23.06.2023, 2605 Zeichen
Um die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Exportwirtschaft in einem aktuell schwieriger werdenden Umfeld zu stärken, haben das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und die Oesterreichische Kontrollbank AG (OeKB) ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung der Exportgarantien erarbeitet. „Die österreichische Exportwirtschaft ist aktuell mit einem schwieriger werdenden Umfeld konfrontiert, darunter der Ukrainekrieg und ein damit verbundener Wegfall wichtiger Exportmärkte, die Lieferkettenproblematik und die Teuerung. Wir haben deshalb gemeinsam mit dem BMF ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung der Exportgarantien und zu weiteren Vereinfachungen im Handling erarbeitetet, um die österreichischen Exporteure noch besser im Geschäft zu unterstützen bzw. noch mehr Geschäft zu ermöglichen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Exportwirtschaft, eine breitere Diversifikation der Märkte ist ein Gebot der Stunde“, erläutert Helmut Bernkopf, im Vorstand der OeKB für den Bereich Export Services zuständig.
Bei Exportgeschäften erfolgt eine generelle Anhebung der politischen Deckungsquote auf 100 %, womit auch in Ländern mit höherem Risiko der Selbstbehalt für das politische Risiko wegfällt. Im Einzelfall kann der Bund weiterhin eine höhere Risikoeinbindung des Garantienehmers festsetzen. Auch die wirtschaftliche Deckungsquote wird erhöht und bei bankmäßig besicherten Geschäften sowie bei Abnehmern mit guter Bonität mit 98 % festgelegt. Die Möglichkeit im Einzelfall eine höhere Risikoeinbindung festzusetzen, besteht auch hier.
Da mit Exportgarantien die österreichische Wirtschaft gefördert werden soll, spielt die inländische Wertschöpfung eine wichtige Rolle. Um den potenziellen Kreis der Nutzer des Garantieverfahrens zu steigern, werden für das kommerzielle Exportgarantiegeschäft weitere Liberalisierungsschritte gesetzt. Nachdem schon bisher bei Geschäften bis 10 Mio. Euro eine pauschalierte Betrachtung der österreichischen Wertschöpfung zugrunde gelegt werden konnte, wird der Höchstbetrag auf 20 Mio. Euro ausgeweitet. Weiters gibt es auch Neuerungen bei der Anrechnung von Zulieferungen, um vor allem den Aspekten wie Standortsicherung und Konzentration der Forschungs- und Entwicklungsleistungen in Österreich weiter Rechnung zu tragen. So werden bei Zulieferungen von Töchtern nun 70 % anstelle von bisher 50 % angerechnet. Alternativ dazu können Zulieferungen aus Ländern der Europäischen Union im Ausmaß von 20 % angerechnet werden, womit die Bedeutung des EU-Binnenmarktes für die österreichische Exportwirtschaft adäquat abgebildet wird.
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AT&S
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