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Das war die World of Trading 2016 (Thomas Vittner)

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21.11.2016, 5242 Zeichen

Geschafft! Samstag um 1400 Nachmittags sitze ich in der Bar meines Frankfurter Hotels, trinke ein Seidl und lasse zufrieden die letzten beiden Messetage Revue passieren. Ich denke, ich kann zufrieden sein. Die Vorträge waren sehr gut besucht, wenn nicht sogar ausgebucht. Ein herzliches Danke an Alle fürs Kommen! Aber alles der Reihe nach.

Am Freitag musste ich schon um 0430 in der Früh aufstehen, weil mich das Taxi bereits um 0500 in Richtung Flughafen abholte. Da lernt man wieder die Privilegien des üblichen Trader Lebens zu schätzen, denn normalerweise stehe ich doch deutlich später auf. Die Anreise war ereignislos. Ebenso der Check in im Hotel und die Anfahrt zur Messe selbst, wobei ich diesmal trotz Regen beschloss, die paar hundert Meter vom Hotel zu Fuß zur Veranstaltungshalle zu laufen. Das tat mir nach dem Flug gut!

Auf der Messe angekommen traf ich die ersten bekannten Gesichter. Klaus von Lynx Broker lief mir über den Weg. Ebenso Kent von der Quadriga aus Berlin. Später sah ich Micha Voigt, doch wir grüßten uns nur von weitem, weil wir gerade anderweitig in Gespräche verwickelt waren. Dann sah ich Birger Schäfermeier auf seinem Messestand und dann Georg von der Münchner Verlagsgruppe.

So eine WoT ist ja wie ein Klassentreffen. Man sieht immer wieder die gleichen Gesichter. Natürlich kommen da und dort neue Leute dazu, aber der harte Kern ist stets der gleiche. Man kennt sich. Man schätzt sich. Und man verändert sich. Deswegen erkannten mich diesmal einige gar nicht, was wohl an meiner etwas veränderten Haarpracht gelegen haben muss. Manchmal – ich gestehe – war mir das gar nicht unrecht. Denn nicht immer will man mit jedem, den man kennt und sieht, auch reden. Das habe ich mir diesmal jedenfalls bei manchen erspart.

Bei den Vorträgen hatte ich ein Ziel, dass die Veranstalter der Messe ehrlich gesagt wenig freuen wird: ich nahm mir vor, dass ich den Teilnehmern so viele Basics vermitteln konnte, dass es ihre letzte WoT gewesen war, weil sie dann wüssten, wonach sie suchen müssten. Und das würden sie nicht auf einer Börsenmesse finden. Und ich bat weiters eindringlich darum, dass niemand meinen Vortrag vorzeitig verlassen soll. Denn das geschieht leider manchmal - das jemand nach 20 oder 30 Minuten geht, weil er sich etwas anderes (was eigentlich?) erwartet hat. Bei Vortrag 1 schaffte ich es. Keiner der Anwesenden ging vor dem Ende. Ich kann natürlich die Tür nicht zusperren, und wenn jemand raus will dann steht ihm das selbstverständlich frei. Aber ich denke, dass meine Grundaussage: „Trading ist ein statistisches Problem“ wichtig ist, um richtiges Trading zu verstehen.

Im zweiten Vortrag gingen ungefähr 4 oder 5 Leute vor Ende. Aber es waren auch weit mehr anwesend. Geschätzt locker über 100. Und der Vortrag war gratis. Doch auch in diesem Vortrag nahm ich mir kein Blatt vor den Mund. Wie immer eigentlich. Missstände gehören aufgezeigt, und wenn manche Broker (meist gehören die Broker und deren Machenschaften zu den Missständen…) ihre Kunden veräppeln, dann muss man die Courage haben, das auszusprechen. Auch auf einer Börsenmesse. Aber es gibt auch gute Broker. Sie wie Wh Selfinvest, die diesen zweiten Vortrag am Freitag von mir ermöglicht haben. Ein Danke von mir an dieser Stelle.

Nach meinem Vortrag am Freitag ging ich sofort ins Hotel. Ich war hundemüde. Vom frühen Aufstehen, vom vielen Sprechen, vom vielen Herumlaufen und Stehen. Eigentlich wollte ich mir ein gutes Abendessen mit Burger& Pommes gönnen. Doch ich war zu müde, um durch die halbe Stadt in mein Frankfurter Lieblings Burger Lokal zu fahren. So wurde es ein Auberginen Auflauf mit Gemüselaibchen im eigenen Hotel. Geschmacklich kaum ein Unterschied...

Die Schonung am Abend kam mir am nächsten Tag zu gute, wo ich um 0700 putzmunter aus dem Bett sprang und voll motiviert war, meine Vortagsperformance noch zu toppen. Diesmal war der Raum zu 98% voll. Mein Ziel erreichte ich allerdings knapp nicht. Ein Teilnehmer verließ den Raum zur Hälfte. Am liebsten würde ich die Leute ja fragen, warum sie gehen. Aber natürlich will ich niemanden zu nahe treten. Kann ja jeder mit seiner Zeit und mit seinem Geld machen, was er will.

