30.11.2018, 2003 Zeichen
Warimpex hat Zahlen für die ersten drei Quartale vorgelegt. In den ersten neun Monaten des Berichtsjahres verringerten sich die Umsatzerlöse im Hotelbereich aufgrund der reduzierten Zimmeranzahl aus dem Teilportfolioverkauf im Frühjahr 2017 von 24,6 Mio. Euro auf 9,7 Mio. Euro. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von Büroimmobilien erhöhten sich dagegen von 9,6 Mio. auf 11,3 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf die Fertigstellung des vollvermieteten Multifunktionsgebäudes Bykovskaya in der Airportcity St. Petersburg Ende Mai 2017 und den Erwerb der beiden voll vermieteten Bürohäuser Mogilska 41 in Krakau und B52 in Budapest zurückzuführen. Insgesamt ging der Konzernumsatz von 35,5 Mio. auf 21,6 Mio. Euro zurück. Durch den geringeren Ergebnisbeitrag aus Hotelumsätzen und das Ausbleiben von Immobilienveräußerungsgewinnen im laufenden Geschäftsjahr reduzierte sich auch das EBITDA von 31,8 Mio. auf 4,4 Mio. Euro. Das EBIT ging von 45,5 Mio. auf 4,2 Mio. Euro zurück. Das Finanzergebnis inklusive Joint Ventures verbesserte sich zwar von EUR -11,5 Mio. auf EUR -10,6 Mio., wurde aber durch nicht zahlungswirksame Wechselkursverluste in Höhe von -8,6 Mio. Euro belastet. Das Periodenergebnis für die ersten drei Quartale 2018 liegt bei -6,5 Mio. Euro (1-9 2017: 34,2 Mio.).
Wichtige Schritte, das Immobilienportfolio rasch wiederaufzubauen, hat Warimpex nach dem Berichtszeitraum mit zwei Büroprojekten in Polen gesetzt. Ein weiterer Fokus des Unternehmens liegt auf cashflowbringenden Akquisitionen.
Neben dem fortbestehenden Engagement in den CEE-Kernmärkten Polen und Ungarn prüft Warimpex auch Optionen in Westeuropa und sieht hier durchaus Akquisitionspotenzial - in einem Fall seien die Verhandlungen bereits fortgeschritten, so das Unternehmen. Das Jahr 2018 gilt als Übergangsjahr nach dem Teilportfolioverkauf des Vorjahres. Aufgrund der heurigen Eröffnung des Ogrodowa Office in Łódź erwartet das Unternehmen für 2019 eine deutliche Umsatzsteigerung sowie eine Verbesserung des Bruttoertrags.
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Warimpex, Mogilska Office in Krakau, Credit: Warimpex
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