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Analysten trauen dem ATX mehr zu als anderen europäischen Indizes

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20.01.2023, 2707 Zeichen

Die Analysten von Raiffeisen Research haben ihren Aktienmarkt-Kompass für das 1. Quartal veröffentlicht und kommen zu folgemdem Fazit: "An den Aktienmärkten wurde per Ende September wahrscheinlich vieles zu eng gesehen, per heute aber auch manches ein wenig zu locker. Ein neuerliches Aufflammen von Konjunktur- und/oder Zinsängsten kann der Party kurzfristig schnell das Licht abdrehen und für eine Konsolidierung sorgen. Deshalb erwarten wir im weiteren Verlauf des ersten Quartals in Summe noch kein weiteres, nennenswertes Aufwärtspotenzial. Sollte es zu zwischenzeitigen Kursrücksetzern kommen, so sind wahrscheinlich einige europäische Aktienindizes eher mehr denn weniger gefährdet. Schließlich haben diese von der Erholungsbewegung der letzten Wochen und Monate überproportional profitiert. Außerdem könnte ein Aufflammen im für die Aktienmärkte zuletzt kaum mehr relevanten Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine – und dieses könnte aus militärtaktischen/klimatischen Gründen abermals in der zweiten Februar-Hälfte anstehen – die Vorzeichen neuerlich vorübergehend drehen. Auch das würde Europas Aktienmärkte eher belasten als ihre amerikanischen oder asiatischen Pendants.

Überdies hat sich im Verlauf des Vorjahres die Attraktivität festverzinslicher Wertpapiere immerhin deutlich erhöht. Damit scheint auch die Zeit des Narrativs von der "Alternativlosigkeit von Aktien" beendet und dürfte (zurecht) alte Tugenden wie die Diversifikation von Portfolios in verschiedene Anlageklassen wiederbeleben.

Im Einklang mit unserem aktuellen Konjunkturbild erwarten wir zwar bis in den Frühsommer hinein einen tendenziell volatilen Verlauf der Aktienindizes, sehen aber im Jahresverlauf durchaus wieder Potenzial für neue Kursanstiege. Bis dahin sollten die Augen der Aktionäre schon wieder auf eine langsame, aber stetige Konjunkturerholung bei nachlassender Inflation gerichtet sein, gepaart mit einem Stopp der Leitzinserhöhungen durch Fed und EZB. In einem solchen Szenario sehen wir den US-Aktienmarkt mit mehr Aufwärtspotenzial behaftet als dessen europäische Pendants. Gerade für die im Vorjahr gebeutelten zyklischen Konsum- und IT-Werte (Stichwort: Nasdaq) klingt das durchaus favorabel. Neben all dem ist der chinesische Aktienmarkt sicher ein Sonderfall. Mit nachlassenden COVID-Ansteckungen dürften sich im Reich der Mitte Konsum und Gesamtkonjunktur weiter befestigen, weshalb wir neben dem Nasdaq 100 auch dem HSCE Indexüberproportionales Potenzial auf Jahresendsicht zumessen. Dem heimischen ATX trauen wir im gegebenen Umfeld insbesondere auch aus Bewertungsargumenten heraus im Jahresverlauf mehr zu als anderen europäischen Indizes."

Die Analysten sehen den ATX Ende 2023 bei 3700 Punkten.



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1. Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).   >> Öffnen auf photaq.com

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Wiener Börse - Rising equity turnover @ Vienna Stock Exchange: In April, trading volumes at the Vienna Stock Exchange grew by almost 30% year-on-year (April 2016: EUR 4.05 billion; April 2017: EUR 5.26 billion). Elections in France pushed the trading volume especially on Monday, April 24, showing a daily equity turnover of EUR 435 million. Year-to-date, the Vienna Stock Exchange recorded a 10.8% increase in trading volumes (Jan-Apr 2016: EUR 19.76 billion; Jan-Apr 2017: EUR 21.88 billion).


Autor
Christine Petzwinkler
Börse Social Network/Magazine


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