEUR minus 22,1 (2014: MEUR 67,5). Das Ergebnis nach Steuern lag letztlich bei MEUR minus 19,0 (2014: MEUR 54,0). In diesem Ergebnis sind allerdings Einmaleffekte von MEUR 20,3 enthalten, wovon MEUR 18,3 nicht cash wirksam sind. Diese ergaben sich vor allem aus Firmenwertabschreibungen und aus der Bewertung von Optionsverbindlichkeiten. Das Ergebnis je Aktie betrug somit EUR minus 1,19 (2014: EUR 3,38).
Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Dezember 2015 bei 60,8 % (31. Dezember 2014: 56,9 %). Der Free Cashflow stieg um 2.373,2 % auf das Rekordniveau von MEUR 85,1 (2014: MEUR 3,4), und der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 52,3 % auf MEUR 103,4 (2014: MEUR 67,9). SBO wies zum 31. Dezember 2015 eine Netto-Liquidität von MEUR 26,2 aus (31. Dezember 2014: Nettoverschuldung von MEUR 35,6). Die liquiden Mittel stiegen um 50,7 % auf MEUR 196,3 (31. Dezember 2014: MEUR 130,2).
Im Sinne der Dividendenkontinuität und auf Basis der kerngesunden Bilanzstruktur schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von EUR 0,50 je Aktie vor.
Marktentwicklung 2015
Der durchschnittliche globale Ölverbrauch stieg im Jahr 2015 laut Internationaler Energie Agentur (IEA) um 1,8 mb/d auf 94,6 mb/d (2014: 92,8 mb/d). Trotz der gestiegenen Nachfrage war der Ölmarkt bei einer durchschnittlichen Produktionsmenge von 96,4 mb/d um 1,8 mb/d überversorgt. Die Nicht-OPEC-Länder produzierten um 1,4 mb/d mehr als im Vorjahr. Die OPEC-Staaten - und hier vor allem Saudi-Arabien und der Irak - steigerten die Produktion um 1,2 mb/d. Der anhaltende Angebotsüberhang führte in der zweiten Jahreshälfte zu einem weiteren deutlichen Ölpreisverfall. Der weltweite Rig-Count (Zahl der in Betrieb befindlichen Bohranlagen) sank im Laufe des Jahres um 45 % auf 1.969 Anlagen per Dezember 2015 (Dezember 2014: 3.570 Anlagen).
Geschäftsverlauf 2015
In Folge des massiven Rückgangs der weltweiten Bohraktivitäten sank der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2015 nach einem Rekordauftragseingang im Vorjahr um 59,1 % auf MEUR 203,6 (2014: MEUR 497,9). Der Auftragsstand zu Jahresende 2015 lag mit MEUR 34,3 um 71,9 % unter dem Vorjahreswert (31. Dezember 2014: MEUR 122,1) und betraf im Wesentlichen das Segment High Precision Components.
SBO gliedert ihr Geschäft in die zwei Segmente High Precision Components (Fertigung von Präzisionsbohrstrangteilen) und Oilfield Equipment (Non-Magnetic-Drill-Collars, Bohrmotoren, Circulation-Tools, Completion-Tools sowie andere Komponenten einschließlich Service- und Reparaturarbeiten). Beide Segmente waren vom Markteinbruch spürbar betroffen. Das Segment High Precision Components entwickelte sich entsprechend den reduzierten CAPEX-Ausgaben der Kunden. Auftragseingang und Umsatz gingen deutlich zurück. Dies führte zu einem negativen Ergebnis vor Steuern. Im Segment Oilfield Equipment wirkte das Herunterfahren der weltweiten Bohraktivitäten ebenfalls dämpfend auf das Geschäft. Auch hier verzeichnete SBO einen Rückgang von Auftragseingang und Umsatz.
Investitionen
Die Investitionen in Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2015 MEUR 22,9 (2014: MEUR 43,8). Sie beschränkten sich weitgehend auf Erhaltungsinvestitionen und Restrukturierungsmaßnahmen. Zudem investierte SBO selektiv in Standorterweiterungen.
Die SBO-Aktie
