16.07.2022, 2161 Zeichen
Die Analysten der Erste Group haben in ihrer Wochenpublikation "Equity Weekly" die Unternehmens-News von heimischen Börsenotierten kommentiert bzw. neue Research-Reports veröffentlicht. Hier einige Fazits:
Zu A1 Telekom Austria: "Nach den guten 2. Quartalszahlen sehen wir die Telekom Austria weiterhin gut positioniert, in den kommenden Jahren ein attraktiver Dividen- denwert zu bleiben, gestützt durch hohe Cash-Flows und eine rasche Entschuldung."
Zu voestalpine: "Ein sehr starker Jahresauftakt für die voestalpine: Die EBITDA- Marge im 1. Quartal 22/23 stieg gegenüber dem bereits starken 4. Quartal 21/22 um weitere 0,4 % Prozentpunkte auf 18,9 %. Der neue Ausblick liegt leicht über unserer aktuellen EBITDA-Schätzung von EUR 1,9 Mrd. und im Rahmen des aktuellen Konsensus. Die aktuelle Prognose impliziert eine Verlangsamung im weiteren Verlauf des aktuellen Geschäftsjahres 2022/23 (GJ 2022/23 EBITDA -13% y/y) und stützt sich auf mehrere kaum quantifi- zierbare Risiken. Das Hauptrisiko liegt neben einer Abschwächung der Wirt- schaft, unserer Ansicht nach, in den russischen Gaslieferungen nach Euro- pa und insbesondere nach Österreich (~80% der Gaslieferungen nach Österreich kommen aus Russland) und in der Frage, ob die Lieferungen nach den laufenden Wartungsarbeiten der Nordstream 1 Pipeline am 21. Juli wieder aufgenommen werden. Wir glauben, dass die voestalpine-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau, angesichts der starken Ergebnisse, günstig bewertet ist. Der Ausblick bleibt jedoch weiterhin gedämpft und die Stimmung gegenüber österreichischen Industriewerten bleibt aufgrund des Gasthemas weiterhin schwach. Nach dem starken Jahresauftakt bleiben wir bei unserer positiven Einschätzung der Aktie."
Zumtobel: "Wir erwarten, dass vor allem das 1. Halbjahr 2022/23 durch die aktuelle Kosteninflation schwach ausfallen dürfte und sich erst im 2. Halbjahr 2022/23 eine Besserung der Margen einstellen dürfte. Insgesamt erwarten wir, das Zumtobel das obere Ende der Guidance (EBIT 4-5%) erreichen wird (jedoch ein Rückgang zum Vorjahr; GJ21/22: 5.3%). Aktuell sehen wir keinen Treiber für die Aktie und bestätigen daher unsere Halten-Empfehlung."
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