07.04.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Der Auftakt des zweiten Quartals 2019 verlief ähnlich positiv wie der Jahresauftakt und folglich notierten wichtige Leitindizes im Wochenverlauf höher. Im Speziellen wurde die Laune der Anleger von überraschend guten Zahlen der Stim- mungsindikatoren aus China angefeuert. So drehten sowohl der offizielle PMIals auch der Caixin PMI erstmals seit längerem wieder in den positiven Bereich über 50, was darauf deutet, dass die Erwartungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in China deutlich gestiegen sind. Zusätzlich haben die chinesischen PMIs zuletzt einen Vorlauf von ein paar Monaten auf die europäischen PMIs, was auch auf eine Aufhellung der Konjunkturerwartungen in Europa hindeuten könnte. Ein derartiges Szenario halten wir für realistisch. Dem entgegen stehen aber zuletzt schwache deutsche Wirtschaftszahlen sowie das anhaltende Geplänkel um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Fortschritte wurden aber an anderer Front signalisiert: Bei den anhaltenden Verhandlungen über den Handelskonflikt zwischen China und den USA dürfte es beim Besuch von Chinas Vize-Premier Liu He in Washington zu weiteren Annäherungen gekommen sein. Beide Seiten zeigten sich zuversichtlich in naher Zukunft konkrete Ergebnisse vorlegen zu können. Ein amikaler Ausgang würde die Konjunktursorgen sowohl für China als auch die USA zumindest kurzfristig aus dem Rampenlicht verdrängen und die Aktienmärkte nochmal Richtung Höchststände antreiben.
Mit der nächsten Woche steht der Auftakt zur US-Berichtsaison ins Haus steht. Nachdem die Effekte der Steuersenkungen der Regierung Trump diesmal keine Rolle mehr spielen werden, wird das Gewinnwachstum schwächer ausfallen Da uns aber die bereits negativen Erwartungen übertrieben erscheinen, halten wir positive Überraschungen für wahrscheinlich.
Dies ändert auch nichts an unserem grundsätzlichen Ausblick von zunächst weiteren Anstiegen, ehe wir gegen Ende 2019 einen signifikanten Rückgang an den Märkten erwarten, wenn sich 2020 eine deutliche Konjunkturabkühlung in den Vereinigten Staaten abzeichnet. Bestätigt wurde diese Sicht durch die zwischenzeitliche Invertierung der US-Zinskurve (konkret gemeint ist in diesem Fall, dass die 10-Jahres Anleiherendite unter dem 3-Monats Zinssatz gefallen ist), welche gemeinhin als verlässlicher Rezessionsvorlaufindikator gilt. In Summe sehen wir aufgrund der zuvor skizzierten Einflussfaktoren aber insgesamt Aufwärtspotential Richtung Sommer und belassen unsere Empfehlungen für alle Aktienindizes bis auf weiteres unverändert.
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Aktien auf dem Radar:Rosenbauer, Österreichische Post, RBI, Semperit, EuroTeleSites AG, FACC, Amag, Bajaj Mobility AG, Bawag, Frequentis, CA Immo, Erste Group, EVN, Verbund, Strabag, BKS Bank Stamm, Athos Immobilien, BTV AG, Oberbank AG Stamm, CPI Europe AG, Telekom Austria.
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A1 Telekom Austria
Die an der Wiener Börse notierte A1 Telekom Austria Group ist führender Provider für digitale Services und Kommunikationslösungen im CEE Raum mit mehr als 24 Millionen Kunden in sieben Ländern und bietet Kommunikationslösungen, Payment und Unterhaltungsservices sowie integrierte Business Lösungen an.
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07.04.2019, 4287 Zeichen
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Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: Der Auftakt des zweiten Quartals 2019 verlief ähnlich positiv wie der Jahresauftakt und folglich notierten wichtige Leitindizes im Wochenverlauf höher. Im Speziellen wurde die Laune der Anleger von überraschend guten Zahlen der Stim- mungsindikatoren aus China angefeuert. So drehten sowohl der offizielle PMIals auch der Caixin PMI erstmals seit längerem wieder in den positiven Bereich über 50, was darauf deutet, dass die Erwartungen bezüglich der wirtschaftlichen Entwicklung in China deutlich gestiegen sind. Zusätzlich haben die chinesischen PMIs zuletzt einen Vorlauf von ein paar Monaten auf die europäischen PMIs, was auch auf eine Aufhellung der Konjunkturerwartungen in Europa hindeuten könnte. Ein derartiges Szenario halten wir für realistisch. Dem entgegen stehen aber zuletzt schwache deutsche Wirtschaftszahlen sowie das anhaltende Geplänkel um den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. Fortschritte wurden aber an anderer Front signalisiert: Bei den anhaltenden Verhandlungen über den Handelskonflikt zwischen China und den USA dürfte es beim Besuch von Chinas Vize-Premier Liu He in Washington zu weiteren Annäherungen gekommen sein. Beide Seiten zeigten sich zuversichtlich in naher Zukunft konkrete Ergebnisse vorlegen zu können. Ein amikaler Ausgang würde die Konjunktursorgen sowohl für China als auch die USA zumindest kurzfristig aus dem Rampenlicht verdrängen und die Aktienmärkte nochmal Richtung Höchststände antreiben.
Mit der nächsten Woche steht der Auftakt zur US-Berichtsaison ins Haus steht. Nachdem die Effekte der Steuersenkungen der Regierung Trump diesmal keine Rolle mehr spielen werden, wird das Gewinnwachstum schwächer ausfallen Da uns aber die bereits negativen Erwartungen übertrieben erscheinen, halten wir positive Überraschungen für wahrscheinlich.
Dies ändert auch nichts an unserem grundsätzlichen Ausblick von zunächst weiteren Anstiegen, ehe wir gegen Ende 2019 einen signifikanten Rückgang an den Märkten erwarten, wenn sich 2020 eine deutliche Konjunkturabkühlung in den Vereinigten Staaten abzeichnet. Bestätigt wurde diese Sicht durch die zwischenzeitliche Invertierung der US-Zinskurve (konkret gemeint ist in diesem Fall, dass die 10-Jahres Anleiherendite unter dem 3-Monats Zinssatz gefallen ist), welche gemeinhin als verlässlicher Rezessionsvorlaufindikator gilt. In Summe sehen wir aufgrund der zuvor skizzierten Einflussfaktoren aber insgesamt Aufwärtspotential Richtung Sommer und belassen unsere Empfehlungen für alle Aktienindizes bis auf weiteres unverändert.
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Aufwärts, steigend, nach oben, leuchten
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