Die SBO-Aktie entwickelte sich im Jahr 2015 weitgehend parallel zum Ölpreis: Sie startete am 2. Jänner mit einem Kurs von EUR 60,00 in das Börsenjahr und erreichte am 11. Juni 2015 ihr Jahreshoch von EUR 67,22. Im weiteren Jahresverlauf kam sie, wie der gesamte Oilfield Service-Sektor, auf Grund des fallenden Ölpreises unter Druck und notierte zum Jahresende mit EUR 50,41 um 16,0 % unter dem Kurs zu Jahresbeginn.
Ausblick 2016
Die Internationale Energie Agentur (IEA) geht für 2016 von einem weiteren Anstieg des weltweiten Ölbedarfs um 1,2 mb/d auf 95,8 mb/d aus (2015: 94,6 mb/d). Auf der Angebotsseite erwartet die IEA aufgrund der massiven Kürzungen der E&P-Ausgaben in den Nicht-OPEC-Staaten, dass die Produktion in diesen Ländern in 2016 um 0,75 mb/d auf 57,0 mb/d auf sinken wird. Von großer Bedeutung wird sein, wie sich Saudi-Arabien, der Iran und Russland verhalten werden und wie lange die OPEC an ihrem Kurs festhalten wird, die Produktion auf deutlich über 30 mb/d zu halten und damit einer Erholung des Ölpreises entgegenzuwirken. Der aktuelle Kurs führt für die OPEC-Staaten zu enormen Einnahmeverlusten. Offen ist, wie lange Saudi-Arabien und die anderen OPEC-Mitglieder sich dies leisten wollen und können.
SBO stellt sich daher auch für 2016 auf ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr ein. Aktuelle Studien gehen von einem weiteren Sinken der Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P) im Jahr 2016 von weltweit bis zu 20% aus. Damit würden die E&P-Ausgaben erstmals seit 1986 zwei Jahre in Folge sinken. Der wesentliche Unterschied zum Marktabschwung 1986 liegt aber darin, dass heute die Öl-Nachfrage deutlich robuster und die Reservekapazität signifikant kleiner ist.
Diese Konstellation aus sinkenden Investitionen und folglich fallendem Ölangebot sowie einer steigenden Nachfrage sollte zu einer nachhaltigen Erholung des Ölpreises führen und neue Investitionen auslösen. Wann das der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Visibilität am Markt ist unverändert sehr gering. Eines hat die Vergangenheit in der Oilfield Service- Industrie aber gezeigt: Nach dem Abschwung kommt der Aufschwung. Und je tiefer und länger der Abschwung ist, desto steiler wird in der Regel der nächste Aufschwung.
SBO ist aufgrund des hohen Cash Bestands, einer aktuellen Netto-Liquidität, einem positiven Free Cashflow und der hohen Eigenkapitalquote auch für eine längere Durststrecke gerüstet. Das Unternehmen wird die in 2015 umgesetzten Maßnahmen zum Gegensteuern in 2016 konsequent fortführen: So werden die Kosteneinsparungsprogramme intensiviert und die Kapazitäten entsprechend der Marktlage weiter angepasst. Die Standortoptimierung in den USA wird bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Die Strategie, neue Märkte für die Produkte der SBO im Segment Oilfield Equipment zu erschließen, wird konsequent fortgesetzt. Zudem ist die SBO aufgrund ihrer kerngesunden Bilanz in der Lage, die Suche nach strategisch passenden Akquisitionszielen forciert fortzuführen.
Wichtige Kennzahlen: 2015 2014 Veränderung in %
Umsatz MEUR 313,7 488,6 -35,8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibung (EBITDA) MEUR 55,1 149,3 -63,1 EBITDA-Marge % 17,6 30,6 - EBIT vor Einmaleffekten MEUR 3,7 106,7 -96,5 EBIT-Marge vor Einmaleffekten % 1,2 21,8 - EBIT nach Einmaleffekten MEUR -22,1 67,5 N.A. EBIT-Marge nach Einmaleffekten % -7,0 13,8 - Ergebnis vor Steuern MEUR -20,0 80,0 N.A. Ergebnis nach Steuern MEUR -19,0 54,0 N.A. Gewinn je Aktie EUR -1,19 3,38 N.A. Free Cashflow MEUR 85,1 3,4 2.373,2 Dividende je Aktie EUR 0,5* 1,50 -66,7 Mitarbeiter 1.135 1.720 -34,0

