28.05.2019, 2177 Zeichen
Der heimische Baukonzern Porr AG ist gut ins Jahr gestartet. Mit über 7,4 Mrd. Euro (+10,8%) erzielte die Porr einen Rekord-Auftragsbestand. Branchentypisch erzielt der Bausektor im 1. Quartal negative Ergebnisbeiträge. Das Ergebnis vor Steuern konnte auf -11,8 Mio. Euro um 9,2 % verbessert werden. Die EBT-Marge stieg auf -1,1 % (Vorjahr: -1,3 %).
„Die Nachfragedynamik im Bausektor ist wie erwartet auf einem hohen Niveau geblieben. Unsere Branche erlebt dazu einen technologischen Wandel und ist mit einer Vielzahl an Herausforderungen konfrontiert. Die Performance der Porr im ersten Quartal unterstreicht unseren Kurs – es gilt weiterhin Ertrag vor Wachstum. Der Rekord-Auftragsbestand gibt uns die Feuerkraft dafür“, sagt Karl-Heinz Strauss, CEO der Porr.
In den ersten drei Monaten 2019 erwirtschaftete die Porr eine Produktionsleistung von 1.047 Mio. Euro. Trotz des außergewöhnlich starken Vorjahres konnte ein moderater Zuwachs von 3,0 % erzielt werden. Deutschland und Österreich blieben dabei mit rund 68 % die wichtigsten Märkte der Porr. Die Umsatzerlöse erhöhten sich im selben Zeitraum um 4,2 % auf 945,4 Mio. Euro. Das Periodenergebnis verbesserte sich auf -9,1 Mio. Euro, das Ergebnis je Aktie blieb somit mit -0,36 Euro stabil.
Das Volumen der Neuaufträge lag bei 1.370 Mio. Euro und wuchs leicht um 1,5 % oder 20 Mio. Euro. Zum Rekord-Niveau des Jahres kamen zahlreiche Aufträge, darunter das Großprojekt für den Bau der Fernstraße E1 zwischen Eggemoen und Åsbyda in Norwegen sowie, gemeinsam mit einem Konsortium, die Modernisierung der S31 Schnellstraße in Österreich. In einem herausfordernden Marktumfeld stärkt der hohe Auftragsbestand die Position der Porr essentiell und sichert die Kapazitätsauslastung über 2019 hinaus.
Im Ausblick heißt es: Auf Basis des aktuellen Marktumfelds in den Heimmärkten und des hohen Auftragsbestands ist der Vorstand optimistisch, das hohe Leistungsniveau von 5.593 Mio. Euro auch 2019 moderat steigern zu können. Der tatsächliche Geschäftsverlauf im Jahr 2019 könne allerdings – abhängig von exogenen politischen und wirtschaftlichen Faktoren sowie der Saisonalität der Baubranche – von den aktuellen Erwartungen abweichen.
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Porr, Tower, Wien, Credit: Porr
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