Verwirrung kam bei diesem Vortrag nur einmal auf. Als nämlich der Hausfotograf vorbeikam, um ein paar Bilder zu machen. Das brachte mich dann doch ein wenig aus dem Konzept. Als er dann noch filmte, war es mit meiner Konzentration vorbei. Doch die Verwirrung dauerte maximal 2 Minuten. Dann ging er auch schon wieder. Und alles verlief wieder nach Plan.

Nach der Messe ging ich noch eine Runde durch die Stände, langweilte mich aber bereits nach 10 Minuten, so dass ich schleunigst das Weite suchte. Was soll ich mir auch anhören oder ansehen? Es ist doch immer das gleiche. Ein Referent, der vor einem Chart steht und diesen erklärt. Warum dies mit ernsthaftem Trading nichts zu tun hat, wissen die, die in einem meiner Vorträge waren. In diesem Sinne bedanke ich mich nochmals für Euer kommen. Ich hoffe auch, dass wir uns auf der Wot, falls ich als Vortragender wieder gebucht werde, nicht mehr wiedersehen. Warum wisst ihr ja jetzt. Ob ich dieses Ziel erreicht habe, wissen wir frühestens im November 2017.

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    Am Freitag musste ich schon um 0430 in der Früh aufstehen, weil mich das Taxi bereits um 0500 in Richtung Flughafen abholte. Da lernt man wieder die Privilegien des üblichen Trader Lebens zu schätzen, denn normalerweise stehe ich doch deutlich später auf. Die Anreise war ereignislos. Ebenso der Check in im Hotel und die Anfahrt zur Messe selbst, wobei ich diesmal trotz Regen beschloss, die paar hundert Meter vom Hotel zu Fuß zur Veranstaltungshalle zu laufen. Das tat mir nach dem Flug gut!

    Auf der Messe angekommen traf ich die ersten bekannten Gesichter. Klaus von Lynx Broker lief mir über den Weg. Ebenso Kent von der Quadriga aus Berlin. Später sah ich Micha Voigt, doch wir grüßten uns nur von weitem, weil wir gerade anderweitig in Gespräche verwickelt waren. Dann sah ich Birger Schäfermeier auf seinem Messestand und dann Georg von der Münchner Verlagsgruppe.

    So eine WoT ist ja wie ein Klassentreffen. Man sieht immer wieder die gleichen Gesichter. Natürlich kommen da und dort neue Leute dazu, aber der harte Kern ist stets der gleiche. Man kennt sich. Man schätzt sich. Und man verändert sich. Deswegen erkannten mich diesmal einige gar nicht, was wohl an meiner etwas veränderten Haarpracht gelegen haben muss. Manchmal – ich gestehe – war mir das gar nicht unrecht. Denn nicht immer will man mit jedem, den man kennt und sieht, auch reden. Das habe ich mir diesmal jedenfalls bei manchen erspart.

    Bei den Vorträgen hatte ich ein Ziel, dass die Veranstalter der Messe ehrlich gesagt wenig freuen wird: ich nahm mir vor, dass ich den Teilnehmern so viele Basics vermitteln konnte, dass es ihre letzte WoT gewesen war, weil sie dann wüssten, wonach sie suchen müssten. Und das würden sie nicht auf einer Börsenmesse finden. Und ich bat weiters eindringlich darum, dass niemand meinen Vortrag vorzeitig verlassen soll. Denn das geschieht leider manchmal - das jemand nach 20 oder 30 Minuten geht, weil er sich etwas anderes (was eigentlich?) erwartet hat. Bei Vortrag 1 schaffte ich es. Keiner der Anwesenden ging vor dem Ende. Ich kann natürlich die Tür nicht zusperren, und wenn jemand raus will dann steht ihm das selbstverständlich frei. Aber ich denke, dass meine Grundaussage: „Trading ist ein statistisches Problem“ wichtig ist, um richtiges Trading zu verstehen.

    Im zweiten Vortrag gingen ungefähr 4 oder 5 Leute vor Ende. Aber es waren auch weit mehr anwesend. Geschätzt locker über 100. Und der Vortrag war gratis. Doch auch in diesem Vortrag nahm ich mir kein Blatt vor den Mund. Wie immer eigentlich. Missstände gehören aufgezeigt, und wenn manche Broker (meist gehören die Broker und deren Machenschaften zu den Missständen…) ihre Kunden veräppeln, dann muss man die Courage haben, das auszusprechen. Auch auf einer Börsenmesse. Aber es gibt auch gute Broker. Sie wie Wh Selfinvest, die diesen zweiten Vortrag am Freitag von mir ermöglicht haben. Ein Danke von mir an dieser Stelle.

    Nach meinem Vortrag am Freitag ging ich sofort ins Hotel. Ich war hundemüde. Vom frühen Aufstehen, vom vielen Sprechen, vom vielen Herumlaufen und Stehen. Eigentlich wollte ich mir ein gutes Abendessen mit Burger& Pommes gönnen. Doch ich war zu müde, um durch die halbe Stadt in mein Frankfurter Lieblings Burger Lokal zu fahren. So wurde es ein Auberginen Auflauf mit Gemüselaibchen im eigenen Hotel. Geschmacklich kaum ein Unterschied...

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