24.06.2018
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Seitdem wir unsere kurzfristige Aktienmarkt-Empfehlung letzten Freitag auf Verkauf gedreht haben, haben die meisten Börsen deutlich nachgegeben. Das gilt insbesondere für Asien (Hongkong 6-Monatstief, Korea und MSCI EM 9 Monatstief, Festland-China 1-Jahrestief), aber auch die meisten übrigen Märkte tendierten deutlich schwächer. Haupttreiber dahinter sind aus unserer Sicht die befürchtete weitere Eskalation der Handelskriegsrhetorik und wachsendes Bewusstsein am Markt für deren negative Konsequenzen. So hat Daimler am Mittwoch mit einer Gewinnwarnung eindrucksvoll vor den negativen Konsequenzen gewarnt und den ganzen europäischen Automobilsektor nach unten gezogen. Aber auch der Rückgang eines wichtigen US-Konjunkturbarometers, des Philly Fed Index, auf ein 11⁄2Jahrestief am Donnerstag kann als Anzeichen interpretiert werden, dass die US-Firmen zunehmend besorgter über die negativen Geschäftskonsequenzen werden. Auch kommende Woche sollten die meisten Konjunktur-Vorlaufindikatoren (z.B. ifo) weiter nachgeben, was die Marktstimmung kaum verbessern dürfte.
Da letztendlich niemand an einer Beschädigung der Weltwirtschaft durch einen eskalierenden Handelskrieg interessiert sein kann (auch nicht die – Unternehmer-dominierten – US-Republikaner), hoffen wir immer noch, dass die gegenseitigen Drohungen letztendlich nicht weit genug umgesetzt werden, um die Konjunktur ernsthaft zu beschädigen. Der langfristige Aufwärtstrend auf den Aktienmärkten bleibt in dem Fall intakt und die aktuelle Bewegung würde sich auf eine Korrektur beschränken. Allerdings erwarten wir selbst in diesem (positiven) Fall, dass sich die Drohkulisse aus gegenseitigen Handelssanktionen zuerst noch weiter aufbaut, um maximalen Druck für Verhandlungen zu schaffen. Das sollte für eine deutliche Marktkorrektur ausreichen, die tief genug geht, um anschließend wieder kurzfristige Kaufsignale unserer entsprechenden Aktienmarktindikatoren auszulösen (wie schon im Frühjahr). Der bisherige bescheidene Aktienmarktrückgang qualifiziert sich dafür bei weitem noch nicht, unsere kurzfristige Aktienmarktempfehlung bleibt deshalb auf Verkauf.
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unsere_kurzfristige_aktienmarktempfehlung_bleibt_auf_verkauf
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Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Seitdem wir unsere kurzfristige Aktienmarkt-Empfehlung letzten Freitag auf Verkauf gedreht haben, haben die meisten Börsen deutlich nachgegeben. Das gilt insbesondere für Asien (Hongkong 6-Monatstief, Korea und MSCI EM 9 Monatstief, Festland-China 1-Jahrestief), aber auch die meisten übrigen Märkte tendierten deutlich schwächer. Haupttreiber dahinter sind aus unserer Sicht die befürchtete weitere Eskalation der Handelskriegsrhetorik und wachsendes Bewusstsein am Markt für deren negative Konsequenzen. So hat Daimler am Mittwoch mit einer Gewinnwarnung eindrucksvoll vor den negativen Konsequenzen gewarnt und den ganzen europäischen Automobilsektor nach unten gezogen. Aber auch der Rückgang eines wichtigen US-Konjunkturbarometers, des Philly Fed Index, auf ein 11⁄2Jahrestief am Donnerstag kann als Anzeichen interpretiert werden, dass die US-Firmen zunehmend besorgter über die negativen Geschäftskonsequenzen werden. Auch kommende Woche sollten die meisten Konjunktur-Vorlaufindikatoren (z.B. ifo) weiter nachgeben, was die Marktstimmung kaum verbessern dürfte.
Da letztendlich niemand an einer Beschädigung der Weltwirtschaft durch einen eskalierenden Handelskrieg interessiert sein kann (auch nicht die – Unternehmer-dominierten – US-Republikaner), hoffen wir immer noch, dass die gegenseitigen Drohungen letztendlich nicht weit genug umgesetzt werden, um die Konjunktur ernsthaft zu beschädigen. Der langfristige Aufwärtstrend auf den Aktienmärkten bleibt in dem Fall intakt und die aktuelle Bewegung würde sich auf eine Korrektur beschränken. Allerdings erwarten wir selbst in diesem (positiven) Fall, dass sich die Drohkulisse aus gegenseitigen Handelssanktionen zuerst noch weiter aufbaut, um maximalen Druck für Verhandlungen zu schaffen. Das sollte für eine deutliche Marktkorrektur ausreichen, die tief genug geht, um anschließend wieder kurzfristige Kaufsignale unserer entsprechenden Aktienmarktindikatoren auszulösen (wie schon im Frühjahr). Der bisherige bescheidene Aktienmarktrückgang qualifiziert sich dafür bei weitem noch nicht, unsere kurzfristige Aktienmarktempfehlung bleibt deshalb auf Verkauf.
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