04.07.2022, 2629 Zeichen
Der Aktienumsatz an der Wiener Börse lag im 1. Halbjahr 2022 mit insgesamt 42,79 Mrd. Euro um 10 Prozent über dem Vorjahr. Insgesamt 80 Prozent des Volumens stammt von internationalen Handelshäusern. An einem durchschnittlichen Handelstag wurden im ersten Halbjahr 340 Mio. Euro umgesetzt. Die Tage 31. Mai (1,12 Mrd. Euro), 28. Februar (911 Mio. Euro) und 18. März (870 Mio. Euro) waren die stärksten Handelstage. Um die Handelsqualität in Wien nachhaltig zu stärken, führte die Wiener Börse im zweiten Quartal das „Best Bid and Offer“ Liquiditätsmodell im prime market ein und orientiert sich damit an internationalen Standards.
„Wir befinden uns in einer Phase der Transformation. Erfolgreiches Unternehmertum ist ein Anker für unseren Standort. Klimawandel und die alternde Gesellschaft rufen nach Innovation, europäische Visionäre suchen Kapital für die Umsetzung ihrer Zukunftsprojekte. Dafür sollte unbedingt privates Kapital aktiviert werden. Damit Europa nicht ins Hintertreffen gerät und global mitmischen kann, müssen öffentliche Kapitalmärkte gestärkt werden. Deutschland setzt jetzt konkrete Schritte, Österreich sollte dringend folgen,“ sagt Börse-Chef Christoph Boschan.
Die höchsten Aktienumsätze verzeichnen im ersten Halbjahr folgende fünf österreichischen Unternehmen: Erste Group Bank AG (7,64 Mrd. Euro), OMV AG (6,02 Mrd. Euro), Raiffeisen Bank International AG (4,29 Mrd. Euro), Verbund AG (3,98 Mrd. Euro) und voestalpine AG (2,94 Mrd. Euro). Die Marktkapitalisierung der an der Wiener Börse notierten Unternehmen beträgt 113,40 Mrd. Euro.
Mit 3.578 großteils internationalen Neunotierungen bleibt Wien im 1. Halbjahr 2022 einer der nachgefragtesten Anleihen-Listingplätze in Europa. Der Zuwachs von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr stammt von internationalen Kunden; zu den Neuzugängen zählen beispielsweise die Development Bank of Kazhakstan, die polnische mBank SA oder Europcar UK.
Year-to-date gab der ATX TR 22,88 Prozent ab. Am 30. Juni 2022 hielt der ATX TR bei 6.053,33 Punkten (ATX ohne Dividenden -25,43 Prozent, 2.879,29 Punkte).
„Österreichische börsennotierte Unternehmen überzeugen mit hoher Managementqualität, stabilen Geschäftsmodellen bei gleichzeitig starken Forschungs- und Entwicklungsausgaben für Innovationsprojekte, die ihre Marktstellung und damit auch Dividenden für die Zukunft absichern. Anleger tun gut daran, ihren Fokus weg vom Tagesgeschehen hin zur langfristigen Markt- und Unternehmensentwicklung zu richten. So schläft man nicht nur besser, es ist auch der einzige Weg, von den langfristig realen Renditen über der Inflation zu profitieren,“ ist Christoph Boschan überzeugt.
Wiener Börse Party #1138: ATX korrigiert, das gilt nicht für die AT&S, Verbund-Position aufgestockt
Aktien auf dem Radar:AT&S, Rosenbauer, Flughafen Wien, Kapsch TrafficCom, Polytec Group, EuroTeleSites AG, Bajaj Mobility AG, CPI Europe AG, SBO, Erste Group, FACC, Frequentis, RBI, UBM, Verbund, Wienerberger, SW Umwelttechnik, Semperit, BKS Bank Stamm, Oberbank AG Stamm, Amag, CA Immo, EVN, Österreichische Post, Telekom Austria, Deutsche Boerse, Hannover Rück, Fresenius Medical Care, Mercedes-Benz Group, Rheinmetall, MTU Aero Engines.
Erste Asset Management
Die Erste Asset Management versteht sich als internationaler Vermögensverwalter und Asset Manager mit einer starken Position in Zentral- und Osteuropa. Hinter der Erste Asset Management steht die Finanzkraft der Erste Group Bank AG. Den Kunden wird ein breit gefächertes Spektrum an Investmentfonds und Vermögensverwaltungslösungen geboten.
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