* vorgeschlagen
Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG ist Weltmarktführer bei Hochpräzisionsteilen und führender Anbieter von Oilfield Equipment für die Oilfield Service-Industrie. Schwerpunkt sind amagnetische Bohrstrangkomponenten sowie High-Tech Downhole Tools für das Bohren und Komplettieren von Directional und Horizontal Wells. SBO beschäftigte per 31.12.2015 weltweit 1.135 Mitarbeiter (31.12.2014: 1.720), davon in Ternitz/Niederösterreich 376 und in Nordamerika (inkl. Mexiko) 399.
SBO-Finanzkalender 2016 27.04.2016 Hauptversammlung 09.05.2016 Ex-Tag 10.05.2016 Record Date 11.05.2016 Dividendenzahltag 25.05.2016 Ergebnis 1. Quartal 2016 24.08.2016 Ergebnis Halbjahr 2016 23.11.2016 Ergebnis 3. Quartal 2016



Unternehmen: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
Hauptstrasse 2 A-2630 Ternitz Telefon: 02630/315110 FAX: 02630/315101 Email: sboe@sbo.co.at WWW: http://www.sbo.at Branche: Öl und Gas Exploration ISIN: AT0000946652 Indizes: WBI, ATX Prime, ATX Börsen: Amtlicher Handel: Wien Sprache: Deutsch

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Christian Drastil: Wiener Börse Plausch

Kapitalmarkt-stimme.at daily voice: Bianca-Olivia, Elisabeth Oberndorfer und Andreas Onea reden mit der Wiener Börse übers Investieren




SBO
Akt. Indikation:  35.45 / 36.65
Uhrzeit:  19:03:07
Veränderung zu letztem SK:  -1.10%
Letzter SK:  36.45 ( 0.41%)



 

Bildnachweis

1. Was die BSNgine am 22.5. Abends u.a. ausspuckte:

- erneuter Führungswechsel im ATX 2015: Nachdem am Donnerstag RHI von der Erste Group übernommen hatte, ist per Freitag wieder Erste Group (39,   >> Öffnen auf photaq.com


Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, RBI, DO&CO, Semperit, Austriacard Holdings AG, EuroTeleSites AG, Porr, Amag, Andritz, AT&S, VIG, Uniqa, Palfinger, Polytec Group, Marinomed Biotech, OMV, Addiko Bank, Erste Group, Flughafen Wien, Lenzing, Mayr-Melnhof, RWT AG, Strabag, Wienerberger, BKS Bank Stamm, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CA Immo, CPI Europe AG, Österreichische Post, Telekom Austria.


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Porr
Die Porr ist eines der größten Bauunternehmen in Österreich und gehört zu den führenden Anbietern in Europa. Als Full-Service-Provider bietet das Unternehmen alle Leistungen im Hoch-, Tief- und Infrastrukturbau entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau.

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    17.03.2016, 10190 Zeichen

