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Florenz Marathon (Monika Kalbacher via Facebook)

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29.11.2019, 3030 Zeichen

Florenz war der erste und einzige Marathon für mich heuer, da ich im Frühjahr eine verletzungsbedingte, aber auch eine auf privaten Ereignissen basierende Pause einlegen musste. Daher war klar, dass dieser Marathon keine persönliche Bestzeit bringen würde, aber als Schritt in Richtung meinem nächsten großen Marathon im Frühjahr trotzdem wertvoll sein könnte.

Ich hab mir also nicht besonders viel erwartet. Meine Vorbereitung verlief aber recht gut und so war es dann doch etwas schwierig, meine Leistung richtig einzuschätzen. Und so hab ich mich die ersten 10km auch brav zurückgehalten, um später noch Reserven zu haben… aaaber manchmal kommt es halt leider doch anders als man ertwartet... denn spätestens nach dem 15. Kilometer wusste ich plötzlich, dass ich diese Pace nicht halten kann. Meine Beine waren nicht so frisch und locker, wie sie am Anfang eines Marathons sein sollten. (Und weil dies bereits mein 19. Marathon war, weiß ich genau, wie sich das anfühlen muss.) Ab der Hälfte merkte ich, dass ich trotz aller Bemühungen langsamer wurde. Die schwierige Strecke, die vielen Kurven und engen Gassen trugen natürlich auch ihren Teil dazu bei.

Viele hatten mir von diesem Marathon erzählt, wie schön er sei, und tatsächlich bietet dieser Marathon eine einzigartige Kulisse. Auch über die Abschnitte mit Kopfsteinpflaster wurde mir im Vorfeld berichtet, allerdings hatte niemand davor gewarnt, dass viele dieser Pflastersteine extrem uneben, gebrochen, eingesunken, schief und mit Schlaglöchern versehen waren. Darauf zu laufen war nicht nur schwierig, weil man bei jedem Schritt aufpassen und ständig auf den Boden schauen musste, sondern auch gefährlich, weil man da leicht umknöcheln oder gar stolpern konnte.

Aber ich möchte das nicht als Ausrede benutzen. Mir fehlte es schlicht und einfach an allem... meine Kraft war weg, mein Rhythmus und leider auch mein Kampfgeist. Die zweite Hälfte bin ich also nur noch „gejoggt“. Auch mein Magen fühlte sich nicht ganz wohl und so konnte ich nicht mal meine Gels wie geplant einnehmen. Bei den Getränkestationen ging ich dann immer ein kleines Stück und einmal auch bei einer ganz steilen Brücke (sowas bringt mich „Flachland-Läuferin“ aus Wien gleich ganz aus dem Konzept, hahaha!)

Ich versuchte meine Enttäuschung wegzustecken und mich stattdessen zu freuen, dass ich hier dabei sein konnte. Und das funktionierte eigentlich dann ganz gut. Am Ende der Strecke lächelte ich weit öfter als am Beginn und auf den letzten Kilometern durch die Altstadt war die Stimmung dann auch wunderbar. Unter den vielen tobenden Zusehern auch mein Mann, der mich wiedermal unermüdlich unterstützte und immer so stolz auf mich ist, unabhängig von meiner Leistung.
Im Ziel angekommen, gab es dann eine der schönsten Medaillen, die ich je bekommen habe. Und wie nach jedem Marathon überwiegt dann doch die Freude, wieder etwas geschafft und erlebt zu haben und wieder eine sportliche Erfahrung reicher zu sein.
Danke, Florenz!

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Ich freue mich sooo sehr darauf!



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    Florenz war der erste und einzige Marathon für mich heuer, da ich im Frühjahr eine verletzungsbedingte, aber auch eine auf privaten Ereignissen basierende Pause einlegen musste. Daher war klar, dass dieser Marathon keine persönliche Bestzeit bringen würde, aber als Schritt in Richtung meinem nächsten großen Marathon im Frühjahr trotzdem wertvoll sein könnte.

    Ich hab mir also nicht besonders viel erwartet. Meine Vorbereitung verlief aber recht gut und so war es dann doch etwas schwierig, meine Leistung richtig einzuschätzen. Und so hab ich mich die ersten 10km auch brav zurückgehalten, um später noch Reserven zu haben… aaaber manchmal kommt es halt leider doch anders als man ertwartet... denn spätestens nach dem 15. Kilometer wusste ich plötzlich, dass ich diese Pace nicht halten kann. Meine Beine waren nicht so frisch und locker, wie sie am Anfang eines Marathons sein sollten. (Und weil dies bereits mein 19. Marathon war, weiß ich genau, wie sich das anfühlen muss.) Ab der Hälfte merkte ich, dass ich trotz aller Bemühungen langsamer wurde. Die schwierige Strecke, die vielen Kurven und engen Gassen trugen natürlich auch ihren Teil dazu bei.

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