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Immofinanz-CEO Pecik: "Wir wollen gestärkt aus dieser Krise gehen"

Magazine aktuell


#gabb aktuell



27.05.2020, 3130 Zeichen

Die Immofinanz hat im Startquartal 2020 die Mieterlöse um 13,4 Prozent auf 74,0 Mio. Euro steigern können - vor allem als Folge des Portfoliowachstums durch Zukäufe und Fertigstellungen sowie einer positiven Like-for-like-Entwicklung der Mieterlöse um 1,9 Prozent, wie das Unternehmen mitteilt. Im Bewertungsergebnis aus Bestandsimmobilien und Firmenwerten in Höhe von  -45,0 Mio. Euro spiegeln sich laut Immofinanz jedoch negative Auswirkungen der Covid-19-Pandemie wider. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt -31,8 Mio. Euro (Q1 2019:  25,3 Mio.), das Konzernergebnis kommt bei -37,6 Mio. Euro (Q1 2019: 30,4 Mio.) zu liegen.

„Wir sind operativ stark ins Jahr gestartet und profitieren dabei von unserem hochwertigen Portfoliowachstum. Die Covid-19-Krise hat uns ab Mitte März gebremst, aber wir arbeiten konsequent an deren Bewältigung. Mittlerweile sind auch 79% unserer Retail-Flächen wieder geöffnet. Wir wollen gestärkt aus dieser Krise gehen und den Wachstumskurs der Immofinanz  fortsetzen. Dabei gilt unser Fokus weiterhin den Assetklassen Office und Retail sowie unserer Markenstrategie“, sagt der neue CEO Ronny Pecik.

Der FFO 1 aus dem Bestandsgeschäft (vor Steuern) verbesserte sich um 3,6 Prozent auf 29,1 Mio. Euro (Q1 2019: 28,1 Mio.). In diesem FFO 1 ist die im Jänner 2020 erstmals erfolgte, jährliche Kuponzahlung für die Unternehmensanleihe 2023 in Höhe von 13,1 Mio. Euro als Aufwand vollständig berücksichtigt. Der FFO 1 je Aktie verbesserte sich auf 0,29 Euro (Q1 2019: 0,26). Bei Glättung dieser Kuponzahlung über das Gesamtjahr beliefe sich der FFO 1 im Q1 2020 auf 38,9 Mio. Euro (plus 38,7% im Vergleich zum Q1 2019).

Die liquiden Mittel belaufen sich auf 312,5 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 345,1 Mio.). Der Netto-Loan-to-Value liegt mit 43,8% (12/2019: 43,0%) unter dem Zielwert von rund 45,0%.

Beginnend in Österreich kam es ab Mitte April in fast allen Ländern, in denen die Immofinanz Retail-Immobilien besitzt, zu einer schrittweisen Aufhebung der gesetzlichen Regelungen zur Eindämmung von Covid-19. Derzeit sind 79% der gesamten Retail-Fläche im Konzern wieder geöffnet. Ausnahme ist Rumänien, wo die vier VIVO! Shopping Center noch geschlossen sind. „Wir machen auch sehr gute Fortschritte beim Abschluss von Vereinbarungen mit unseren größten Retail-Mietern hinsichtlich fairer Lösungen für die Krisenmonate und die Wiedereröffnungs-Phase. Dennoch ist es noch zu früh, die Auswirkungen dieser Pandemie voll abzuschätzen. Dank unserer operativen Performance sowie unserer soliden Liquiditätsposition und Finanzierungsstruktur sind wir für die aktuellen Herausforderungen unverändert gut positioniert“, sagt COO Dietmar Reindl. Bei den Besucherzahlen in den Retail-Immobilien zeigt sich seit der schrittweisen Wiedereröffnung eine deutlich positive Entwicklung vor allem im Bereich der Retail Parks. So wurden in den Stop Shops zuletzt mit rund 3,2 Mio. Besuchern pro Woche wieder Werte wie zu Jahresbeginn erzielt. Diese Entwicklung spiegelt den Wettbewerbsvorteil des Stop Shop-Konzepts wider: one-stop-shopping mit direktem Eintritt vom Parkplatz in den jeweiligen Shop und verringerte Kontaktmöglichkeiten.



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1. Immofinanz, CEO, Ronny Pecik, Credit: Immofinanz , (© Aussender)   >> Öffnen auf photaq.com

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Immofinanz, CEO, Ronny Pecik, Credit: Immofinanz, (© Aussender)


Autor
Christine Petzwinkler
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