27.08.2021, 2114 Zeichen
Die S Immo beendete das 1. Halbjahr mit einem deutlich höheren Periodenergebnis von 137,3 Mio. (1. Hj. 2020: 16,1 Mio Euro.). Die Gesamterlöse wurden im Vergleich zum Vorjahr von 87,8 Mio. auf 91,1Mio. Euro gesteigert, was vor allem auf Ankäufe sowie auf ein sorgfältiges operatives Management des Bestandsportfolios zurückzuführen sei, so die Gesellschaft. CEO Bruno Ettenauer: "Es ist uns trotz der nach wie vor herausfordernden Pandemie gelungen, ein starkes operatives Ergebnis und eindrucksvolle Wertsteigerungen im Bestandsportfolio zu erzielen. Mit dem sehr erfolgreichen Verkauf der CA Immo Aktien im Juli haben wir außerdem einen wichtigen Schritt in Richtung langfristiger Steigerung des Cashflows gesetzt." Das Ergebnis aus der Immobilienbewertung befindet sich mit 131,5 Mio. Euro (1. Hj. 2020: 10,2 Mio. Euro) auf dem Niveau von 2019. Rund 72 Prozent der Wertsteigerungen sind auf das deutsche Portfolio zurückzuführen, rund 22 Prozent auf österreichische Immobilien und etwa 6 Prozent auf das Segment CEE. In weiterer Folge stieg auch das EBIT auf 166,3 Mio. Euro (1. Hj. 2020: 41,8 Mio. Euro). Vorstand Friedrich Wachernig: "Die vergangenen Monate haben gezeigt, dass sich unser nach Regionen und Nutzungsarten diversifiziertes Portfolio in Krisenzeiten gut bewährt. Vor allem die Anstrengungen im operativen Bereich und die intensive Arbeit an unseren Objekten und mit unseren Mietern wirken sich deutlich positiv aus. Die hohe Qualität unseres Bestands ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor."
Der Veräußerungserfolg der CA Immo-Aktien liegt, wie bereits berichtet, bei knapp 100 Mio. Euro. Diese Mittel sollen nun für direkte Immobilieninvestments genützt werden. Vorstand Herwig Teufelsdorfer: "Wir prüfen aktuell sehr intensiv Ankaufsmöglichkeiten - vor allem in Budapest und Bukarest gibt es einige spannende Investmentopportunitäten, zu denen wir konkrete Gespräche führen. Ziel ist es, Immobilien zu erwerben, die unmittelbar Cashflow erwirtschaften und einen wertvollen Ergebnisbeitrag liefern. Das sichert die Dividendenfähigkeit unserer Gesellschaft und schafft die Basis für weiteres Wachstum."
Wiener Börse Party #1142: ATX leicht schwächer (mit aber), AT&S sorgt für irren Effekt, Auffälligkeit bei Semperit, KESt-Auflösung morgen
Aktien auf dem Radar:AT&S, UBM, Bajaj Mobility AG, Lenzing, EVN, Polytec Group, Verbund, VIG, Wienerberger, DO&CO, Erste Group, Mayr-Melnhof, Fabasoft, Bawag, FACC, Porr, Österreichische Post, voestalpine, Wolford, SW Umwelttechnik, Rosenbauer, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Flughafen Wien, Amag, CA Immo, EuroTeleSites AG, CPI Europe AG, Kapsch TrafficCom, Semperit, Telekom Austria.
VIG
Die Vienna Insurance Group (VIG) ist mit rund 50 Konzerngesellschaften und mehr als 25.000 Mitarbeitern in 30 Ländern aktiv. Bereits seit 1994 notiert die VIG an der Wiener Börse und zählt heute zu den Top-Unternehmen im Segment “prime market“ und weist eine attraktive Dividendenpolitik auf.
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