21.11.2016, 4002 Zeichen
Die jährliche Baader Investment Conference rund um das Oktoberfest bietet die wohl größte Auslandsbühne für österreichische börsenotierte Unternehmen.
„Deutsche Investoren schätzen bei unserer Konferenz sehr, dass sie bei uns in wenigen Tagen auch einen guten Überblick über ‚Corporate Austria‘ erhalten können“. Diese Worte stammen von Bankenchef Nico Baader. Und gemeint ist seine dreitägige Baader Investment Conference, die im September bereits zum fünften Mal in München stattgefunden und mit rund 650 Investoren aus 33 Ländern und 141 Unternehmen erneut für einen Teilnehmerrekord gesorgt hat.
Neben Unternehmen aus Deutschland seien es vor allem auch AGs aus Öster-reich, die die internationale Plattform nützen würden, um sich zu präsentieren und innerhalb der knapp 2500 Einzel- und Kleingruppengespräche ihre Kontakte zu Investoren zu vertiefen. Baader weiter: „Österreich ist für uns von großer strategischer Bedeutung, wir fühlen uns wohl“. Seit der Übernahme des schweizerischen Brokers Helvea habe man die Heimatmärkte auf Deutschland, Österreich und Schweiz, also die D-A-CH-Region, erweitert.
Pointiertes Research
Das Österreich-Research der Baader Bank wurden in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet, so u.a. beim Thomson Reuters Extel Award oder beim AnalystAward in Wien. Insgesamt werden mehr als 200 Unternehmen und über 12 Sektoren mit Fokus auf die D-A-CH-Region gecovert, immer pointiert und häufig auch mutig kontroversiell. Für das Bigger Picture formulieren 20 Senior Analysten und Aktienstrategen im Rahmen eines fundamentalen, technischen und quantitativen Top Down-Ansatzes Indexziele aus, analysieren relevante Makrothemen, definieren volkswirtschaftliche Szenarien und treffen Aussagen zum Market Timing und zu europäischen Sektortrends. Ergänzend zum Aktien-Research unterstützt das ETF-Researchprodukt der Baader Bank institutionelle Investoren bei Entscheidungen zur Asset Allocation und der Umsetzung aktiver Anlagestrategien. Zusätzlich erstellt das ETF-Researchteam der Bank Empfehlungen für kurz- und mittelfristige Handelsstrategien mit Hilfe von ETFs.
MiFID & Co. muss auch sein
Zurück zur Konferenz: Die Reihen in den Präsentationspanels waren lt. Baader ebenso gut gefüllt wie jene des Forums für Vermögensverwalter, das bereits zum dritten Mal stattfand. „Wir freuen uns besonders über die hohe Teilnehmerzahl an Vermögensverwaltern und Family Offices, die für die Baader Bank eine strategisch wichtige Zielgruppe darstellen“, so Oliver Riedel, ebenfalls Vorstandsmitglied der Baader Bank. „Mit einem speziellen Equity Trading Symposium bot die Baader Bank ein neues, zusätzliches Programmhighlight, das sich großer Nachfrage erfreute.“ Die Konferenzbesucher nutzten die Informationsplattform unter anderem, um den aktuellen Wissensstand der Experten zu Regulierungsthemen und MiFID II einzuholen.
Auch abseits der Panels und Foren habe es regen Austausch über marktbewegende Themen wie die steigende Digitalisierung innerhalb der Finanzbranche, finanzpolitische Unwägbarkeiten, Zinspolitik und Brexit gegeben. Die neuen Trends und Geschäftsstrategien der Fintechs, die durch den Einsatz internetbasierter Vertriebswege neue Nischen für Anleger eröffnen, sorgten für Diskussionsstoff. Übrigens: Baader-Stratege Robert Halver gehört zu den meistgehörten Marktteilnehmern auf boersenradio.at und runplugged.com/app aus unserem Network.
„Der große Erfolg und die positive Resonanz der Baader Investment Conference bestätigen, dass die Baader Bank mit dem weiteren Ausbau der präsentierten Geschäftsfelder strategisch auf dem richtigen Weg ist“, resümiert CEO Nico Baader. Vom 19. bis 21. September 2017 wird die nächste Baader Investment Conference in München stattfinden.
www.openingbell.eu
Und bezüglich unserer täglichen Opening Bell für die europäischen Börsen gab es auch eine Schnittmenge: Am 29.9. läutete Paralympics-Star Günther Matzinger, ein Ex-Baader Bank Mitarbeiter, der jetzt von der Bank gesponsert wird.
Aus dem Fachheft 48-50, "Ausblicke".
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