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Zumtobel-CEO: "Wir haben die Talsohle hinter uns gelassen"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



27.06.2019, 3805 Zeichen

Die Zumtobel Group hat Zahlen für das "Übergangsjahr" 2018/19 vorgelegt, die Unternehmensangaben zufolge erwartungsgemäß ausgefallen sind. Der Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 2018/19 beläuft sich auf 1.162,0 Mio. Euro (minus 2,9% im Vergleich zur Vorjahresperiode). Gründe für den Rückgang seien der intensive Preiswettbewerb in der Beleuchtungsindustrie sowie deutlich weniger Umsätze in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien (rund minus 11%). Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT steigt im Geschäftsjahr 2018/19 um 8,0 Mio. Euro auf 27,6 Mio. Euro. Die Umsatzrendite verbessert sich entsprechend von 1,6% auf 2,4%. Somit sei die in Aussicht gestellte Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2018/19 – eine leichte Verbesserung des bereinigten Gruppen-EBIT gegenüber dem Vorjahr (GJ 2017/18: 19,7 Mio. EUR) – erreicht worden, so das Unternehmen. Die Verbesserung der Gruppen-Profitabilität sei zum Großteil auf die vom Vorstand eingeleiteten Effizienz- und Einsparmaßnahmen zurückzuführen.

„Das Geschäftsjahr 2018/19 war für die Zumtobel Group ein Übergangsjahr. Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und konnten durch den eingeleiteten Restrukturierungskurs eine Verbesserung der Profitabilität erreichen. Somit haben wir den Ausblick für das Geschäftsjahr erfüllt. Nun gilt der Blick nach vorne“, kommentiert Zumtobel Group CEO Alfred Felder das Bilanzergebnis und ergänzt: „Das Geschäftsjahr 2019/20 wird für die Zumtobel Group ein Aufbruchsjahr. Wir haben die Talsohle hinter uns gelassen und sind auf dem Weg zurück zu nachhaltigem Erfolg. Unser erklärtes Ziel ist es, trotz eines schwächelnden Marktumfelds, wieder zu wachsen und unsere Profitabilität weiter zu verbessern.“

 Die aus den Restrukturierungsmaßnahmen resultierenden negativen Sondereffekte in Höhe von 25,0 Mio. Euro führen zu einem negativen Periodenergebnis in Höhe von 15,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (GJ 2017/18: minus 46,7 Mio. Euro) konnte der Nettoverlust aber deutlich verringert werden. Die Restrukturierungsaufwendungen seien vorwiegend auf eine Verschlankung im Vertriebs- und Verwaltungsbereich sowie die stufenweise Schließung der Produktion im Komponentenwerk in Jennersdorf bis November 2019 zurückzuführen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisentwicklung ist für das Geschäftsjahr 2018/19 keine Dividendenausschüttung geplant.

Die Entwicklungen im vierten Quartal würden zuversichtlich mit Blick auf das neue Geschäftsjahr 2019/20 stimmen. Erstmals seit 13 Quartalen habe die Zumtobel Group mit Umsatzerlösen in Höhe von 298,2 Mio. Euro wieder ein Umsatzwachstum von 3,4% erzielen können.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand ein leichtes Umsatzwachstum sowie eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 3 bis 5% (Geschäftsjahr 2018/19 2,4%). Das Mittelfristziel einer EBIT-Marge von circa 6% bis zum Geschäftsjahr 2020/21 bleibt weiter aufrecht.

