08.09.2019
Zugemailt von / gefunden bei: Erste Group Research (BSN-Hinweis: Lauftext im Original des Aussenders, Titel (immer) und Bebilderung (oft) durch boerse-social.com aus dem Fotoarchiv von photaq.com)
Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der globale Aktienindex stieg in der letzten Woche in EUR um +2%. Der Schwellenländerindex legt um +3,5% zu. Ein wichtiger Faktor für diese positive Entwicklung war, dass eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China vorerst vermieden wurde. Auch die negative politische Situation in Hong Kong hat sich im Wochenverlauf durch Zugeständnisse der Regierung entspannt.
Die US-Einkaufsmanagerindizes lieferten ein uneinheitliches Bild. Der ISM Manufacturing Index, der für den US-Produktionsbereich relevant ist, schwächte sich auf 49,1 Punkte ab. Die Differenz aus Auftragseingängen und Lagerbeständen ist gesunken. Die Auftragseingänge sind gesunken und gleichzeitig sind die Lagerbestände gestiegen. Das ist eine leicht negative Indikation für den Bereich des produzierenden Gewerbes in den USA.
Gleichzeitig ist der ISM-Index, der den Dienstleistungsbereich repräsentiert angestiegen. Dieser Index notiert derzeit bei 56,4 Punkten. Dies signalisiert eine anhaltende Expansion des US-Dienstleistungs-Sektors.
Die Aussichten für einen weiteren Anstieg des US-Aktienmarktes bleiben trotz dieses leicht uneinheitlichen Gesamtbildes aus der Wirtschaft positiv. Die Konsensus-Forecasts sind für die USA-Unternehmen stabil. Sie sind im Wochenvergleich unverändert. Das für 2019 prognostizierte Gewinn- wachstum beträgt +1,9% bzw. +8% für 2020. Auch die erwarteten Umsatz- Wachstumsraten sind mit +6% für 2019 und +5,1% für 2020 höher als der globale Durchschnitt. Der Aufwärtstrend des Aktienmarktes sollte demnach mittelfristig anhalten.
Ausblick. Am 12.09. findet eine EZB Rats-Sitzung mit Pressekonferenz über die weitere Ausrichtung der Geldpolitik statt. Darauf werden die europäischen Märkte voraussichtlich stärker reagieren als die US- amerikanischen. Wir erwarten, dass der US-Aktienmarkt, nach dem jüngsten Ausbruch aus der wochenlangen Seitwärts-Range weiterhin moderat aufwärts tendieren wird.
Auch die europäischen Indizes und jene die Schwellenländer sollten Zugewinne erzielen.
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Aktien auf dem Radar:UBM, Agrana, Zumtobel, Addiko Bank, Austriacard Holdings AG, Palfinger, ATX, ATX Prime, ATX TR, ATX NTR, Bawag, Mayr-Melnhof, RBI, Wienerberger, Lenzing, Rosenbauer, Warimpex, CA Immo, FACC, Wolford, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, VIG, Amag, AT&S, CPI Europe AG, Österreichische Post, voestalpine, Infineon, Merck KGaA, Fresenius Medical Care.
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Aus dem Equity Weekly der Erste Group : Der globale Aktienindex stieg in der letzten Woche in EUR um +2%. Der Schwellenländerindex legt um +3,5% zu. Ein wichtiger Faktor für diese positive Entwicklung war, dass eine weitere Eskalation des Handelskonflikts zwischen den USA und China vorerst vermieden wurde. Auch die negative politische Situation in Hong Kong hat sich im Wochenverlauf durch Zugeständnisse der Regierung entspannt.
Die US-Einkaufsmanagerindizes lieferten ein uneinheitliches Bild. Der ISM Manufacturing Index, der für den US-Produktionsbereich relevant ist, schwächte sich auf 49,1 Punkte ab. Die Differenz aus Auftragseingängen und Lagerbeständen ist gesunken. Die Auftragseingänge sind gesunken und gleichzeitig sind die Lagerbestände gestiegen. Das ist eine leicht negative Indikation für den Bereich des produzierenden Gewerbes in den USA.
Gleichzeitig ist der ISM-Index, der den Dienstleistungsbereich repräsentiert angestiegen. Dieser Index notiert derzeit bei 56,4 Punkten. Dies signalisiert eine anhaltende Expansion des US-Dienstleistungs-Sektors.
Die Aussichten für einen weiteren Anstieg des US-Aktienmarktes bleiben trotz dieses leicht uneinheitlichen Gesamtbildes aus der Wirtschaft positiv. Die Konsensus-Forecasts sind für die USA-Unternehmen stabil. Sie sind im Wochenvergleich unverändert. Das für 2019 prognostizierte Gewinn- wachstum beträgt +1,9% bzw. +8% für 2020. Auch die erwarteten Umsatz- Wachstumsraten sind mit +6% für 2019 und +5,1% für 2020 höher als der globale Durchschnitt. Der Aufwärtstrend des Aktienmarktes sollte demnach mittelfristig anhalten.
Ausblick. Am 12.09. findet eine EZB Rats-Sitzung mit Pressekonferenz über die weitere Ausrichtung der Geldpolitik statt. Darauf werden die europäischen Märkte voraussichtlich stärker reagieren als die US- amerikanischen. Wir erwarten, dass der US-Aktienmarkt, nach dem jüngsten Ausbruch aus der wochenlangen Seitwärts-Range weiterhin moderat aufwärts tendieren wird.
Auch die europäischen Indizes und jene die Schwellenländer sollten Zugewinne erzielen.
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