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30.10.2018, 1589 Zeichen

Brokerjet zur freien Entnahme. Die ERSTE wollte damals nichts für die Zusammenführung der IT-Systeme ausgeben. Das wäre auch gar nicht notwendig gewesen, wenn man nicht die unabhängige Bank Brokerjet (ecetra Central European e-Finance AG) in die ERSTE fusioniert hätte. Hätte man Brokerjet eigenständig belassen, hätte man die Tochter an einen Mitbewerber verkaufen können. Vielleicht an einen ganz kleinen, der mit einem Schlag groß geworden wäre. Intelligente Banken machen das so. VB-Direkt wurde an Direktanlage.at (die mit der roten Ratte; wo ich mal ein paar Beate-Uhse-Aktien gewonnen habe) verkauft, es gab keine Verlierer: Die Volksbank war die Tochter endlich los, bekam noch Geld dafür, die Kunden durften ihre Depots behalten, brauchten sich keine neue Bank suchen und wurden weiter betreut, und Direktanlage.at hat sich über einen schönen Kundenzuwachs freuen dürfen, was es leichter machte, die kritische Masse zu erreichen, die ein Broker braucht. 38.000 Kunden sind nicht wenig. Dadat z.B. hat nach mehr als einem Jahr trotz durchaus ansprechender Spesen angeblich rund 8.000 Kunden und freut sich über diese, Wachstum ist einfach notwendig für einen Broker.

Noch was: Wenn die ERSTE die immer noch wertvolle Marke Brokerjet nicht verwendet, steht diese Marke für jedermann, der sie gebrauchen will, zur freien Entnahme. Da kann ein kleiner Broker schnell Bekanntheit erlangen, wenn er sich den Namen Brokerjet zulegt. Der ERSTE ist das wohl egal, die wird die Marke nicht mehr nutzen.

(Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 30.10.)



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    Brokerjet zur freien Entnahme? (Günter Luntsch)


    30.10.2018, 1589 Zeichen

    Brokerjet zur freien Entnahme. Die ERSTE wollte damals nichts für die Zusammenführung der IT-Systeme ausgeben. Das wäre auch gar nicht notwendig gewesen, wenn man nicht die unabhängige Bank Brokerjet (ecetra Central European e-Finance AG) in die ERSTE fusioniert hätte. Hätte man Brokerjet eigenständig belassen, hätte man die Tochter an einen Mitbewerber verkaufen können. Vielleicht an einen ganz kleinen, der mit einem Schlag groß geworden wäre. Intelligente Banken machen das so. VB-Direkt wurde an Direktanlage.at (die mit der roten Ratte; wo ich mal ein paar Beate-Uhse-Aktien gewonnen habe) verkauft, es gab keine Verlierer: Die Volksbank war die Tochter endlich los, bekam noch Geld dafür, die Kunden durften ihre Depots behalten, brauchten sich keine neue Bank suchen und wurden weiter betreut, und Direktanlage.at hat sich über einen schönen Kundenzuwachs freuen dürfen, was es leichter machte, die kritische Masse zu erreichen, die ein Broker braucht. 38.000 Kunden sind nicht wenig. Dadat z.B. hat nach mehr als einem Jahr trotz durchaus ansprechender Spesen angeblich rund 8.000 Kunden und freut sich über diese, Wachstum ist einfach notwendig für einen Broker.

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    (Der Input von Günter Luntsch für den http://www.boerse-social.com/gabb vom 30.10.)



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