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    Jahresgeschäftsbericht/Jahresergebnis
    Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG: Jahresergebnis 2015
    Massiver Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten drückte auf Ergebnis\nDennoch positives EBIT vor Einmaleffekten und Free Cashflow auf Rekord-Niveau\nKerngesunde Bilanzstruktur: Liquide Mittel auf fast MEUR 200 gestiegen\nDividendenvorschlag EUR 0,50 je Aktie\n Ternitz/Wien, 17. März 2016. Die im ATX der Wiener Börse notierte Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG (SBO) war im Geschäftsjahr 2015 wie die gesamte Oilfield Service-Industrie vom massiven Rückgang der weltweiten Bohraktivitäten um 45 % betroffen. In diesem sehr schwierigen Umfeld konnte SBO dennoch ein positives operatives Ergebnis (EBIT) vor Wertminderungen und einen Rekord Free Cashflow erzielen sowie die liquiden Mittel deutlich erhöhen.
    SBO-Vorstandsvorsitzender Gerald Grohmann: "Die Oilfield Service-Industrie hat 2015 einen tiefen Abschwung erlebt - und dieser Abschwung ist noch nicht vorbei. Wir stellen uns auch für 2016 auf ein schwieriges Geschäftsjahr ein. Mit ihrer kerngesunden Bilanzstruktur und der verbesserten Kostenstruktur ist die SBO aber sehr gut aufgestellt. Wir werden weiterhin aktives Kostenmanagement betreiben und gleichzeitig die Suche nach attraktiven Akquisitionszielen, die strategisch zu uns passen, konsequent fortsetzen. Wir nutzen den Abschwung um die SBO so auszurichten, dass sie vom nächsten Aufschwung optimal profitieren kann."
    Im Geschäftsjahr 2015 ging der Umsatz um 35,8 % auf MEUR 313,7 zurück (2014: 488,6). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank um 63,1 % auf MEUR 55,1 (2014: MEUR 149,3). Die EBITDA-Marge betrug 17,6 % (2014: 30,6 %).
    SBO konnte dennoch ein positives operatives Ergebnis (EBIT) vor Einmaleffekten von MEUR 3,7 (2014: MEUR 106,7) erzielen. Das EBIT nach Einmaleffekten betrug MEUR minus 22,1 (2014: MEUR 67,5). Das Ergebnis nach Steuern lag letztlich bei MEUR minus 19,0 (2014: MEUR 54,0). In diesem Ergebnis sind allerdings Einmaleffekte von MEUR 20,3 enthalten, wovon MEUR 18,3 nicht cash wirksam sind. Diese ergaben sich vor allem aus Firmenwertabschreibungen und aus der Bewertung von Optionsverbindlichkeiten. Das Ergebnis je Aktie betrug somit EUR minus 1,19 (2014: EUR 3,38).
    Die Eigenkapitalquote lag zum 31. Dezember 2015 bei 60,8 % (31. Dezember 2014: 56,9 %). Der Free Cashflow stieg um 2.373,2 % auf das Rekordniveau von MEUR 85,1 (2014: MEUR 3,4), und der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erhöhte sich um 52,3 % auf MEUR 103,4 (2014: MEUR 67,9). SBO wies zum 31. Dezember 2015 eine Netto-Liquidität von MEUR 26,2 aus (31. Dezember 2014: Nettoverschuldung von MEUR 35,6). Die liquiden Mittel stiegen um 50,7 % auf MEUR 196,3 (31. Dezember 2014: MEUR 130,2).
    Im Sinne der Dividendenkontinuität und auf Basis der kerngesunden Bilanzstruktur schlägt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2015 eine Dividende von EUR 0,50 je Aktie vor.
    Marktentwicklung 2015
    Der durchschnittliche globale Ölverbrauch stieg im Jahr 2015 laut Internationaler Energie Agentur (IEA) um 1,8 mb/d auf 94,6 mb/d (2014: 92,8 mb/d). Trotz der gestiegenen Nachfrage war der Ölmarkt bei einer durchschnittlichen Produktionsmenge von 96,4 mb/d um 1,8 mb/d überversorgt. Die Nicht-OPEC-Länder produzierten um 1,4 mb/d mehr als im Vorjahr. Die OPEC-Staaten - und hier vor allem Saudi-Arabien und der Irak - steigerten die Produktion um 1,2 mb/d. Der anhaltende Angebotsüberhang führte in der zweiten Jahreshälfte zu einem weiteren deutlichen Ölpreisverfall. Der weltweite Rig-Count (Zahl der in Betrieb befindlichen Bohranlagen) sank im Laufe des Jahres um 45 % auf 1.969 Anlagen per Dezember 2015 (Dezember 2014: 3.570 Anlagen).
    Geschäftsverlauf 2015
    In Folge des massiven Rückgangs der weltweiten Bohraktivitäten sank der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2015 nach einem Rekordauftragseingang im Vorjahr um 59,1 % auf MEUR 203,6 (2014: MEUR 497,9). Der Auftragsstand zu Jahresende 2015 lag mit MEUR 34,3 um 71,9 % unter dem Vorjahreswert (31. Dezember 2014: MEUR 122,1) und betraf im Wesentlichen das Segment High Precision Components.
    SBO gliedert ihr Geschäft in die zwei Segmente High Precision Components (Fertigung von Präzisionsbohrstrangteilen) und Oilfield Equipment (Non-Magnetic-Drill-Collars, Bohrmotoren, Circulation-Tools, Completion-Tools sowie andere Komponenten einschließlich Service- und Reparaturarbeiten). Beide Segmente waren vom Markteinbruch spürbar betroffen. Das Segment High Precision Components entwickelte sich entsprechend den reduzierten CAPEX-Ausgaben der Kunden. Auftragseingang und Umsatz gingen deutlich zurück. Dies führte zu einem negativen Ergebnis vor Steuern. Im Segment Oilfield Equipment wirkte das Herunterfahren der weltweiten Bohraktivitäten ebenfalls dämpfend auf das Geschäft. Auch hier verzeichnete SBO einen Rückgang von Auftragseingang und Umsatz.
