28.09.2021, 2006 Zeichen
Das 3. Quartal war ein gutes IPO-Quartal: Insgesamt wagten zwischen Juli und September weltweit 547 Unternehmen den Sprung aufs Parkett, 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus dem IPO-Barometers von EY hervorgeht. Das Emissionsvolumen stieg um elf Prozent auf 106 Mrd. US-Dollar. Das stärkste Wachstum wurde wie schon im Vorquartal in Europa registriert: Im Vergleich zum dritten Quartal 2020 hat sich die Zahl der Börsengänge an europäischen Börsen von 37 auf 85 mehr als verdoppelt, das Emissionsvolumen stieg von 6,3 auf 11,6 Milliarden US-Dollar (plus 83 Prozent). Die meisten Börsengänge wurden zwar erneut in China (einschließlich Hongkong) registriert, dort entwickelte sich das IPO-Geschehen aber schwächer als im sehr starken Vorjahr: Im Reich der Mitte wagten im dritten Quartal 151 Unternehmen den Schritt an die Börse, das waren 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Emissionsvolumen sank um 28 Prozent auf 33,8 Milliarden US-Dollar. In den USA entwickelte sich das IPO-Geschehen uneinheitlich: Zwar stieg die Zahl der Börsengänge um 25 Prozent auf 105, das Emissionsvolumen schrumpfte aber um vier Prozent auf 32,2 Milliarden US-Dollar. „Das dritte Quartal war geprägt vom anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, positiven Unternehmensnachrichten, hohen Bewertungen und einer relativ niedrigen Volatilität – und bot damit gute Rahmenbedingungen für Börsendebüts. Erst zum Ende des Quartals hin kam es von China ausgehend zu einer Trübung des Sentiments und einer gewissen Unruhe am Markt.“, sagt Gerhard Schwartz, Partner und Leiter des Assurance-Bereichs bei EY Österreich.
Im bisherigen Jahresverlauf gab es zwar keine IPOs in Wien, dafür gibt es starke Listing-Aktivitäten bei Anleihen: Mit mehr als 5.000 neuen Bond-Listings erreicht die Wiener Börse mit dem Vienna MTF einen europäischen Stockerlplatz bei den Neunotierungen. Das dritte Quartal bringt zudem drei Neuzugänge im Einstiegssegment „direct market plus“ - die Vorarlberger :be AG, VOQUZ Labs AG und Umalis Group S.A.
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