Zur Verbesserung der Umsatzentwicklung setzt die Zumtobel Group im Zuge der Neuausrichtung auf eine Schärfung ihrer Positionierung in der globalen Lichtindustrie. Die im September vergangenen Jahres verabschiedete Strategie wird konsequent vorangetrieben. Ziel ist es, im Leuchtensegment – mit den Kernmarken Zumtobel und Thorn – Marktführer in Europa zu werden, mit Fokus auf die Anwendungen Industrie, Büro & Bildung, Shop & Retail sowie Kunst & Kultur. Im Bereich der Außenbeleuchtung liegt der Schwerpunkt auf Stadt- und Straßenbeleuchtung sowie Architekturbeleuchtung durch die Marke acdc. Das Komponentensegment mit der Technologiemarke Tridonic wird global mit innovativen Hard- (Treiber, LED-Module) und Softwarelösungen für smarte und vernetzte Licht- und Beleuchtungssysteme ausgebaut. Zudem setzt die Zumtobel Group verstärkt auf die Zukunftsfelder digitales Licht sowie Services und schlüsselfertige Lösungen.

 



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1. Alfred Felder, Sprecher des Vorstands der Zumtobel Group, Bild: Zumtobel , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Alfred Felder, Sprecher des Vorstands der Zumtobel Group, Bild: Zumtobel, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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    Die Zumtobel Group hat Zahlen für das "Übergangsjahr" 2018/19 vorgelegt, die Unternehmensangaben zufolge erwartungsgemäß ausgefallen sind. Der Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 2018/19 beläuft sich auf 1.162,0 Mio. Euro (minus 2,9% im Vergleich zur Vorjahresperiode). Gründe für den Rückgang seien der intensive Preiswettbewerb in der Beleuchtungsindustrie sowie deutlich weniger Umsätze in dem für die Zumtobel Group wichtigsten Absatzmarkt Großbritannien (rund minus 11%). Das um Sondereffekte bereinigte Gruppen-EBIT steigt im Geschäftsjahr 2018/19 um 8,0 Mio. Euro auf 27,6 Mio. Euro. Die Umsatzrendite verbessert sich entsprechend von 1,6% auf 2,4%. Somit sei die in Aussicht gestellte Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2018/19 – eine leichte Verbesserung des bereinigten Gruppen-EBIT gegenüber dem Vorjahr (GJ 2017/18: 19,7 Mio. EUR) – erreicht worden, so das Unternehmen. Die Verbesserung der Gruppen-Profitabilität sei zum Großteil auf die vom Vorstand eingeleiteten Effizienz- und Einsparmaßnahmen zurückzuführen.

    „Das Geschäftsjahr 2018/19 war für die Zumtobel Group ein Übergangsjahr. Wir haben unsere Hausaufgaben erledigt und konnten durch den eingeleiteten Restrukturierungskurs eine Verbesserung der Profitabilität erreichen. Somit haben wir den Ausblick für das Geschäftsjahr erfüllt. Nun gilt der Blick nach vorne“, kommentiert Zumtobel Group CEO Alfred Felder das Bilanzergebnis und ergänzt: „Das Geschäftsjahr 2019/20 wird für die Zumtobel Group ein Aufbruchsjahr. Wir haben die Talsohle hinter uns gelassen und sind auf dem Weg zurück zu nachhaltigem Erfolg. Unser erklärtes Ziel ist es, trotz eines schwächelnden Marktumfelds, wieder zu wachsen und unsere Profitabilität weiter zu verbessern.“

     Die aus den Restrukturierungsmaßnahmen resultierenden negativen Sondereffekte in Höhe von 25,0 Mio. Euro führen zu einem negativen Periodenergebnis in Höhe von 15,2 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr (GJ 2017/18: minus 46,7 Mio. Euro) konnte der Nettoverlust aber deutlich verringert werden. Die Restrukturierungsaufwendungen seien vorwiegend auf eine Verschlankung im Vertriebs- und Verwaltungsbereich sowie die stufenweise Schließung der Produktion im Komponentenwerk in Jennersdorf bis November 2019 zurückzuführen. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisentwicklung ist für das Geschäftsjahr 2018/19 keine Dividendenausschüttung geplant.

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    Für das Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand ein leichtes Umsatzwachstum sowie eine Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge auf 3 bis 5% (Geschäftsjahr 2018/19 2,4%). Das Mittelfristziel einer EBIT-Marge von circa 6% bis zum Geschäftsjahr 2020/21 bleibt weiter aufrecht.

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