    Investitionen
    Die Investitionen in Sachanlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2015 MEUR 22,9 (2014: MEUR 43,8). Sie beschränkten sich weitgehend auf Erhaltungsinvestitionen und Restrukturierungsmaßnahmen. Zudem investierte SBO selektiv in Standorterweiterungen.
    Die SBO-Aktie
    Die SBO-Aktie entwickelte sich im Jahr 2015 weitgehend parallel zum Ölpreis: Sie startete am 2. Jänner mit einem Kurs von EUR 60,00 in das Börsenjahr und erreichte am 11. Juni 2015 ihr Jahreshoch von EUR 67,22. Im weiteren Jahresverlauf kam sie, wie der gesamte Oilfield Service-Sektor, auf Grund des fallenden Ölpreises unter Druck und notierte zum Jahresende mit EUR 50,41 um 16,0 % unter dem Kurs zu Jahresbeginn.
    Ausblick 2016
    Die Internationale Energie Agentur (IEA) geht für 2016 von einem weiteren Anstieg des weltweiten Ölbedarfs um 1,2 mb/d auf 95,8 mb/d aus (2015: 94,6 mb/d). Auf der Angebotsseite erwartet die IEA aufgrund der massiven Kürzungen der E&P-Ausgaben in den Nicht-OPEC-Staaten, dass die Produktion in diesen Ländern in 2016 um 0,75 mb/d auf 57,0 mb/d auf sinken wird. Von großer Bedeutung wird sein, wie sich Saudi-Arabien, der Iran und Russland verhalten werden und wie lange die OPEC an ihrem Kurs festhalten wird, die Produktion auf deutlich über 30 mb/d zu halten und damit einer Erholung des Ölpreises entgegenzuwirken. Der aktuelle Kurs führt für die OPEC-Staaten zu enormen Einnahmeverlusten. Offen ist, wie lange Saudi-Arabien und die anderen OPEC-Mitglieder sich dies leisten wollen und können.
    SBO stellt sich daher auch für 2016 auf ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr ein. Aktuelle Studien gehen von einem weiteren Sinken der Ausgaben für Exploration und Produktion (E&P) im Jahr 2016 von weltweit bis zu 20% aus. Damit würden die E&P-Ausgaben erstmals seit 1986 zwei Jahre in Folge sinken. Der wesentliche Unterschied zum Marktabschwung 1986 liegt aber darin, dass heute die Öl-Nachfrage deutlich robuster und die Reservekapazität signifikant kleiner ist.
    Diese Konstellation aus sinkenden Investitionen und folglich fallendem Ölangebot sowie einer steigenden Nachfrage sollte zu einer nachhaltigen Erholung des Ölpreises führen und neue Investitionen auslösen. Wann das der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die Visibilität am Markt ist unverändert sehr gering. Eines hat die Vergangenheit in der Oilfield Service- Industrie aber gezeigt: Nach dem Abschwung kommt der Aufschwung. Und je tiefer und länger der Abschwung ist, desto steiler wird in der Regel der nächste Aufschwung.
    SBO ist aufgrund des hohen Cash Bestands, einer aktuellen Netto-Liquidität, einem positiven Free Cashflow und der hohen Eigenkapitalquote auch für eine längere Durststrecke gerüstet. Das Unternehmen wird die in 2015 umgesetzten Maßnahmen zum Gegensteuern in 2016 konsequent fortführen: So werden die Kosteneinsparungsprogramme intensiviert und die Kapazitäten entsprechend der Marktlage weiter angepasst. Die Standortoptimierung in den USA wird bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein. Die Strategie, neue Märkte für die Produkte der SBO im Segment Oilfield Equipment zu erschließen, wird konsequent fortgesetzt. Zudem ist die SBO aufgrund ihrer kerngesunden Bilanz in der Lage, die Suche nach strategisch passenden Akquisitionszielen forciert fortzuführen.
    Wichtige Kennzahlen: 2015 2014 Veränderung in %
    Umsatz MEUR 313,7 488,6 -35,8 Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
    Abschreibung (EBITDA) MEUR 55,1 149,3 -63,1 EBITDA-Marge % 17,6 30,6 - EBIT vor Einmaleffekten MEUR 3,7 106,7 -96,5 EBIT-Marge vor Einmaleffekten % 1,2 21,8 - EBIT nach Einmaleffekten MEUR -22,1 67,5 N.A. EBIT-Marge nach Einmaleffekten % -7,0 13,8 - Ergebnis vor Steuern MEUR -20,0 80,0 N.A. Ergebnis nach Steuern MEUR -19,0 54,0 N.A. Gewinn je Aktie EUR -1,19 3,38 N.A. Free Cashflow MEUR 85,1 3,4 2.373,2 Dividende je Aktie EUR 0,5* 1,50 -66,7 Mitarbeiter 1.135 1.720 -34,0

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    Unternehmen: Schoeller-Bleckmann Oilfield Equipment AG
    Hauptstrasse 2 A-2630 Ternitz Telefon: 02630/315110 FAX: 02630/315101 Email: sboe@sbo.co.at WWW: http://www.sbo.at Branche: Öl und Gas Exploration ISIN: AT0000946652 Indizes: WBI, ATX Prime, ATX Börsen: Amtlicher Handel: Wien Sprache: Deutsch

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