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Flughafen Wien verbesserte nicht nur Ergebnis-, sondern auch Energie-Kennzahlen

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28.07.2018, 3688 Zeichen

Der Flughafen Wien konnte seit 2012 bis heute eigenen Angaben zufolge deutliche Verbesserungen in seinen Umweltkennzahlen erreichen. 2018 entsteht am Standort die bereits vierte Photovoltaik-Anlage mit rund 8.000 m² Solarfläche, neue Abfallcontainer informieren beim Erreichen der Füllkapazität vollautomatisch den Entsorgungsdienst und im Rahmen eines Forschungsprojektes mit der TU-Wien arbeitet der Flughafen an der „Smart Airport City“: Diese und viele weitere Maßnahmen hat die Flughafen Wien AG heute in ihrem neuen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt.
 
„Die erfolgreiche Entwicklung zeigt, dass ein effizientes Umweltmanagement es möglich macht, produktiver zu werden, Kundenzufriedenheit und Servicequalität zu steigern, Energieverbrauch und Umweltfreundlichkeit zu verbessern und positive soziale Akzente für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu realisieren. Der Flughafen Wien wird die Investitionen in die Nachhaltigkeitsstrategie auch in Zukunft konsequent fortsetzen. Unser Ziel: Der umweltfreundlichste Airport Europas zu werden“, stellt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, fest.
 
Dringende Anpassung von Normen und technischen Vorschriften notwendig
Vorstand Ofner weiter: „In der Praxis konterkarieren Normen und technische Vorgaben leider vielfach die Energieeffizienzbemühungen: So leuchten am Airport in den 150 Bauwerken rund 20.000 Fluchtwegslampen 365 Tage im Jahr 24 Stunden lang und verbrauchen mehr als 2 Mio. kWh Strom –  auch dann, wenn sich niemand im Gebäude aufhalten kann. Bei der Planung und Umsetzung hochenergieeffizienter Bürogebäude muss man einen wahren Hindernislauf durch entgegenstehende  Normen  und  technische Auslegungsvorschriften bewältigen.“
 
Verbesserung bei allen Energiekennzahlen
Der Flughafen Wien erzielt deutliche Verbesserungen in seiner Energiebilanz: Durch mehr als 100 Energiesparmaßnahmen, wie den Einsatz von LED-Leuchtmitteln in den Parkhäusern, die Neukonzeption der Klima- und Lüftungsinfrastruktur sowie die Errichtung von drei Photovoltaik-Anlagen, konnte der Gesamtenergieverbrauch um 18,4% von 2012 (8,25 kWh/VE) bis 2017 (6,73 kWh/VE) reduziert werden. Im selben Zeitraum konnte der Stromverbrauch um 20,4% verringert werden. Die Nutzung von nachhaltigen Ressourcen steht für den Airport im Vordergrund: Mit einer Gesamtfläche von rund 8.000 m² betreibt die Flughafen Wien AG bereits heute eine der größten Photovoltaik-Anlagen Österreichs. Eine weitere Anlage – die Vierte am Standort – wird 2018 in Betrieb gehen. Auch setzt der Airport verstärkt auf Elektromobilität: 37 Cateringfahrzeuge werden auf E-Fahrzeuge umgestellt und 30 neue E-Passagierbusse wurden ausgeschrieben, im nächsten Schritt werden die Hubbühnen auf Elektro-Antrieb umgestellt. Damit können jährlich mehr als 275.000 Liter Diesel eingespart werden. Im Rahmen eines großangelegten Forschungsprojekts erarbeitet der Flughafen Wien weitere Schritte zur Forcierung von E-Mobilität am gesamten Standort.
 
Fast halbiert: 43% weniger CO2-Emissionen seit 2012 – Ziel: CO2-neutraler Airport
Von 2012 bis 2017 konnte der Flughafen Wien die von ihm beeinflussbaren CO2-Emissionen um 43% verringern und damit deutlich reduzieren. Für die erfolgreich gesetzten Maßnahmen wurde die Flughafen Wien AG im Jahr 2017 nach ACAS Level 3 zertifiziert, ein internationales, vierstufiges, Programm der weltweiten Flughafenvereinigung ACI (Airport Council International) zur Reduktion der CO2-Emissionen von Flughäfen. Ziel des Flughafen Wien ist es, ein komplett CO2-neutraler Betrieb zu werden. Bereits seit 2015 ist der Flughafen Wien für sein vorbildliches Umweltmanagement nach EMAS (Eco Management & Audit Scheme), einem Programm der Europäischen Union, zertifiziert.



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Uhrzeit:  19:03:07
Veränderung zu letztem SK:  -0.57%
Letzter SK:  52.40 ( 3.15%)



 

Bildnachweis

1. Flughafen Wien, Airport City, Flaggen Wien, Niederösterreich, EU , (© photaq.com)   >> Öffnen auf photaq.com

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Flughafen Wien, Airport City, Flaggen Wien, Niederösterreich, EU, (© photaq.com)


Autor
Christine Petzwinkler
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