28.08.2019, 3054 Zeichen
Die gesamten verrechneten Prämien der Uniqa Group inklusive der Sparanteile der fonds- und der indexgebundenen Lebensversicherung stiegen im ersten Halbjahr 2019 leicht um 0,6 Prozent auf 2.814,9 Millionen Euro (1 – 6/2018: 2.798,4 Millionen Euro). Die darin enthaltenen laufenden Prämien wuchsen um 0,8 Prozent auf 2.759,8 Millionen Euro (1 – 6/2018: 2.738,6 Millionen Euro). Gleichzeitig gingen die Einmalerlagsprämien in der Lebensversicherung strategiekonform um 7,8 Prozent auf 55,1 Millionen Euro zurück (1 – 6/2018: 59,8 Millionen Euro). Die abgegrenzten Prämien im Eigenbehalt (nach IFRS) erhöhten sich um 1,7 Prozent auf 2.425,1 Millionen Euro (1 – 6/2018: 2.385,5 Millionen Euro).
Das versicherungstechnische Ergebnis der Uniqa Group verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 vorwiegend aufgrund gestiegener Kosten um 51,3 Prozent auf 26,7 Millionen Euro (1 – 6/2018: 54,9 Millionen Euro). Das operative Ergebnis reduzierte sich hingegen nur leicht aufgrund des gestiegenen Kapitalanlageergebnisses um 4,4 Prozent auf 164,1 Millionen Euro (1 – 6/2018: 171,7 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern der Uniqa Group sank dementsprechend um 6,3 Prozent auf 135,9 Millionen Euro (1 – 6/2018: 145,0 Millionen Euro). Das Konzernergebnis (den Aktionären der Uniqa Insurance Group AG zurechenbarer Anteil des Periodenergebnisses) reduzierte sich um 5,9 Prozent auf 105,6 Millionen Euro (1 – 6/2018: 112,3 Millionen Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,34 Euro (1 – 6/2018: 0,37 Euro).
Das den Anteilseignern der Uniqa Insurance Group AG zurechenbare Eigenkapital erhöhte sich per 30. Juni 2019 auf 3.224,8 Millionen Euro (31. Dezember 2018: 2.972,1 Millionen Euro). Hauptgrund für diese Entwicklung war die gestiegene Bewertung von zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten aufgrund der gesunkenen Zinsen.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2019 erwartet Uniqa in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienwachstum von rund 2 Prozent und in der Krankenversicherung ein Prämienplus von etwa 3 Prozent. In der Lebensversicherung wird angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes und der gedämpften Nachfrage nach langfristigen Vorsorgeprodukten von einer weiteren Prämienreduktion ausgegangen. In Summe erwartet Uniqa für 2019 ein moderates Wachstum des Gesamtprämienvolumens von ungefähr 1 Prozent.
Beim Kapitalanlageergebnis erwartet Uniqa – wegen des Einmaleffekts aus dem Verkauf der Casinos Austria Aktiengesellschaft in 2018 – für 2019 einen Rückgang. In der Schaden- und Unfallversicherung strebt Uniqa auch 2019 eine gesteigerte Profitabilität im versicherungstechnischen Kerngeschäft und auf dieser Basis auch eine weitere Verbesserung der Combined Ratio gegenüber 2018 an. Insgesamt erwartet die Versicherungsgruppe für das Geschäftsjahr 2019 eine Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern gegenüber dem – um den Einmaleffekt aus dem Casinos Austria Verkauf bereinigten – Wert von 2018. Unverändert beabsichtigt Uniqa im Rahmen einer progressiven Dividendenpolitik die jährliche Ausschüttung je Aktie auch im kommenden Jahr wieder zu erhöhen.
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