08.10.2017
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Die Aktienmarktrallye der letzten Monate, besser, des aktuellen Jahres stellt sich wei- terhin als sehr robust dar. Neben dem S&P 500 , welcher abermals ein Allzeithoch erreichte, konnte auch der deutsche Leitindex DAX neue Rekordstände verbuchen. Grundsätzlich verzeichneten beinahe alle von uns prognostizierten Indizes eine positive Performance, wobei neben dem Hang Seng CE der DAX am stärksten stieg. Während die positiven Konjunkturnachrichten die Märkte weiterhin stützen dürften, scheinen aktuell vor allem politische Themen beherrschend zu sein. Das Unabhängig- keitsreferendum in Katalonien und sich daraus ergebende mögliche Folgen dürften vor allem den lokalen Markt belasten. Der spanische Leitindex IBEX 35 verlor bis Donnerstag 1,6 %, wobei hauptsächlich Banken im Minus waren. Auch in den USA beeinflussen aktuelle politische Entscheidungen das Marktgeschehen. Einerseits ist aktuell die Steuerreform wieder in aller Munde. Dabei schwankt die Wahrnehmung zwischen euphorisch, sobald sich ein Fortschritt in der Planung zeigt und besorgt, wenn es um Themen wie Finanzierung und tatsächliche Beschlussfassung im Reprä- sentantenhaus bzw. Senat geht. Darüber hinaus scheint die Diskussion langsam in den Fokus zu rücken, wer als neuer Chef der US-Fed Janet Yellen folgen sollte. Aktuell werden Kevin Warsh und Jerome Powell als Favoriten gehandelt, wobei vor allem Letzterer eher als „taubenhaft“ und damit von der geldpolitischen Ausrichtung näher an Yellen gesehen wird. Damit würden Überraschungen in der US-Geldpolitik und damit negative Auswirkungen auf Aktienmärkte ausbleiben. Eine diesbezügliche personelle Entscheidung wird in den nächsten paar Wochen erwartet. Der dritte Ein- flussfaktor auf den US-Markt ist die Unternehmensberichtssaison.
Nächste Woche kommen mit Citigroup, JPMorgan (Donnerstag) und Bank of America (Freitag) die Finanzschwergewichte. Die Gewinnerwartungen für im S&P 500 notierte Finanzunternehmen liegen bei ca. -1,8 % p.a., das Gesamtjahr 2017 sollte jedoch mit 1,2 % p.a. positiv ausfallen. Für den Gesamtindex deuten die Konsensusschätzungen auf ein Gewinnwachstum von 4,3 % p.a. in Q3. Seit Ende des zweiten Quartals (30. Juni) wurden die Gewinnschätzungen von 8,4 % p.a. nach unten revidiert, weshalb in unseren Augen ein Übertreffen der Schätzungen sehr wahrscheinlich ist. Darüber hinaus profitierten die Unternehmen auch vom schwächeren USD.
Zwar scheint die Luft nach oben an den Aktienmärkten immer dünner zu werden, wir glauben jedoch nicht, dass es zu gröberen Konsolidierungen kommen könnte, solange der Konjunkturmotor noch weiterhin brummt. Auf Sicht von sechs Monaten sehen wir alle Indizes höher als jetzt und verbleiben somit auf „Kauf“.
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Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Strabag, Zumtobel, Lenzing, Agrana, Uniqa, Wolford, RBI, OMV, Porr, Palfinger, Fabasoft, Rosgix, Erste Group, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, Wiener Privatbank, Warimpex, Frauenthal, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Österreichische Post, Semperit, Telekom Austria, Deutsche Post, Caterpillar.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)186885
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AT&S
Austria Technologie & Systemtechnik AG (AT&S) ist europäischer Marktführer und weltweit einer der führenden Hersteller von Leiterplatten und IC-Substraten. Mit 9.526 Mitarbeitern entwickelt und produziert AT&S an sechs Produktionsstandorten in Österreich, Indien, China und Korea und ist mit einem Vertriebsnetzwerk in Europa, Asien und Nordamerika präsent. (Stand 06/17)
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08.10.2017, 4562 Zeichen
08.10.2017
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Die Aktienmarktrallye der letzten Monate, besser, des aktuellen Jahres stellt sich wei- terhin als sehr robust dar. Neben dem S&P 500 , welcher abermals ein Allzeithoch erreichte, konnte auch der deutsche Leitindex DAX neue Rekordstände verbuchen. Grundsätzlich verzeichneten beinahe alle von uns prognostizierten Indizes eine positive Performance, wobei neben dem Hang Seng CE der DAX am stärksten stieg. Während die positiven Konjunkturnachrichten die Märkte weiterhin stützen dürften, scheinen aktuell vor allem politische Themen beherrschend zu sein. Das Unabhängig- keitsreferendum in Katalonien und sich daraus ergebende mögliche Folgen dürften vor allem den lokalen Markt belasten. Der spanische Leitindex IBEX 35 verlor bis Donnerstag 1,6 %, wobei hauptsächlich Banken im Minus waren. Auch in den USA beeinflussen aktuelle politische Entscheidungen das Marktgeschehen. Einerseits ist aktuell die Steuerreform wieder in aller Munde. Dabei schwankt die Wahrnehmung zwischen euphorisch, sobald sich ein Fortschritt in der Planung zeigt und besorgt, wenn es um Themen wie Finanzierung und tatsächliche Beschlussfassung im Reprä- sentantenhaus bzw. Senat geht. Darüber hinaus scheint die Diskussion langsam in den Fokus zu rücken, wer als neuer Chef der US-Fed Janet Yellen folgen sollte. Aktuell werden Kevin Warsh und Jerome Powell als Favoriten gehandelt, wobei vor allem Letzterer eher als „taubenhaft“ und damit von der geldpolitischen Ausrichtung näher an Yellen gesehen wird. Damit würden Überraschungen in der US-Geldpolitik und damit negative Auswirkungen auf Aktienmärkte ausbleiben. Eine diesbezügliche personelle Entscheidung wird in den nächsten paar Wochen erwartet. Der dritte Ein- flussfaktor auf den US-Markt ist die Unternehmensberichtssaison.
Nächste Woche kommen mit Citigroup, JPMorgan (Donnerstag) und Bank of America (Freitag) die Finanzschwergewichte. Die Gewinnerwartungen für im S&P 500 notierte Finanzunternehmen liegen bei ca. -1,8 % p.a., das Gesamtjahr 2017 sollte jedoch mit 1,2 % p.a. positiv ausfallen. Für den Gesamtindex deuten die Konsensusschätzungen auf ein Gewinnwachstum von 4,3 % p.a. in Q3. Seit Ende des zweiten Quartals (30. Juni) wurden die Gewinnschätzungen von 8,4 % p.a. nach unten revidiert, weshalb in unseren Augen ein Übertreffen der Schätzungen sehr wahrscheinlich ist. Darüber hinaus profitierten die Unternehmen auch vom schwächeren USD.
Zwar scheint die Luft nach oben an den Aktienmärkten immer dünner zu werden, wir glauben jedoch nicht, dass es zu gröberen Konsolidierungen kommen könnte, solange der Konjunkturmotor noch weiterhin brummt. Auf Sicht von sechs Monaten sehen wir alle Indizes höher als jetzt und verbleiben somit auf „Kauf“.
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