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A1 Telekom Austria steigert Gewinn um 17 Prozent

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08.02.2022, 3048 Zeichen

A1 Telekom Austria hat im Jahr 2021 die Umsätze um 4,4 Prozent auf 4.748,3 Mio. Euro steigern können. Hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Erlöse aus Dienstleistungen in fast allen Märkten, so das Unternehmen. Ohne Währungs- und Einmaleffekte stiegen die Umsatzerlöse um 5,2 Prozent. Die Gruppe profitierte den Angaben zufolge von der starken Nachfrage nach Produkten mit höherer Bandbreite, der erfolgreichen Monetarisierung von 5G und der Nachfrage nach IKT-Lösungen und Konnektivität von GeschäftskundInnen. Die anhaltende COVID-19 Pandemie sowie deren Auswirkungen würden jedoch weiterhin die Roaming-Ergebnisse belasten. Im Jahr 2021 wurden Frequenzen in Bulgarien, Kroatien und Slowenien erworben.

Das Betriebsergebnis stieg von 638,9 Mio. Euro im Jahr 2020 um 17,9 Prozent auf 753,4 Mio. Euro im Gesamtjahr 2021 an. Das Nettoergebnis erhöhte sich von 388,8 Mio. Euro auf 455,0 Mio. Euro, ein Anstieg von 17,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die soliden operativen Ergebnisse den höheren Ertragssteueraufwand mehr als ausglichen, wie es heißt. Letzterer fiel aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses, von Zu- und Abschreibungen von Beteiligungen an vollkonsolidierten Tochterunternehmen in Österreich sowie des erhöhten Körperschaftsteuersatzes in Belarus und Serbien höher aus. CEO  Thomas Arnoldner„Insgesamt hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen im europäischen Telekommunikationssektor entwickelt. Diese Ergebnisse unterstreichen die erfolgreiche Strategieumsetzung, die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und die positive Wirkung der in diesem herausfordernden Umfeld getroffenen Maßnahmen. Unsere leistungsstarken und zukunftssicheren Fest- und Mobilfunknetze bilden das digitale Rückgrat und werden auch im Jahr 2022 weiter ausgebaut, insbesondere in Österreich, wo wir einen Schwerpunkt auf den Glasfaserausbau legen werden". 

Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet das Management ein Wachstum des Gesamtumsatzes von annähernd 3 Prozent sowie einen weiteren Anstieg der EBITDA-Marge. Das Management der A1 Telekom Austria Group hält an seiner Wachstumsstrategie fest. Der Fokus liegt dabei auf Wachstum im Kerngeschäft, der Hebung von Ertrags- und Effizienzpotenzialen aus Plattformlösungen und Wachstum durch selektive Akquisitionen, sollte sich eine Gelegenheit dazu ergeben. Wie in den Vorjahren sollen die Ergebnisse durch laufende Maßnahmen zur kontinuierlichen Steigerung der operativen Effizienz unterstützt werden.

A1 Telekom Austria Group kündigte Ende des Jahres 2020, dass sie derzeit an der Entwicklung von Alternativen arbeitet, die es ermöglichen würden, durch einen gezielten Managementfokus auf interne Effizienz und höhere Vermietungsquoten mehr Nutzen aus ihren Tower-Assets zu ziehen. Im Jahr 2021 hat die Gruppe eine Organisation für das im Aufbau befindliche Tower Business eingerichtet sowie in Bulgarien und Kroatien die Mobilfunkmasten in lokale Tower-Gesellschaften innerhalb des Konzerns (ohne Auswirkung auf das Segment) ausgegliedert. 

 



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A1 Telekom Austria Headquarter (Bild: A1)


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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    A1 Telekom Austria hat im Jahr 2021 die Umsätze um 4,4 Prozent auf 4.748,3 Mio. Euro steigern können. Hauptsächlich aufgrund des Anstiegs der Erlöse aus Dienstleistungen in fast allen Märkten, so das Unternehmen. Ohne Währungs- und Einmaleffekte stiegen die Umsatzerlöse um 5,2 Prozent. Die Gruppe profitierte den Angaben zufolge von der starken Nachfrage nach Produkten mit höherer Bandbreite, der erfolgreichen Monetarisierung von 5G und der Nachfrage nach IKT-Lösungen und Konnektivität von GeschäftskundInnen. Die anhaltende COVID-19 Pandemie sowie deren Auswirkungen würden jedoch weiterhin die Roaming-Ergebnisse belasten. Im Jahr 2021 wurden Frequenzen in Bulgarien, Kroatien und Slowenien erworben.

    Das Betriebsergebnis stieg von 638,9 Mio. Euro im Jahr 2020 um 17,9 Prozent auf 753,4 Mio. Euro im Gesamtjahr 2021 an. Das Nettoergebnis erhöhte sich von 388,8 Mio. Euro auf 455,0 Mio. Euro, ein Anstieg von 17,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die soliden operativen Ergebnisse den höheren Ertragssteueraufwand mehr als ausglichen, wie es heißt. Letzterer fiel aufgrund des verbesserten operativen Ergebnisses, von Zu- und Abschreibungen von Beteiligungen an vollkonsolidierten Tochterunternehmen in Österreich sowie des erhöhten Körperschaftsteuersatzes in Belarus und Serbien höher aus. CEO  Thomas Arnoldner„Insgesamt hat sich das Unternehmen in den letzten Jahren zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen im europäischen Telekommunikationssektor entwickelt. Diese Ergebnisse unterstreichen die erfolgreiche Strategieumsetzung, die Widerstandsfähigkeit unseres Geschäftsmodells und die positive Wirkung der in diesem herausfordernden Umfeld getroffenen Maßnahmen. Unsere leistungsstarken und zukunftssicheren Fest- und Mobilfunknetze bilden das digitale Rückgrat und werden auch im Jahr 2022 weiter ausgebaut, insbesondere in Österreich, wo wir einen Schwerpunkt auf den Glasfaserausbau legen werden". 

    Für das Geschäftsjahr 2022 erwartet das Management ein Wachstum des Gesamtumsatzes von annähernd 3 Prozent sowie einen weiteren Anstieg der EBITDA-Marge. Das Management der A1 Telekom Austria Group hält an seiner Wachstumsstrategie fest. Der Fokus liegt dabei auf Wachstum im Kerngeschäft, der Hebung von Ertrags- und Effizienzpotenzialen aus Plattformlösungen und Wachstum durch selektive Akquisitionen, sollte sich eine Gelegenheit dazu ergeben. Wie in den Vorjahren sollen die Ergebnisse durch laufende Maßnahmen zur kontinuierlichen Steigerung der operativen Effizienz unterstützt werden.

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