10.08.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Raiffeisen Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research: In der Handelswoche scheinen die globalen Aktienmärkte vorwiegend mit dem Verdauen der neuerlichen Androhung von Strafzöllen beschäftigt zu sein. Die Ankündigung Trumps ab 1. September Zölle im Ausmaß von 10 % auf chinesische Importe im Wert von USD 300 Mrd. einheben zu wollen, wovon diesmal vor allem Konsumgüter betroffen sind, liegt vielen Marktteilnehmern nach wie vor schwer im Magen. Vor allem, weil die Spannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften zusätzlich von der Währungsseite befeuert wer- den. Hinzu kommt, dass auch von anderen Seiten kaum positiver Newsflow an den Markt gedrungen ist. Das Thema Geldpolitik rückt etwas in den Hintergrund und auch die sich dem Ende nähernde Berichtssaison (76 % der S&P 500 Un- ternehmen konnten die Erwartungen übertreffen, aggregiertes Gewinnwachstum liegt bei 3,5 %), spielte in Anbetracht des Handelskonfliktes eine untergeordnete Rolle. Zwar haben die Mehrheit der Aktienmärkte auf Wochensicht abermals Kursverluste zu verbuchen, maßgeblich resultierend aus dem Abverkauf zum Wochenstart, in Summe scheinen die Märkte zum Wochenausklang jedoch einen Gang zurückzuschalten. Der VIX, welcher die anhand von Optionspreisen auf den S&P 500 erwartete kurzfristige Schwankungsintensität des US-amerikanischen Aktienmarkts ausdrückt, entfernte sich mittlerweile wieder ein Stück von seinem Jahreshoch und rutsche unter die Marke von 20, wonach die Nervosität etwas aus dem Markt herausgenommen wird.
Zwar ist die nächste Runde von Handelsgesprächen erst für September angesetzt, sodass vorerst nicht von weiteren bedeutenden Entwicklungen auszugehen ist. Für eine Entwarnung gibt es aus unserer Sicht keinen Grund, vor allem, da ob des Temperaments des US-Präsidenten eine weitere rhetorische Verschärfung jederzeit möglich ist. Diese könnte das aktuell ohnehin angeschlagene Sentiment weiter kippen lassen. Ungeachtet der politischen Querelen sehen wir die fundamentale Lage aber nach wie vor als solide an, sodass wir Aktienmärkte mittelfristig gut gestützt sehen. Viele unserer Kursziele sind mittlerweile in Reichweite, wodurch wir dementsprechend bei einer weiteren Annäherung jene Märkte auf Halten hochstufen würden. Vor allem Osteuropa hat sich zuletzt von der vergangenen allgemeinen Marktentwicklung abgekoppelt und musste teils kräftigere Verluste hinnehmen, sodass unsere Kursziele bereits jetzt erreicht sind. Wir haben daher jetzt den WIG 30 von Verkauf auf Halten hochgestuft.
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Aktien auf dem Radar:Uniqa, Porr, CPI Europe AG, EuroTeleSites AG, Agrana, Telekom Austria, Palfinger, Kapsch TrafficCom, DO&CO, Erste Group, FACC, Frequentis, Gurktaler AG VZ, Linz Textil Holding, Polytec Group, Rosenbauer, Semperit, Verbund, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Austriacard Holdings AG, voestalpine, Addiko Bank, Amag, CA Immo, Flughafen Wien, Österreichische Post.
(BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)242130
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Baader Bank
Die Baader Bank ist eine der führenden familiengeführten Investmentbanken im deutschsprachigen Raum. Die beiden Säulen des Baader Bank Geschäftsmodells sind Market Making und Investment Banking. Als Spezialist an den Börsenplätzen Deutschland, Österreich und der Schweiz handelt die Baader Bank über 800.000 Finanzinstrumente.
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10.08.2019, 3046 Zeichen
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Zwar ist die nächste Runde von Handelsgesprächen erst für September angesetzt, sodass vorerst nicht von weiteren bedeutenden Entwicklungen auszugehen ist. Für eine Entwarnung gibt es aus unserer Sicht keinen Grund, vor allem, da ob des Temperaments des US-Präsidenten eine weitere rhetorische Verschärfung jederzeit möglich ist. Diese könnte das aktuell ohnehin angeschlagene Sentiment weiter kippen lassen. Ungeachtet der politischen Querelen sehen wir die fundamentale Lage aber nach wie vor als solide an, sodass wir Aktienmärkte mittelfristig gut gestützt sehen. Viele unserer Kursziele sind mittlerweile in Reichweite, wodurch wir dementsprechend bei einer weiteren Annäherung jene Märkte auf Halten hochstufen würden. Vor allem Osteuropa hat sich zuletzt von der vergangenen allgemeinen Marktentwicklung abgekoppelt und musste teils kräftigere Verluste hinnehmen, sodass unsere Kursziele bereits jetzt erreicht sind. Wir haben daher jetzt den WIG 30 von Verkauf auf Halten hochgestuft.
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