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bet-at-home.com rechnet mit Einbußen in 2021

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06.11.2020, 2752 Zeichen

bet-at-home.com gibt ein Update, mit dem Fazit, dass der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 aus derzeitiger Sicht unverändert mit einem Brutto-Wett- und Gamingertrag zwischen 120 Mio. Euro und 132 Mio. Euro und einem EBITDA zwischen 23 Mio. Euro und 27 Mio. Euro rechnet. Aber, einige aktuelle regulatorische Änderungen werden laut Unternehmen dazu führen, dass im Geschäftsjahr 2021 mit einem Rückgang im Brutto-Wett- und Gamingertrag von etwa 20 Mio. Euro im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 gerechnet werden muss. Zudem wird aus heutiger Sicht ein Rückgang im EBITDA von etwa 13 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2021 erwartet.

Neu ist: Am 2. November 2020 wurde einer Konzerngesellschaft des bet-at-home.com AG Konzerns eine bundesweite Konzession für Online-Sportwetten in Deutschland erteilt, womit die Wetteinsätze im Kernmarkt Deutschland künftig mit 1.000 Euro pro Monat und Kunde (unter Einhaltung bestimmter Kriterien bis zu 10.000 Euro bzw. 30.000 Euro pro Monat) limitiert sein werden. Nach aktuellen Planungsrechnungen sei mit den auferlegten Einsatzlimits, einzelnen Beschränkungen im Sportwetten-Angebot sowie weiteren Konzessionsregelungen im Bereich der Kundenakquise und -bindung im Folgejahr mit Umsatzeinbußen im Segment Sportwetten im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr zu rechnen, so das Unternehmen.

Am 30. Oktober 2020 haben die Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer den Glücksspielstaatsvertrag 2021 unterzeichnet, welcher unter anderem ab dem 1. Juli 2021 zusätzlich zur Sportwetten-Konzession eine unbeschränkte Anzahl an Lizenzen für Automatenspiele und Poker im Internet vorsieht. Für den Zeitraum der Übergangsphase ist im Oktober 2020 eine Übergangsregulierung in Kraft getreten, worin das Anbieten von Online-Casino Produkten geduldet wird, sofern man sich seit Mitte Oktober 2020 an bereits jetzt auferlegte Lizenzbestimmungen für Online-Casino hält, wie zum Beispiel dem Verbot von Bankhalterspielen (u.a. Black Jack und Roulette) sowie einem monatlichen Einzahlungslimit von 1.000 EUR pro Kunde. bet-at-home hat dies im Oktober umgesetzt, mit dem Ziel, nach dem Erwerb der Sportwetten-Konzession auch eine bundesweite deutsche Lizenz für virtuelle Automatenspiele sowie etwaige länderweise Konzessionen für weitere Online-Casino Produkte, wie beispielsweise Bankhalterspiele, ab 2021 zu erhalten, heißt es.

Im Geschäftsjahr 2021 muss laut bet-at-hom.com daher aufgrund der Vorgaben der deutschen Sportwetten-Konzession sowie der Bedingungen in der Übergangsphase bis zur Erteilung weiterer Lizenzen bzw. Konzessionen für Casino-Produkte und darüber hinaus durch anhaltende rechtliche Restriktionen in einzelnen weiteren Märkten mit wesentlichen Einschnitten in der Umsatz- und Ertragsentwicklung gerechnet werden.



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bet at home, (© finanzmarktfoto.at/Martina Draper)


Autor
Christine Petzwinkler
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    bet-at-home.com gibt ein Update, mit dem Fazit, dass der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 aus derzeitiger Sicht unverändert mit einem Brutto-Wett- und Gamingertrag zwischen 120 Mio. Euro und 132 Mio. Euro und einem EBITDA zwischen 23 Mio. Euro und 27 Mio. Euro rechnet. Aber, einige aktuelle regulatorische Änderungen werden laut Unternehmen dazu führen, dass im Geschäftsjahr 2021 mit einem Rückgang im Brutto-Wett- und Gamingertrag von etwa 20 Mio. Euro im Vergleich zum Geschäftsjahr 2020 gerechnet werden muss. Zudem wird aus heutiger Sicht ein Rückgang im EBITDA von etwa 13 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2021 erwartet.

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