24.05.2020, 2382 Zeichen
Die Erste Asset Management (Erste AM) ist laufend im Dialog mit den Unternehmen und übt ihre Stimmrechte auf Hauptversammlungen aus. Insgesamt setzte die Erste AM per Oktober 2019 für 3,7 Mrd. Euro Stimmrechte auf rund 400 Hauptversammlungen um, dieses Volumen entspricht dabei mehr als der durchschnittlichen Marktkapitalisierung eines ATX-Unternehmens. Aufgrund der Dringlichkeit von Klimathemen setzte die Erste AM 2019 die meisten Unternehmensdialoge in diesem Feld um, aber auch Soziales oder Fragen zur guten Unternehmensführung wurden bei Hauptversammlungen adressiert.
Die größten Erfolge können dann erzielt werden konnten, wenn Dialoge über mehrere Jahre geführt und Unternehmenskontakte regelmäßig wahrgenommen werden. „Gerade in unserem Heimatmarkt in Österreich führen wir seit geraumer Zeit fortlaufende Engagements mit der OMV oder Lenzing um Klima- oder andere Umweltthemen über verschiedenste Strategien noch stärker zu berücksichtigen“, sagt Walter Hatak Leiter des Nachhaltigkeitsteams der Erste AM.2019 fanden mehr als 80 Unternehmenskontakte statt, in denen ESG Themen adressiert wurden.
Dass ESG-Themen bei Aktionären zunehmend Zustimmung finden und ernst genommen werden, zeigen die Auswertungen unseres Voting-Partners ISS (Institutional Shareholder Services). Nach den Berichten über die Hauptversammlungssaison 2019 erfuhren ESG-Anträge insgesamt größere Zustimmung. „Oft konnte mit dem Management bereits vor Hauptversammlungen Konsens gefunden werden, wodurch das tatsächliche Einbringen von Anträgen nicht mehr umgesetzt werden musste“, betont Hatak.
So auch im Fall der britischen Anglo-American, bei deren Hauptversammlung Investoren der Climate Action 100+ Initiative ihre Stimmen bündelten um einen gemeinsamen Klimaantrag einzubringen. Der Antrag forderte die transparente Ausweisung der Klimapolitik von unterstützen Lobby-Organisationen und wurde durch die Anteile der Erste AM aktiv unterstützt. Durch ein erfolgreiches Engagement und die Zusicherung des Unternehmens die Antragspunkte noch vor der Hauptversammlung umzusetzen wurde letztendlich von einer Einbringung jedoch abgesehen.
Walter Hatak betont: „Im Zuge des Engagements konnte das Management von Anglo American davon überzeugt werden, dass Lobby-Organisationen, die wissenschaftliche Erkenntnisse zum Klimawandel ignorieren, keine Unterstützung seitens des Unternehmens erhalten sollten.“
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